Beitragvon Ingo Althöfer » 1. Januar 2009, 13:24
Hallo Egon,
> Gutes Neues, Ingo!
Danke, das wünsche ich Dir speziell auch.
> Ich dachte schon, ich wäre der einzige Verrückte
> hier,
Keine Sorge, hier sind alle irgendwie verrückt.
> der in Badezimmerfliesen Pentominos sieht, oder mit
> Jogurtschraubdeckeln und Erbsen Kalaha spielt.
Das ist vollkommen normal. Es gibt ja nicht umsonst das
Sprichwort "Für einen Hammer sieht alles wie ein Nagel
aus". Man kann auch in fremden Ländern schnell zu Kontakten
kommen, indem man mit Gegenständen des dortigen Alltags
Spielbretter und Spielstellungen aufsetzt. Einfach machen
und auf den/die ersten warten, die einen dazu fragen oder
fragend angucken.
> Na, ich hoffe doch, ihr habt die Partie nicht draußen
> (wo ihr die Raketen abgefeuert habt) gespielt-
Gespielt haben wir mit diesem Set noch gar nicht - und die
Fotosession fand heute mittag bei uns im Wohnzimmer statt.
Weil ich die Empfindlichkeit meiner Frau bezüglich der
Gerüche von Feuerwerk in der Wohnung kenne, habe ich
zuerst (ohne Ankündigung) einen einzelnen Ladykracher auf
der Durchreiche zwischen Küche und Wohnzimmer gezündet.
"Was soll denn der Mist?" war die erwartete schrille
Reaktion. "Ich wollte eigentlich nur prüfen, ob das
Feuerzeug noch geht" die vorbereitete Antwort.
Danach roch es ziemlich streng - und ich konnte, ohne
weitere Geruchsaufmerksamkeit zu erregen, die Powerbox 100
reinholen und die Fotos schiessen.
> bei minus
> 6 Grad fangen doch auch die Neuronen an, zu gefrieren,
> oder?
Sie werden bis zu einer Schwelltemperatur erst mal nur
kontinuierlich langsamer, um dann in diskreten Sprüngen
(den sogenannten Hall Steps) von 28 % abzubauen. ;-)
Mit warmen Grüssen, Ingo
PS: Man kann Amazons übrigens auch sehr gut auf einem
8x8-Brett lernen, entweder wieder mit 4 Amazonen pro
Spiel oder nur mit 3 (z.B. auf a4, e1 h3; a6, d8, h5
postiert). Ein Vorteil, gerade für neue Spieler, ist,
dass sich in den Partien eher Strukturen zeigen. Auch
sind Spiele kürzer, so dass es schneller Erfolgserlebnisse
gibt.