Beitragvon Volker L. » 3. Januar 2009, 16:58
Hallo, Robert!
Meine Vorredner haben es schon gesagt, ich fasse es hier
nur noch mal in drastischeren Worten zusammen:
Anders als bei LeHavre oder StoneAge, wo man aus taktischen
Gründen schonmal auf die Ernährung verzichtet, um sich
dafür einen anderen Vorteil zu sichern, von dem man hofft,
dass er den Hunger-Nachteil mehr als ausgleicht, [i]sollte
bei Agricola [b]das Ernähren nahezu immer absolute
Priorität[/b] gegenüber allem anderen haben.[/i]
Erst ganz am Spielende, wenn Du nachrechnen kannst, dass
Dich die Bettelkarten weniger Siegpunkte kosten als Du
mit einer anderen Aktion bekommst (z.B. wenn Du in der
letzten Runde vor der Wahl stehst, entweder komplett zu
ernähren oder Deine 5-Raum-Hütte von Holz auf Stein zu
renovieren und dafür 1 oder 2 NWs zuwenig zu haben) kannst
Du es ausnehmsweise in Kauf nehmen.
Mitten im Spiel aber mal freiwillig zu hungern, um etwas
früher seine Hütte zu vergrößern oder sich irgendein
Baumaterial zu krallen, ist heller Wahnsinn.
Gruß, Volker