Beitragvon Jerry » 12. Mai 2009, 08:25
Spielehansel schrieb:
> hat es schon jemand gespielt. Wie ist es denn so ?
Ich hab's gespielt :-) Den Spielmechanismus kann man im Detail in den Links nachlesen die Judith gepostet hat. Mein Eindruck war: Kein schlechtes Spiel aber auch kein tolles.
"Die goldene Stadt" ist so 'n bisschen wie ein Butterbrot mit Kochschinken: Hat man schon mal gegessen, schmeckt ganz gut, erzeugt keine gesundheitlichen Probleme im Magen aber wenn man's dann verputzt hat ist's nach ein paar Minuten vergessen. Im Prinzip ist es ein einfaches Auktions-, Setz- und Sammelspiel: Man bietet auf ein Aktionskartenpärchen, baut dann mit den Karten Häuser auf den Plan und bekommt für das Bauen neue Karten, Punkte oder Waren für die wiederum Punkte gibt. Der Bauaspekt ist dabei interessant: man kann seine Häuser nicht irgendwo auf den Plan knallen sondern muss von der Küste ins Innere zusammenhängend bauen was eine gewisse Planung erfordert.
Das ganze funktioniert, sieht nett aus und macht auch Spaß aber wenn ich so in mein Spieleregal schaue und mich frage ob "Die goldene Stadt" da jetzt auch noch rein muss dann kommt da doch ein klares Nein raus. Dafür gibt es in diesem Jahrgang zu viele Spiele die noch besser und teilweise deutlich orgineller sind (z.B. Dice Town, Snow Tails, Maori, Finca, SmallWorld). Von mir daher für "Die goldene Stadt" nur [b]6 von 10 Punkten[/b].
J.
PS: Obige Meinung ist vor dem Hintegrund zu lesen, dass ich relativ ungerne glattpolierte, thematisch flachbrüstige German Games spiele :-)