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[RF] die fürsten von florenz

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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noigez
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[RF] die fürsten von florenz

Beitragvon noigez » 17. Juli 2008, 19:13

servus zusammen!

vor ein paar jahren hab ich "die fürsten von florenz" regelmässig und gern gespielt.
irgendwie ist es dann ein bissl in vergessenheit geraten, weil man es ja nur mit 3
und mehr spielen kann.
hab heute allerdings gesehen, dass es eine neue version mit einer 2-spieler-regel
gibt.
kann mir jemand sagen, wie sich die regel für zwei geändert hat,
ob ich die mit meiner alten version auch spielen kann oder ob neues
material dringend notwendig ist.

vielen dank!

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wakkowarner
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Beiträge: 44

Re: [RF] die fürsten von florenz

Beitragvon wakkowarner » 17. Juli 2008, 19:33

Das hatten wir schon mal, SuFu hätte geholfen :-)

Man braucht kein anderes Material, die neuen Regeln findet man bei Wolfgang Kramer:
http://kramer-spiele.privat.t-online.de/spielregeln/spielregeln.htm

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noigez
Spielkind
Beiträge: 2

Re: [RF] die fürsten von florenz

Beitragvon noigez » 17. Juli 2008, 19:35

mille gracie!

jaja, ich weiss, wer lesen (suchen) kann ist klar im
vorteil ;-)

freu mich schon aufs ausprobieren

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ode

Re: [RF] die fürsten von florenz

Beitragvon ode » 17. Juli 2008, 23:33

Hallo noigez,

wir haben die 2-Personen-Variante schon mehrfach gespielt und finden sie sehr gut. Um ganz genau zu sein, ändert sich nur sehr wenig. Es wunderte mich, wie wenig das Mehrpersonenspiel sich von der Zweierrunde unterschied.

In der Phase A, also, wenn Park, Gaukler, Prestigekarten, etc. ersteigert werden, ist es ein wenig ruhiger. Da kriegt man meist, was man will.

Und in Phase B ist etwas weniger los, weil weniger Künstler unterwegs sind. Das bedeutet, dass es sich weniger lohnt mal zum anderen Spieler zu gucken und evtl. mal ne Abwerbekarte zu nehmen.

Gefühlt ändert sich nicht viel am Spiel, es ist vielleicht noch weniger interaktiv, als sowieso schon. Da das eh nicht viel ist in dem Spiel, fällt es fast gar nicht auf.

Soweit meine Einschätzung...

ode.

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: [RF] die fürsten von florenz

Beitragvon Braz » 18. Juli 2008, 00:13

ode schrieb:
> Gefühlt ändert sich nicht viel am Spiel, es ist vielleicht
> noch weniger interaktiv, als sowieso schon. Da das eh nicht
> viel ist in dem Spiel, fällt es fast gar nicht auf.

Hi ode,

also da möchte ich dir wiedersprechen, wenngleich ich im Endresultat (="Gefühlt ändert sich nicht viel am Spiel") nicht viel einzuwenden habe, ;)
ABER ....
...den Teilsatz "noch weniger interaktiv, als sowieso schon" kann ich bei einem solchen Spiel, das aus 2 Phasen besteht, wobei die 1. Phase eine Versteigerung und die 2. Phase eine Aktionsphase ist, nicht stehen lassen.
Gerade die Versteigerung ist mE ein wichtiges interaktives Element!
Von daher ist der Satz "noch weniger interaktiv, als sowieso schon" mE wirklich mißverständlich bzw. gar falsch.
Klar baut jeder für sich, aber die Bauelemente zu bekommen ist mE ein großes und wichtiges interaktives Element im Spiel. Wenn ich z.B. ein Teil nicht bekomme, dann muss ich ggf. meine Strategie umstellen etc.

aber egal: Hauptsache Spaß macht`s ;) :))

Gruß,
Braz

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ode

Re: [RF] die fürsten von florenz

Beitragvon ode » 18. Juli 2008, 09:56

Tach Braz,

das stimmt natürlich. Es gibt ganz klar Interaktion zwischen den Spielern. Nur finde ich, dass es recht wenig ist!

Es gibt eine Versteigerung in Phase A und dann gibt es noch in Phase B nicht genügend Gebäude von jedem Typ für alle und nicht genug Freiheiten von jedem Typ für alle. Dann könnte man noch sagen, dass man ein wenig die ausgespielten Karten der anderen beachten sollte, um da evtl. billig an viele Presitgepunkte zu kommen, was aber eher selten der Fall ist.

Das größte Schnippchen schlägt man da sowieso in Phase A, wenn man etwas nicht bekommt und etewas umplanen muss. Wobei ich es noch nie problematisch sah, statt dem einen das andere zu nehmen, denn brauchen kann man die Sachen ja schon meist.

Und in Phase B ist von allem so viel da, dass zwar nicht jeder alles bauen kann, aber es auch eh nicht muss. Die Karten sind zu verschieden, als das es wahrscheinlich ist, dass man sich da sehr ins Gehege kommt. Man kann ja auch gar nicht allzu viele Gebäude bauen, weil irgendwann das Feld voll ist. Da muss man schon schauen, die zu seinen Karten passenden Sachen zu haben.

In meinen Augen ist das sehr wenig Interaktion. Ähnlich wie bei Agricola, wobei es bei dort viel schlimmer sein kann, wenn einem da die jetzt gerade wichtige Aktion vor der Nase weggeschnappt wird. Und Agricola steht nicht gerade für ein interaktives Spiel!

Ich persönlich empfinde Die Fürsten von Florenz nicht als ein sehr interaktives Spiel. Da habe ich eher Die Händler von Genua, Bohnanza oder Puerto Rico im Hinterkopf, wo meine Entscheidungen im Spiel fast immer Auswirkungen auf die Mitspieler haben.

Und man baut bei DFvF einfach viel alleine vor sich hin. Und das ist in der 2er-Version noch etwas deutlicher so als bei einem Spiel mit mehr Leuten. Was für mich dann der einzige Unterschied ist...

Denn beim gefühlten Spielspaß sind wir ja einer Meinung!!!

Und nebenbei ist Die Fürsten von Florenz ein Hammerspiel!!!

ode.

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Axel Bungart

Re: [RF] die fürsten von florenz

Beitragvon Axel Bungart » 18. Juli 2008, 12:44

Hi Ode,

ja, das würde ich auch so sagen. Meine Mitspieler haben das bei der letzten FvF-Runde ebenfalls bemängelt (ohne das Spiel gleich schlecht zu finden).

Gruß
Axel

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Braz
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Re: [RF] die fürsten von florenz

Beitragvon Braz » 18. Juli 2008, 12:47

hmm...komisch...gerade durch die Versteigerung empfinde ich das Spiel weitaus interaktiver als z.B. das von ode genannte Puerto Rico.

Aber egal - im Nenner sind wir uns ja einig: Super Spiel ;)


Gruß
Braz

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Marten Holst
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[OT] Interaktivität Puerto vs Firenze

Beitragvon Marten Holst » 18. Juli 2008, 16:33

"Braz" hat am 18.07.2008 geschrieben:
> hmm...komisch...gerade durch die Versteigerung empfinde ich
> das Spiel weitaus interaktiver als z.B. das von ode
> genannte Puerto Rico.

Ich würde sagen "anders interaktiv".

FvF ist ein "Wegnahmespiel" - und nebenbei passt es gerade zu 5. irgendwann nicht mehr wirklich, was verbleibt und man nimmt den zweiten Park für die 3 Pünckchtli und sonst nix. Aber die Hauptinteraktion hier ist in Wegnahme von Optionen - oder zumindest der Preisanstieg.

PR hingegen hat natürlich auch einige Wegnahmeaspekte (das lecker Rollje mit die vielen Gülden, Schiffe, Handelshaus, begrenzte Bauaspekte), aber im Gegensatz zu FvF vor allem eine deutliche Vorlagenstruktur, vor der man sich vorsehen muss, die man natürlich auch nutzen kann (oder zumindest könnte, wenn die Mitspieler nur mal vernünftig mitdächten, mit Grausen denke ich an eine Partie PR bei der DM-Vorrunde). Das heißt: meine Aktionen nehmen meinem Nachfolger nicht nur Optionen, sie lassen andere Optionen auf einmal in anderem Licht erscheinen. Der Klassiker ist der Aufseher, der Verschiffen und Verkaufen ermöglicht.

Was nun die stärkere Interaktion ist, das kann man sicher nicht brauchbar messen, aber sie ist bei beiden vorhanden, wenngleich natürlich keine direkte wie bei zum Beispiel Eroberungsspielen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich allerdings bei PR mehr Interaktivität sehen - man muss deutlich mehr betrachten, was die anderen Spieler machen können und wahrscheinlich machen wollen, wenn man erfolgreich sein will.

Tschüß
Marten


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