Beitragvon Andreas Last » 27. August 2008, 15:48
Moin Pajdl,
aus meiner Erfahrung kann ich dir ein wenig über Doom, Arkham Horror und WoW berichten:
Doom
Hab ich bisher leider erst einmal gespielt. Klasse Spiel für (an den anderen Spielen bemessen) relativ wenig Geld. Schönes Dungeonsystem durch die zusammensteckbaren Teile. Das lädt dazu ein, eigene Szenarien zu entwickeln. Nette taktische Elemente durch die verschiedenen Waffen und vor allem durch die Fähigkeitskarten, die die Spieler bekommen. Für die Kampagne wird sogar ein einfaches Skillsystem vorgeschlagen.
Seit ich weiß, dass Doom und Descent sehr ähnlich sind, will ich Descent auch haben :-)
Arkham Horror
Leider nie eine Runde komplett gespielt, weil ich bisher keinen Erklärbären hatte. Hab mir die Regeln schon 2-3 mal durchgelesen, aber irgendwo hakte es immer. Von der Atmosphäre her aber das dichteste Spiel. Allein die ersten beiden Runden erzeugen so eine beklemmende Stimmung, wie ich sie noch nie bei einem Spiel erlebt habe.
WoW
Hier kenn ich mich aus. Spiele ich recht oft in verschieden großen Gruppen, manchmal auch zu zweit. Die Erweiterungen, besonders die erste ist Pflicht. Einige Charaktere sind im Basisspiel leider so gut wie unspielbar. Erst mit den neuen Kräften und Talenten werden sie brauchbarer. Die zweite Erweiterung bringt da nur noch einen weiteren Charakterlevel dazu und Kräfte und Talente für diese neue Erfahrungsstufe, dafür aber 2 Plätze mehr für Kräfte. Wenn man sich daran ersmal gewöhnt hat, ist es schwer, plötzlich ohne 2. erweiterung und damit mit 2 Slots weniger zu spielen :-D
Ansonsten bringt die 2. Erweiterung vor allem ein zusätzliches Spielbrett, neue Quests und Monster und Dungeons in Form von Kartenstapeln. Leider finde ich die völlig overpowered. Wir haben Hausregeln eingeführt, um die Dungeons mit den herkömmlichen Quests wieder auszubalancieren.
Leider muss man sagen, dass die Charaktere alles andere als ausbalanciert sind. Irgendwann neigt man dazu, immer dieselben Charaktere zu spielen, weil sie einfach deutlich stärker sind, als die anderen.
Außerdem fehlt es an Interaktion. PvP lohnt sich meist nicht. Also spielen die Teams eher nebeneinander her. Man hört höchstens mal zu, was die Pläne der anderen sind. Lediglich mit den Teampartnern spricht man sich ab, wer welche Quest macht... meist ist es am sinnvollsten, alleine zu questen.
Trotzdem macht mir WoW wahnsinnig Spaß. Ich kanns nur empfehlen, wenn man auf abendfüllende Spiele steht. Unser Rekord liegt bei 13,5 Stunden für ein Spiel, und es war jede Minute wert :-) Die hohen Downtimes kann man mit wachsender Spielerfahrung deutlich minimieren. Vor allem, wenn man im gegnerischen Zug schon mal den nächsten eigenen Zug plant und sich den kompletten Build des Charakters, den man spielt, schon zurechtlegen kann (geht natürlich nur, wenn man den Char auch wirklich kennt).