Beitragvon Thomas » 6. November 2008, 08:49
Helmut schrieb:
> eben ein merkwürdiges Spiel erlebt.
> Ein Mitspieler hat 3 verschiedene Aktionskarten aufgekauft,
> so dass das Spiel ziemlich schnell fertig war.
> Er "schaffte" 12 Punkte.
Ziemlich schnell ist relativ. Immerhin sind mindestens 30 Aktionskarten und mindestens 3 Punktekarten gekauft worden, vermutlich sogar einige mehr, da die anderen Spieler sicher nciht auch nur von den drei leergewordenen Aktionskartenstapeln gekauft haben. Das wird schon einige Runden gedauert haben.
Dein Beispiel zeigt, dass auch im Basiskartenset mehr Interaktion vorhanden ist, als nur die Miliz. Es geht um Schnelligkeit. Zu Anfang wird man eher Aktionskarten kaufen, in der Mitte des Spiels eher Geldkarten und am Ende des Spiels eher Punktekarte. Und es gilt, abzuschätzen, wann man jeweils für sich mit der nächsten Phase anfangen sollte. Fängt man zu früh an, Punktekarten zu kaufen, blockieren sie die eigene Kartenhand. Fängt man zu spät an, sind andere Spieler schneller und beenden das Spiel eben durch Aufkauf von drei Kartenstapeln (wobei dabei m.E. auch die Fluchkarten, die Geldkarten und die Punktekarten zählen).
> Wir beiden anderen derer gerade mal 3, aber ich habe keine
> gekauft. Das sind dann wohl die Sieg-Start-Punkte?
Ja, das sind die drei Punktekarten, die du zu Spielbeginn zusammen mit 7 Geldkarten in dein Kartendeck bekommst, welches du mischt und von dem du dann in der ersten Runde die ersten fünf und in der zweiten Runde die zweiten fünf Karten auf die Hand bekommst. Dadurch kann in den ersten beiden Runden niemand Aktionskarten spielen, aber jeder hat die Möglichkeit, zwei Karten zu kaufen. Damit erstellt man sich sozusagen sein individuelles Startdeck. Man könnte daher sagen, dass das eigentliche Spiel im Prinzip erst in der dritten Runde beginnt.