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Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Herbert

Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Herbert » 27. Dezember 2008, 17:02

Hallo zusammen,

ich hatte hier ja schon mal zu dem Thema gepostet:

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=206571&t=206571&

Stand ist: auch auf Wiedervorlagen meiner mails bislang nicht mal eine Antwort, geschweige denn die fehlenden Teile.

Fazit: Habe Essen ein Le Havre gekauft, dafür ordentlich bezahlt (und lange angestanden) und das Spiel ist bis heute nicht spielbar!

Fehler beim Konfektionieren können ja vorkommen - aber dann muss ich doch reagieren!

Hat hier schon jemand anderes ähnliche Erfahrungen mit Lookout gemacht? Da ich das Spiel am Lookout-Stand gekauft habe, gehe ich davon aus, dass die auch für den Support verantwortlich sind. Meine mails an Heidelberger waren bislang auch erfolglos!

Gruss aus dem Münsterland
Herbert

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Klemens
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Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Klemens » 27. Dezember 2008, 18:10

Hallo!

Ich hab dir eine PN geschreiben (kommt vermutlich per Mail rein).

LG,
Klemens

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Grzegorz Kobiela

Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 27. Dezember 2008, 19:35

Du musst ja auch die Heidelberger anschreiben und nicht Lookout...

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Sebastian-spielbox
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Ebenfalls keine Antwort seit dem 24.10.

Beitragvon Sebastian-spielbox » 27. Dezember 2008, 19:39

Hallo Herbert,

auch ich bin sehr enttäuscht von Lookout Games.
Meine Mail vom 24.10.2008 wurde auch bis heute nicht beantwortet oder zumindest postalisch nachgeliefert.

Bin schon fast darüber hinweg mich zu ärgern, aber wo ich das hier lese, kommt die schlechte Laune wieder hoch! *grrr

Bin mal gespannt, ob sich da im neuen Jahr mal was tut.
aber irgendwie habe ich das schon fast abgeschrieben!

Nächstes Jahr werde ich in Essen vermutlich erstmal von Käufen bei Lookout Games absehen. :-(
Schade eigentlich, denn die Spiele sind genial.

Liebe Grüße aus dem Rheinland
Sebastian

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joerchsg
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Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon joerchsg » 27. Dezember 2008, 20:23

Habt Ihr Heidelberger schon angeschrieben?

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Leonidas
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Beiträge: 57

Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Leonidas » 27. Dezember 2008, 22:02

Mutig - du äußerst Kritik an einem Verlag auf der Spielboxseite! ;-)
Hier lesen selbst manche Leute noch nicht mal deine Mail (in diesem Fall zwei) und antworten darauf, denn sonst hätten Sie daraus entnehmen können, dass du auch dem Heidelberger Spieleverlag gemailt hast! Ich hoffe, du bekommst noch Ersatz in diesem Jahr! ;-)

Gruß
Leonidas

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Roland G. Hülsmann
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Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 27. Dezember 2008, 22:58

Hallo,
man sollte immer im Hinterkopf haben, dass eMail aus mehreren Gründen ein relativ unsicherer Kommunikationsweg ist. Das Absenden einer eMail ohne Fehlermeldung impliziert leider nicht immer, dass die Mail auch beim Empfänger landet und gelesen wird. Bevor man nun seinen Adrenalinspiegel überhand gewinnen lässt, sollte man es lieber zunächst mit einem alternativen Kommunikationsweg versuchen: ganz hoch im Kurs steht das Telefon, dicht gefolgt von einem freundlichen Brief, wobei beigelegtes Rückporto fast schon eine moralische Verpflichtung zur Antwort darstellt (und niemanden arm macht) ;-)
Gewiss, eine eMail schreiben, ist ein einfacher, aber ... s.o.

Gruß
Roland

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joerchsg
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Beiträge: 138

Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon joerchsg » 27. Dezember 2008, 23:38

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Hallo,
> man sollte immer im Hinterkopf haben, dass eMail aus mehreren
> Gründen ein relativ unsicherer Kommunikationsweg ist. Das
> Absenden einer eMail ohne Fehlermeldung impliziert leider
> nicht immer, dass die Mail auch beim Empfänger landet und
> gelesen wird. Bevor man nun seinen Adrenalinspiegel überhand
> gewinnen lässt, sollte man es lieber zunächst mit einem
> alternativen Kommunikationsweg versuchen: ganz hoch im Kurs
> steht das Telefon, dicht gefolgt von einem freundlichen
> Brief, wobei beigelegtes Rückporto fast schon eine moralische
> Verpflichtung zur Antwort darstellt (und niemanden arm macht)
> ;-)
> Gewiss, eine eMail schreiben, ist ein einfacher, aber ... s.o.
>
> Gruß
> Roland


:-P

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geronimo
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Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon geronimo » 28. Dezember 2008, 03:57

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Hallo,
> man sollte immer im Hinterkopf haben, dass eMail aus mehreren
> Gründen ein relativ unsicherer Kommunikationsweg ist. Das
> Absenden einer eMail ohne Fehlermeldung impliziert leider
> nicht immer, dass die Mail auch beim Empfänger landet und
> gelesen wird...

So unsicher, wie das gern hingestellt wird isses auch wieder nicht ("muss wohl im Spamfilter hängengeblieben sein" o.ä. höre ich oft als Ausrede). Und wozu gibts die Lesebestätigung?! Firmen verwenden sowas standardmäßig und ich verwende es bei allen wichtigen Mails.

BTW: Auch "wir sind auf einer Messe" o.ä. als Erklärung füt eine Nicht-Antwort lasse ich nicht so ohne weiteres gelten... Hier gibt es automatische Antworten, die man z.B. in Urlaubszeiten verwenden kann.

Es lohnt sich sein eMail-Proggi mal näher kennenzulernen! ;)

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Herbert

Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Herbert » 28. Dezember 2008, 10:11

Hallo Gregorz,

habe sowohl Heidelberger als auch Lookout mehrmals angemailt!

Da ich aber direkt bei Lookout gekauft habe, sollten diese eine solche mail zumindest selbst an Heidelberger weiterleiten!

Im übrigen habe ich gestern noch eine mail von Lookout bekommen. Mal sehen, wie es da weitergeht.

Gruss aus dem Münsterland
Herbert

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Herbert

Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Herbert » 28. Dezember 2008, 10:15

Hallo Roland,

Lookout Games selbst gibt auf seiner Homepage für den Support die Adresse von Heidelberger an. Und dem Spam-Filter einer Support-Seite sollte man dann schon beibringen, dass Kunden-mails nicht als Spam wegsortiert werden.

Gruss aus dem Münsterland
Herbert

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ingo

Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon ingo » 28. Dezember 2008, 10:54

Morgen,

geronimo schrieb:
>
> Und wozu gibts die Lesebestätigung?!

damit der Empfänger - wenn er denn möchte - den Empfang/das Lesen der Nachricht bestätigen kann...

...und was bringt das jetz in diesem Zusammenhang?

der ingo

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Roland G. Hülsmann
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Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 28. Dezember 2008, 12:15

geronimo schrieb:

> So unsicher, wie das gern hingestellt wird isses auch wieder
> nicht ("muss wohl im Spamfilter hängengeblieben sein" o.ä.
> höre ich oft als Ausrede).

Nun, Spamfilter sind tatsächlich ein Problem. D.h. eigentlich nicht die Filter, sondern der ganze Müll, wegen dessen man ohne diese Filter nicht auskommt. Gerade die sehr gerne eben auch von Spammern genutzten Gratis-Mailer werden manchmal generell als Spam eingestuft (was teilweise daran liegt, dass sie werbefinanziert sind und somit die Mails um Spam "berreichern"). Und gerade Firmen bekommen wegen der Bekanntheit ihrer eMail-Adressen reichlich Spam, so dass Spam-Filter und andere Sicherheitssoftware zwingend erforderlich sind. Und kein Mensch hat die Zeit und den Nerv regelmäßig den Spam-Ordner zu überprüfen. Spam wird ungesehen gelöscht. "Was wichtig ist, kommt wieder!"

> Und wozu gibts die
> Lesebestätigung?! Firmen verwenden sowas standardmäßig und
> ich verwende es bei allen wichtigen Mails.

Es ist keine Lesebestätigung, sondern eine Empfangsbestätigung. Deren Aussagekraft ist auch nicht all zu hoch zu bewerten. Zumal die meisten, die sich über nicht bearbeitete Mails beschweren, diese nicht nutzen. (Bei mir würde das auch nichts nutzen, da ich grundsätzlich keine Mail unbekannten Absenders vor dem Lesen bestätige, da sie ja auch "feindlich" nur zur Verifizierung meiner eMail-Adrsse geschrieben sein könnte.)

> BTW: Auch "wir sind auf einer Messe" o.ä. als Erklärung füt
> eine Nicht-Antwort lasse ich nicht so ohne weiteres gelten...
> Hier gibt es automatische Antworten, die man z.B. in
> Urlaubszeiten verwenden kann.

Nicht jedes eMail-Programm kann automatisch antworten. Mein Thunderbird kann es - glaube ich - nicht. Adererseits dauern Messen nicht ewig, so dass ein zeitnahes Antworten nach der Messe immer möglich ist.

Und manchmal bleiben bei größeren Firmen auch Mails im firmeninternen Verteilsystem hängen, da es nun mal keine fehlerfreie Software gibt.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Auch ich nutze als erste Kontaktmöglichkeit sehr gerne die bequeme eMail. Und tatsächlich funktioniert das auch in sehr vielen Fällen.

Aber wenn dann nach angemessener Zeit (1 Woche) keine Antwort erfolgt, starte ich keine öffentliche Anklagekampagne, sondern weiche auf Brief (kann auch mal verloren gehen) oder besser Telefon aus. Überall wo Menschen und Computer involviert sind, können nun mal Fehler passieren. Und ist es wirklich wichtig, gibt es halt noch das Einschreiben mit Rückschein. (Ok, soooo wichtig wird es im Brettspielsektor wohl eher selten sein. ;-) )

Gruß
Roland
Gruß
Roland

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Roland G. Hülsmann
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Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 28. Dezember 2008, 12:25

Herbert schrieb:

> Und dem Spam-Filter einer
> Support-Seite sollte man dann schon beibringen, dass
> Kunden-mails nicht als Spam wegsortiert werden.


Ja, das ist leider nicht immer so einfach, wie es sich schreibt, besonders da einerseits die Spammer immer "intelligenter" werden und manche Gratis-Mail-Provider ihre Mails selbst mit Werbung (= Spam) anreichern.

Gruß
Roland

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achim

Re: Immer noch schlechter Support bei Lookout Games

Beitragvon achim » 28. Dezember 2008, 12:45

Roland G. Hülsmann schrieb:
> Bevor man nun seinen Adrenalinspiegel überhand
> gewinnen lässt, sollte man es lieber zunächst mit einem
> alternativen Kommunikationsweg versuchen: ganz hoch im Kurs
> steht das Telefon, dicht gefolgt von einem freundlichen
> Brief, wobei beigelegtes Rückporto fast schon eine moralische
> Verpflichtung zur Antwort darstellt (und niemanden arm macht)

Hallo Roland,
vorneweg, ich persönlich kann über den Support unserer Spieleverlage nicht klagen, im Gegenteil, ich bin da eher positiv beeindruckt. Dennoch, Deine Idee mit "Telefon" ist in vielen Fällen nicht so leicht, wie es zunächst erscheinen mag, da die Telefonnummern nicht immer angegeben werden. Zweitens verstehe ich den Hinweis auf eine moralische Verplichtung in Form von Rückporto beilegen nicht.
Wenn ein gekauftes Produkt fehlerhaft ist, so muß dies auf Kosten des Herstellers, oder bei erfolgter Übertragung an Vertragspartner eben dann durch diese, im Rahmen einer Gewährleistungplicht nachgebessert werden. Mit Moral hat das alles eigentlich nichts zu tun. Lediglich, dass Hersteller auf einen Nachweis des Mangels verzichten, ist ihnen anzurechnen. Wenn nun der Hund des Nachbarn mein Carcassonne-Männchen gefressen hat und ich Ersatz von HIG möchte, erst dann kommt eine moralische Verplichtung ins Spiel und ich lege Rückporto bei einer Anfrage an den Hersteller bei. Ansonsten erwarte ich schon entsprechend der Angebotsgrundlage eine neue, vollständige und funktionsfähige A-Ware.

Gruß
achim

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geronimo
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[OT] eMail, Firmen, Professionalität

Beitragvon geronimo » 28. Dezember 2008, 18:48

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Und gerade Firmen bekommen wegen der
> Bekanntheit ihrer eMail-Adressen reichlich Spam, so dass
> Spam-Filter und andere Sicherheitssoftware zwingend
> erforderlich sind. Und kein Mensch hat die Zeit und den Nerv
> regelmäßig den Spam-Ordner zu überprüfen. Spam wird ungesehen
> gelöscht. "Was wichtig ist, kommt wieder!"

Sorry, aber mit so einer Einstellung lassen sich keine Geschäfte machen. Anfrage wegen eines Auftrags... landet im Spam, weil der Filter es so will und wenn einer mein Produkt wirklich möchte, wird er sich eben mehrmals bemühen müssen... ?!?!?!

Da hat man dann wohl "trotzdem" und nicht "deswegen" Erfolg. ;)

> > Und wozu gibts die
> > Lesebestätigung?! Firmen verwenden sowas standardmäßig...
> Es ist keine Lesebestätigung, sondern eine
> Empfangsbestätigung...

Nö, es ist eine "Lesebestätigung" und wird erst beim öffnen der Mail abgefragt. Aber eigentlich ist es dann ja nur eine "Öffnungsbestätigung"... trotzdem mitunter nützlich. :)

> (Bei mir
> würde das auch nichts nutzen, da ich grundsätzlich keine Mail
> unbekannten Absenders vor dem Lesen bestätige, da sie ja auch
> "feindlich" nur zur Verifizierung meiner eMail-Adrsse
> geschrieben sein könnte.)

Klar, als Privatperson kann man das so machen, aber als Firma?! (siehe auch weiter oben)

> > Hier gibt es automatische Antworten, die man z.B. in
> > Urlaubszeiten verwenden kann...
> Nicht jedes eMail-Programm kann automatisch antworten. Mein
> Thunderbird kann es - glaube ich - nicht. Adererseits dauern
> Messen nicht ewig, so dass ein zeitnahes Antworten nach der
> Messe immer möglich ist.

Auch Thunderbird kann Auto-Reply! Man muss nur einen Filter erstellen, keine Bedingungen angeben und Antworten mit Vorlage als Aktion wählen. Die Vorlage erstellt man wie eine ganz normale Mail im Verfassen-Fenster und dann Datei>Speichern als Vorlage. :)

Sollte der Rechner aber nicht 24/7 laufen, stellt man besser per Webmail über seinen Provider eine automatische Antwort (Autorespond) ein.

Und - Messe hin oder her - eine Antwort (bzw. zumindest erste Reaktion) die länger als 24 Stunden benötigt?! Für eine Firma nicht gerade ein gutes Zeugnis... Ich sage nur "Professionalität"!

> Um nicht falsch verstanden zu werden: Auch ich nutze als
> erste Kontaktmöglichkeit sehr gerne die bequeme eMail. Und
> tatsächlich funktioniert das auch in sehr vielen Fällen.

Gerade bei kleineren und kleinsten Firmen habe ich hier meist sehr gute Erfahrungen gemacht. Sorry, aber wenn alles "professionell" abläuft bis nach dem Kauf, dann denke ich mir so meinen Teil... :roll:

> Ok, soooo wichtig wird es im Brettspielsektor
> wohl eher selten sein. ;-)

Na ja, wer eine Firma gründet, Produkte erzeugt und vertreibt, der sollte auch für angemessenen Service sorgen. Nur weil es um Brettspiele und Kleinverleger geht, muss man nicht alles hinnehmen. Nicht umsonst hat es z.B. HIG nach ganz oben geschafft! ;)

Schöne Grüße

geronimo

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100% ACK :)

Beitragvon geronimo » 28. Dezember 2008, 18:55

100% ACK :)

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ode

Re: 100% ACK :)

Beitragvon ode » 28. Dezember 2008, 20:27

Wo wir, nach meiner gering einzuschätzenden Meinung, wieder beim Thema wären:

Darf man Kleinverlage wie Eggert, Lookout oder Ystari (oder noch weiter gehend: Cwali, Mind The Move, Bambus Spiele - alles Beispiele, wild aus den Hirnwindungen genommen, einfach, weil sie klein sind) mit Verlagen wie Ravensburger, Schmidt, Hasbro oder Kosmos vergleichen?

Ich denke nein. Und ich will den kleinen Verlagen aus solchen Sachen wie Gewährleistung keinen Strick drehen.

Ich nehme lieber die nicht ganz perfekt fabrizierten, aber umso tolleren Spiele von Kleinverlagen, als dass ich nur auf das Programm der großen Verlage zurückgreifen kann.

Wer mit diesen kleinen Fehlern nicht leben kann, der darf nicht bei den kleinen Verlagen kaufen. Das hat nichts damit zu tun, dass man Kunde ist. Gar nichts!!! Dass uns die Kleinverlage trotzdem wie Kunden behandeln, dafür kann man sie nur loben...

ode. (fragt sich ob es immer noch Leute gibt, die nicht wissen, was DIY ist und wie es funktioniert...)

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achim

Re: 100% ACK :)

Beitragvon achim » 28. Dezember 2008, 23:17

ode schrieb:

> Darf man Kleinverlage wie Eggert, Lookout oder Ystari (oder
> noch weiter gehend: Cwali, Mind The Move, Bambus Spiele -
> alles Beispiele, wild aus den Hirnwindungen genommen,
> einfach, weil sie klein sind) mit Verlagen wie Ravensburger,
> Schmidt, Hasbro oder Kosmos vergleichen?

Welche Eigenschaften sollen verglichen werden?
Wie definieren sich Kleinverlage?
Wo ziehst Du Grenzen?
Vertreten die "Kleinen" z.B. Bambus auch die Meinung, dass es in Ordnung wäre, schlechteren Support als Großverlage anzubieten, oder bemühen sie sich nicht sogar im Gegenteil noch besser zu sein?
Ich kann mich erinnern, dass ich einige Jahre nach dem Kauf die Schachtel eines Bambusspieles öffnete und feststellen musste, dass die beigelegten Spielhölzer etwas befremdlich aussahen. Sofort bekam ich Ersatz vom Bambusmeister persönlich. Gerade das Wissen, dass ich neben einem gutem Spiel auch nach Jahren nicht damit im Regen stehen gelassen werde, macht mich zu einem zufriedenen und nachhaltigen Kunden.


> Ich denke nein. Und ich will den kleinen Verlagen aus solchen
> Sachen wie Gewährleistung keinen Strick drehen.
> Ich nehme lieber die nicht ganz perfekt fabrizierten, aber
> umso tolleren Spiele von Kleinverlagen, als dass ich nur auf
> das Programm der großen Verlage zurückgreifen kann.

Da ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Du das möchtest, warum nicht?

> Wer mit diesen kleinen Fehlern nicht leben kann, der darf
> nicht bei den kleinen Verlagen kaufen. Das hat nichts damit
> zu tun, dass man Kunde ist. Gar nichts!!! Dass uns die
> Kleinverlage trotzdem wie Kunden behandeln, dafür kann man
> sie nur loben...

Das ist Quatsch!
Was sind kleine Fehler, wo beginnen die großen? Mir ist es egal, von wessen Verlag ich ein Spiel gekauft habe, von allen will ich aber das haben, was mir zugesichert wurde (was auch im Regelfall so üblich ist), nämlich ein funktioniertendes Spiel.
Sollte z.B. bei einem Verlag die Fertigungsqualität nicht dem üblichen Standard entsprechen, so kann man dieses Spiel natürlich trotzdem kaufen, wenn dann aber das Spiel unspielbar ist, da es schlecht konfektioniert wurde, dann ist das nicht akzeptabel.

Und wenn wir schon bei Kleinverlagen sind, ein ganz wichtiges Käuferklientel sind dort die Spielesammler. Denen ist wahrscheinlich egal, ob bei einem Monopoly ein Häuschen fehlt, das lässt sich ganz leicht ersetzen, aber sie werden "läufig", wenn nicht ersetzbares Material bei ihrem Sammelschätzchen fehlt. Kleinverlage sollten schon aus diesem Grund ein starkes Interesse daran haben ihre Käuferbasis nicht durch fehlenden Support zu dezimieren, was sie auch nicht tun. Ich schaute ganz schön verdattert, als ich nach Essen wieder zu Hause bemerkte, dass bei dem Eggert-Spiel (Im Schutze der Burg) die Bonuskarten fehlten. Ein Anruf beim Verlag, bereits am nächsten Tag hatte ich die fehlenden Karten und Ruhe stellte sich wieder in meinem Körper ein.

Vielleicht könnte ein Verlagsmitarbeiter mal was zu folgender Frage sagen: reklamieren fehlendes Spielmaterial eher Sammler oder eher Wenigspieler? (Müsste man an der Art des Spieles ablesen können).
Merkt Klein Erna überhaupt, ob da ein paar Karten in ihrem Quizspiel fehlen und zählt die Oma die Monopoly-Häuschen nach? Würde sich ein Gelegenheitskäufer bei Pro-Ludo beschweren, dass die Hüte in Giants nicht richtig halten? Ich bin der Meinung, dass Sammler und (interessierte)Vielspieler ein viel stärkes Interesse haben, vollständige und gut funktionierende Spiele zu erhalten als "Weihnachtsspieler", und die ersteren sind es, die Spiele der Kleinverlage vermehrt kaufen.


Diese Diskussion hatten wir schon häufig, und führt eigentlich zu nichts, da die Verlage eben so handeln wie es sich für seriöse und kaufmännisch denkende Geschäftstreibende gehört und nicht anders. Sie handeln eben nicht so, wie manche hier es sich in ihrer kindlichen Naivität vorstellen möchten ("Große" so und "Kleine" anders). Es geht hier nicht um einen Kaufladen unterem Weihnachtsbaum sondern um Unternehmenskultur. Gibt es hier im Forum Spielekäufer, die nicht entsprechend bedient wurden? Gibt es "schwarze Schafe unter unseren Spielverlagen? Ich glaube nicht! Auch über den eben hier gescholtenen "Lookout-Verlag" kann ich wirklich nichts Negatives sagen. Warum wird hier im Forum immer scharf geschossen? Eine Anfrage, wie man am besten mit einem Verlag korrespondiert, hier im Forum, reicht doch auch aus. Meistens bekommt man dann schnell eine entsprechende Antwort. Alles andere ist doch ballern auf Spatzen.

Gruß
achim

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Volker L.

Re: [OT] eMail, Firmen, Professionalität

Beitragvon Volker L. » 28. Dezember 2008, 23:21

geronimo schrieb:
>
> Roland G. Hülsmann schrieb:
> >
> > Und gerade Firmen bekommen wegen der
> > Bekanntheit ihrer eMail-Adressen reichlich Spam, so dass
> > Spam-Filter und andere Sicherheitssoftware zwingend
> > erforderlich sind. Und kein Mensch hat die Zeit und den Nerv
> > regelmäßig den Spam-Ordner zu überprüfen. Spam wird ungesehen
> > gelöscht. "Was wichtig ist, kommt wieder!"
>
> Sorry, aber mit so einer Einstellung lassen sich keine
> Geschäfte machen. Anfrage wegen eines Auftrags... landet im
> Spam, weil der Filter es so will und wenn einer mein Produkt
> wirklich möchte, wird er sich eben mehrmals bemühen müssen...
> ?!?!?!

Sorry, aber ich kann grad nicht anders
[Polemik]
"Wenn der Typ eMails ernsthaft für so zuverlässig hält, dass
er eine einzige eMail schreibt und, wenn er darauf keine
Reaktion bekommt, ohne zweiten Versuch zur Konkurrenz geht,
dann will ich den gar nicht als Kunden haben, weil er dann
vermutlich auch zu blöd ist, den Kaufpreis korrekt zu
überweisen, so dass ich monatelang meinem Geld hinterher
rennen muss."
[/Polemik]

> > > Und wozu gibts die
> > > Lesebestätigung?! Firmen verwenden sowas standardmäßig...
> > Es ist keine Lesebestätigung, sondern eine
> > Empfangsbestätigung...
>
> Nö, es ist eine "Lesebestätigung" und wird erst beim öffnen
> der Mail abgefragt. Aber eigentlich ist es dann ja nur eine
> "Öffnungsbestätigung"... trotzdem mitunter nützlich. :)

Und wie war das bei Dir in dem konkreten Fall?
Hast Du eine Bestätigung angefordert? Falls ja:
Hast Du eine bekommen?
Falls angefordert aber nicht bekommen - das dürfte dann
der Beweis sein, dass Deine Mail irgendwo verloren gegangen
ist.

> > (Bei mir
> > würde das auch nichts nutzen, da ich grundsätzlich keine Mail
> > unbekannten Absenders vor dem Lesen bestätige, da sie ja auch
> > "feindlich" nur zur Verifizierung meiner eMail-Adrsse
> > geschrieben sein könnte.)
>
> Klar, als Privatperson kann man das so machen, aber als
> Firma?! (siehe auch weiter oben)

Klar.
Wenn der Spamfilter so "sanft" ist, dass er echte Mails
sicher durchlässt, kommen wahrscheinlich auch eine ganze
Reihe Spams rein - die automatisch bestätigen zu lassen
führt dann zu einer wahren Flut von weiteren Spams und
ist wahrscheinlich für die Firma (Arbeitszeit zum Lesen
von Mails) teurer als gelegentlich ein ungeduldiger
Kunde, der lieber zur konkurrenz läuft, als ein zweites
Mal nachzufragen.
Also dürfte die "Öffnungsbestätigung" erst abgeschickt
werden, [i]nachdem[/i] der Empfänger sie gelesen und sich
vergewissert hat, dass es kein Spam ist. Und dann wäre
sie vermutlich gar nicht mehr nötig, weil dann auch gleich
eine manuelle Antwort erfolgen kann (sollte).


> Sollte der Rechner aber nicht 24/7 laufen, stellt man besser
> per Webmail über seinen Provider eine automatische Antwort
> (Autorespond) ein.
>
> Und - Messe hin oder her - eine Antwort (bzw. zumindest erste
> Reaktion) die länger als 24 Stunden benötigt?! Für eine Firma
> nicht gerade ein gutes Zeugnis... Ich sage nur
> "Professionalität"!

Für einen großen Verlag wie Ravensburger oder Kosmos
mag das zutreffen - bei den Klein(st)verlagen solltest
Du eher davon ausgehen, dass bei einer Messe wie Essen
oder Nürnberg [i]alle[/i] Mitarbeiter dort sind und
niemand - nicht ein einziger - zurückbleibt um die
Geschäftsstelle zu hüten.

Gruß, Volker

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Volker L.

Re: 100% ACK :)

Beitragvon Volker L. » 28. Dezember 2008, 23:27

achim schrieb:
>
> Ich schaute ganz schön verdattert, als ich nach
> Essen wieder zu Hause bemerkte, dass bei dem Eggert-Spiel (Im
> Schutze der Burg) die Bonuskarten fehlten. Ein Anruf beim
> Verlag, bereits am nächsten Tag hatte ich die fehlenden
> Karten und Ruhe stellte sich wieder in meinem Körper ein.

Nur ein kleiner Hinweis:
Du hast angerufen und nicht per eMail reklamiert ;-)

Einige Diskutanten sind aber der Meinung, ein Anruf
sei überflüssig, eine eMail sollte es auch tun, übersehen
dabei, dass eMail eben kein absolut zuverlässiger
Kommunukationsweg ist und machen dem Verlag Vowürfe
schlechten Services, wenn auf eine Mail mal keine
Reaktion kommt.

Gruß, Volker (würde vermutlich erst ein zweites oder
drittes Mal mailen, bevor er zum Telefon greift)

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geronimo
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Re: [OT] eMail, Firmen, Professionalität

Beitragvon geronimo » 29. Dezember 2008, 03:35

Volker L. schrieb:
> Sorry, aber ich kann grad nicht anders
> [Polemik]
> "Wenn der Typ eMails ernsthaft für so zuverlässig hält, dass
> er eine einzige eMail schreibt...
> [/Polemik]

Also ich bin z.B. freiberuflich tätig und kann/will es mir nicht leisten auch nur EINE Mail von einem Kunden zu verschlampen...

Ich finde es etwas "komisch", wenn Webauftritte, Produkte, Messestände, Vertrieb etc. voll professionell aufgezogen werden, dann aber der Support hinkt!? :roll:

> Und wie war das bei Dir in dem konkreten Fall?
> Hast Du eine Bestätigung angefordert? Falls ja:
> Hast Du eine bekommen?

Die Originalpost war nicht von mir! :)

Ich habe mich nur später eingeklinkt, weil man mit Mails mehr machen kann als manche glauben/wissen... Ich selber hab' da keine Probleme und Briefe schreib ich seit Jahren nur mehr an Behörden (wenns gar nicht anders geht).

> ist wahrscheinlich für die Firma (Arbeitszeit zum Lesen
> von Mails) teurer als gelegentlich ein ungeduldiger
> Kunde, der lieber zur konkurrenz läuft, als ein zweites
> Mal nachzufragen.

Wie gesagt, wer es sich leisten kann/will... (wären dann aber wohl eher größere Firmen, oder?!) ;)

> Also dürfte die "Öffnungsbestätigung" erst abgeschickt
> werden, [i]nachdem[/i] der Empfänger sie gelesen und sich
> vergewissert hat, dass es kein Spam ist. Und dann wäre
> sie vermutlich gar nicht mehr nötig, weil dann auch gleich
> eine manuelle Antwort erfolgen kann (sollte).

Ja, das wäre eine ECHTE Lesebestätigung. Insofern kann man jede (sinnvolle) Antwort als solche werten.

> Für einen großen Verlag wie Ravensburger oder Kosmos
> mag das zutreffen - bei den Klein(st)verlagen solltest
> Du eher davon ausgehen, dass bei einer Messe wie Essen
> oder Nürnberg [i]alle[/i] Mitarbeiter dort sind und
> niemand - nicht ein einziger - zurückbleibt um die
> Geschäftsstelle zu hüten.

Davon gehe ich aus, und daher wäre eine entsprechende automatische Antwort während dieser Zeit gut ("Wir sind vom X.X. bis zum Y.Y. durch die Messe Z verhindert. Unser Büro ist ab dem A.A. wieder besetzt."). Dann mailt man nicht hin und hört nix mehr, bis die Herren/Damen wieder zurück sind! ;)

Grüße

geronimo

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geronimo
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Re: 100% ACK :)

Beitragvon geronimo » 29. Dezember 2008, 03:54

Hallo achim,

nochmal 100% ACK - Du hast mir (nochmal) eine Antwort erspart... :)

Zu Deiner Frage:
> Merkt Klein Erna überhaupt, ob da ein paar Karten in
> ihrem Quizspiel fehlen und zählt die Oma die Monopoly-
> Häuschen nach? Würde sich ein Gelegenheitskäufer bei Pro-> Ludo beschweren, dass die Hüte in Giants nicht richtig
> halten?

Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass sich Hinz und Kunz genauso beschweren. Nur über "andere" Sachen halt... z.B.

- Kunde ruft an: "In der Spielregel steht "werfen Sie den blauen Würfel", aber in der Schachtel war nur ein roter. Kann ich den verwenden?"

- Kundin schickt per Brief eine abgegriffene und geknickte Karte ihres Lieblingsspiels: "Könnten Sie mir diese bitte ersetzen. Rückkuvert liegt bei..."

- Kunde ruft an: "Ich habe Spiel XY gekauft und finde die 2 in der Spielanleitung erwähnten Würfel nicht!" Hotliner: "Heben Sie bitte einmal das mitgelieferte Kartenpaket hoch." Kunde: "Ach, da sind sie ja..."

Ich kann Dir versichern, es gibt da einige Leute (nicht nur Sammler) die erstmal Inventur machen (auch Spielmaterial-Härtetests), bevors ans Spielen geht... :)

Gruß

geronimo

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ode

Re: Unternehmen vs. Spieleszene

Beitragvon ode » 29. Dezember 2008, 11:03

Na siehst du? Und das ist in meinen Augen Quatsch, was du schreibst.

Aber das ist ganz komisch bei Spielern. Die sind da ganz eigen... Was in meinen Augen falsch ist, sich bei manchen Verlagen als Kunde zu verstehen. Aber da seh ich hier kein Land. Ganz merkwürdig.

Natürlich finde ich es toll, wie einige Kleinverlage versuchen einen guten Kundenservice zu bieten. Das kann man ihnen nicht hoch genug anrechnen.

Aber das ganze funktioniert nicht als Unternehmensstruktur, sondern eher als Spieleszene. Do It Yourself.

Und genau da ist doch Lookout ein gutes Beispiel. Die bringen ihre eigenen Spiele in Eigenregie raus. Die würde es sonst nicht geben. Da sollte man unterscheiden, wie ich finde.

Das hat auch nichts mit kindlicher Naivität (kindlicher Kindlichkeit?) zu tun. Eher mit Idealismus.

ode. (wird an dieser Diskussion nicht weiter teilnehmen, weil er mit achim einer meinung ist, dass diese Diskussion zu nichts führt)

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geronimo
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Re: Unternehmen vs. Spieleszene

Beitragvon geronimo » 29. Dezember 2008, 12:59

ode schrieb:
> Na siehst du? Und das ist in meinen Augen Quatsch, was du
> schreibst.

Könntest Du das bitte näher ausführen?! Was ist Quatsch? Das achim meint, auch von Kleinverlagen darf man erwarten ein funtionierendes Spiel zu bekommen? Das sich Kleinverlage oft sogar mehr bemühen als Große? Das Spielesammler besonders pingelig sind? Sorry, aber ich sehe da keinen Quatsch!? :P

> Aber das ist ganz komisch bei Spielern. Die sind da ganz
> eigen... Was in meinen Augen falsch ist, sich bei manchen
> Verlagen als Kunde zu verstehen. Aber da seh ich hier kein
> Land. Ganz merkwürdig.

Und als was sonst? Dankbar das Zeug kaufen zu dürfen?? Oder als Mitbruder einer eingeschworenen Gemeinschaft??? Streng limitierte Sonderauflage, durchnummeriert, Klaus X kackt in eine Schachtel und legt ein Löffelchen zum drin rumrühren mit bei?!?!?! Das ist Kunst... :???:

> Aber das ganze funktioniert nicht als Unternehmensstruktur,
> sondern eher als Spieleszene. Do It Yourself.

Junge, Junge, da bist Du mindestens 10 Jahre zu spät dran...

Selbst die DTP-Produzenten aus USA lassen nur mehr "on demand" produzieren. Ich hab jede Menge echte DIY-Perlen in meiner Sammlung, aber heute ist da nicht mehr viel unterwegs... Wo doch jeder ganz leicht (auch kleinere Auflagen) in Ravensburger-Qualität selber produzieren (lassen) kann. :)

> Und genau da ist doch Lookout ein gutes Beispiel. Die bringen
> ihre eigenen Spiele in Eigenregie raus. Die würde es sonst
> nicht geben. Da sollte man unterscheiden, wie ich finde.
>
> Das hat auch nichts mit kindlicher Naivität (kindlicher
> Kindlichkeit?) zu tun. Eher mit Idealismus.

Also, ich wage mal zu behaupten, dass es die (meisten) Spiele trotzdem gäbe. Sehr gute Spiele = guter Verkauf = Geld = da findet sich schon einer... :)

Die Jungs von Lookout verdienen nur einfach direkter an ihren Sachen, weil Sie diese gleich selber produzieren. Wenn vor 20 Jahren einer in Göttingen seine, in mühsamer Kleinarbeit selber im Wohnzimer zusammengepfrimelten, 23 Exemplare eines supertollen, neuen Strategiespiels zum Selbstkostenpreis feilgeboten hat - DAS war Idealismus!!! :))

Gruß

geronimo


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