Beitragvon Andreas Keirat » 24. Dezember 2008, 13:31
ravn schrieb:
>
> Wenn ich lese, dass inzwischen die Essen-Neuheit "Chicago
> Express" für 19,90 Euro verramscht wird, wo hingegen man auf
> der Messe noch 30 Euro und bei fast allen Versendern aktuell
> immer noch knapp 30 Euro dafür bezahlt, dann kann es schlicht
> nur eine Konsequenz geben:
>
Wobei natürlich hier die Frage gestellt werden sollte, was der Hersteller des Spiels dafür kann, wenn ein Händler die Preise seines Artikels so weit herabsenkt, daß der Händler keinen Gewinn macht...
Wer sagt denn, daß Queen Games von sich aus den Einkaufspreis dahingehend gesenkt hat, das die Kette das Spiel für diesen Preis sooooo günstig abgeben kann UND noch Gewinn dabei macht.
Wenn ich Händler wäre, würde ich mich auch nicht nach den Vorgaben des Herstellers richten, wie denn der empfohlene Verkaufspreis ist, sondern meine eigene Kalkulation machen. Geht ein Artikel dann z.B. nicht oder will ich unbedingt Kunden anlocken, kann ich den Preis meiner Ware doch entsprechend anpassen. Das nennt man freie Marktwirtschaft (bis zum Null-Summen-Spiel, danach kann ein Mitbewerber gegen Dumping-Preise vorgehen, die nachweislich unter Verlust verkauft werden...).
Ich empfinde es dagegen schlimmer, wenn man mir (so ich Händler wäre) die Preise diktieren wollte (wie das ja auch schon mal Verlage gemacht haben...)
Das nur mal als Gedankengang nebenbei, weil diese ToysRUs-Aktion durchaus zwei Seiten haben könnte.
Ciao,
Andreas Keirat
www.spielphase.de