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Arkham Horror

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Pohy
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Arkham Horror

Beitragvon Pohy » 29. November 2008, 13:18

Hallo,

ich habe mal eine Frage zu Arkham Horror, besser gesagt, ich würde gerne Eure Meinung dazu wissen.

Ich lese imer wieder, dass die Anleitung wohl sehr schwer zu verstehen sei. Ist das wirklich so?

Wie findet Ihr Arkham Horror? Welche Zusätze lohnen sich zu kaufen?

Vielen herzlichen Dank im Voraus.

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Andreas Last

Re: Arkham Horror

Beitragvon Andreas Last » 29. November 2008, 15:00

Also ich kann dir sagen, dass ich bereits 3 Versuche hinter mir habe, mir die Regeln reinzuziehen. Bisher erfolglos. Also ja, ich finde die Regeln sehr schwer zu verstehen. Ich würde sogar sagen, sie sind saumiserabel aufgebaut. Natürlich ist es schwer, bei einem so umfangreichen Regelwerk eine wirklich gut Struktur zu finden. Aber mit irgendwelchen Begriffen um sich zu werfen, die dann erst mehrere Seiten später wirklich erklärt werden... das ist schon hart.

Ich werde mir AH mal von einem Regelkundigen zeigen lassen. Das funktioniert garantiert besser :-) Denn spielen will ichs auf jeden Fall mal richtig. Die Atmosphäre, die das Spiel aufbaut (selbst schon in den ersten beiden Zügen, weiter bin ich halt nicht gekommen, ohne mich zu verzetteln ;-) ) ist wirklich großartig. Zu dem Zusätzen kann ich dir leider nichts sagen. Aber ich hab gehört, dass der König in gelb sehr lohnenswert sein soll.

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ravn

Re: Arkham Horror

Beitragvon ravn » 29. November 2008, 15:19

Pohy schrieb:

> Ich lese imer wieder, dass die Anleitung wohl sehr schwer zu
> verstehen sei. Ist das wirklich so?

Es gibt eben viele Details, die nur für ganz bestimmte Situationen gelten. Die muss man wissen, oder so übersichtlich parat haben, dass man je nach Situation diese 1-2-3 abspielen kann. Empfehle deshalb, das Spiel erstmal alleine zu spielen, um mit dem Regelwust klar zu werden und ggf. eine eigene Kurzregel-Erinnerungshilfe für Dich zu schreiben.

Das Spiel selbst lebt enorm von der Atmosphäre. Wenn Du aber in einer Mehrspieler-Partie immer etliche Regeldetails suchen und nachschlagen und ggf. korrigieren musst, dann geht viel von dieser Atmosphäre verloren. Wenn sich Deine Spielrunde auf diese Art von Atmosphäre nicht einlassen mag, in der man einzelne Rollen übernimmt und die dann im kooperativen Umfeld ausspielt, kann das Spiel leider arg schnell zur langweiligen Würfelorgie kippen.

Es hat eben die typischen FantasyFlightGames Regeln: Viele Details, die man in der Masse hintereinander weg kaum aufnehmen kann, die aber im Spielablauf sich fast von alleine spielen.

> Wie findet Ihr Arkham Horror? Welche Zusätze lohnen sich zu
> kaufen?

Ich würde erstmal bei dem Grundspiel bleiben. Wenn Du die Regeln kennst und es mehrmals gespielt hast, es Dir weiterhin gefällt und Du nach mehr oder grösseren Herausforderungen gierst, erst dann solltest Du über die Erweiterungen nachdenken.

Cu/Ralf

PS: Die Art von Diskussionen über Arkham Horror gab es schon mehrmals. Ist wohl ein Punkt, wo jeder Interessierte drüber stolpert. Deshalb auch einfach mal die Suchfunktion bemühen - dort findest Du noch weitaus mehr Infos zum Einstieg und den Erweiterungen.

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Tanakor
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Beiträge: 181

Re: Arkham Horror

Beitragvon Tanakor » 29. November 2008, 18:53

Ja, zumindest die englischen Regeln sind schlecht aufgebaut (die deutschen kenne ich nicht). Es gibt aber bei Boardgamegeek ein paar ganz gute Regelübersichten.
Das tragische ist, daß die Regeln eigentlich nicht wirklich kompliziert sind - das Regelheft ist nur schlecht aufgebaut und es gibt einige Sonderregeln, die nur in bestimmten Situationen greifen.
Auch ich würde erstmal dazu raten, nur mit dem Grundspiel zu spielen. Das ist schon herausfordernd genug (das Spiel ist am Anfang nicht ganz leicht zu schlagen). Wenn man dann neue Inhalte und Herausforderungen sucht, sind eigentlich alle drei kleinen Erweiterungen gut und von den großen empfehle ich Dunwich Horror. Kingsport Horror finde ich persönlich nicht so prickelnd.

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CarstenS

Re: Arkham Horror

Beitragvon CarstenS » 30. November 2008, 03:26

Hallo!

Nun, das Konzept für die Regeln ist an sich ein gutes: Erst einmal den Spielablauf an sich erklären, und dann auf die Detailfragen im einzelnen eingehen.

Leider ist der zweite Teil - die Erklärung der Detailfragen - wirklich arg unübersichtlich geraten. Besonders für den Fall, daß man eine bestimmte Frage regeltechnisch klären will, ist es schwierig, wirklich alle Informationen in den Regeln zu finden. Man übersieht leicht irgendetwas.

Wie aber auch vorherige Poster anmerkten, ist das Spiel eigentlich von den Regeln her nicht SO schwer. Erst nach einige Spielen aber kennt man dessen Eigenheiten gut genug, um es auch mal gewinnen zu können.

Ein Beispiel ist der chronische Geldmangel: Man denkt, im Bereich um die Bank herum (die kleinen weißen Karten) kriegt man davon (vom Geld) am ehesten, aber nein, der journalistische Bereich (die kleinen orangen Karten) ist dafür eher geeignet.

Ein anderer sind die "mächtigen" Magischen Artifakte, die teilweise so speziell einzusetzen sind und so schwerwiegende negative Nebeneffekte haben, daß nur schwer abzuschätzen ist, wo und wann sie überhaupt sinnvoll einzusetzen sind.

Ich selbst kriege auch selten genug eine Gruppe zusammen, die sich auf so ein Spiel einlässt - dauert immerhin auch ohne Regelstudium einige Stunden. Mit dem Kauf von Zusätzen würde ich wirklich warten, bis das Grundspiel hinreichend anhaltende Begeisterung hervorgerufen hat.

Ansonsten: Ein wirklich schönes Spiel, und vielleicht animiert es den einen oder anderen sogar, mal ein "richtiges" Rollenspiel - ob nun "Call of Cthulhu" oder ein anderes - auszuprobieren.

Grüße ... Carsten (der hier die Preview-Funktion vermisst oder zu dieser späten Stunde einfach nicht findet)


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