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Steine in der Spielregel von Egizia

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hannes

Steine in der Spielregel von Egizia

Beitragvon hannes » 17. Januar 2010, 13:04

Das erste Egizia-Spiel vor ein paar Wochen hatten wir nach einer halben Stunden abgebrochen. Vor allem auch deshalb, weil wir mit einigen Spielregel-Details nicht klar kamen.

Letzte Woche raffte ich mich auf und studierte die Spielregel noch einmal in aller Ruhe. Worauf wir am Freitag eindlich eine vollständige Partie Egizia spielen konnten.

Die Regel enthält einen Stolperstein.
Der wichtige Begriff wird für drei unterschiedliche Dinge gleich benutzt, was einen Regelleser verwirren kann.

Die je 24 Spielsteine in vier Farben werden einerseits als Zählsteine (Punkteleiste etc.) und andererseits als Baumarker-Steine (im Obelisk etc.) verwendet. Zusammenfassend könnte man sie auch MARKIERSTEINE (MS)nennen. Dieser Begriff kömmt in der Spielregel tatsächlich vor, aber nur spärlich und unsystematisch.

Demgegenüber gibt es die STEINBLÖCKE (SB) aus dem Steinbruch. Sie sind aber im Spiel nur virtuell vorhanden. Zuerst im Vorrat des Steinbruchs und schliesslich in Punkte umgewandelt auf der Siegpunkte-Zählleiste.

Mit diesen beiden unterscheidbaren Begriffen (MS versus SB) würde die Spielregel und damit der Spielmechanismus wesentlich verständlicher.

Auch fehlt meines Erachtens ein Passus, der den Hauptmechanismus von Egizia gut beschreibt.
Es geht nämlich darum, Steinblöcke aus dem Steinbruch mit Hilfe von Bautrupps in Bauwerke resp. Grabstätten einzubauen. Im Normalfall erhält man für einen verbauten Steinblock einen Siegpunkt.

Entsteinte Grüsse
hannes

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Michael Weber
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Re: Steine in der Spielregel von Egizia

Beitragvon Michael Weber » 17. Januar 2010, 14:58

Nun ja, es hilft, wenn einer die Spielanleitung vorher durcharbeitet. ;-)

Allerdings hast du recht, dass die Regel nicht besonders gut strukturiert und didaktisch (auch bei den Begriffen) eher schwach aufgebaut ist. Leider nicht das erstemal bei Spielen von HiG, was wegen des meist großen Spielreizes wirklich schade ist (und vielleicht die vielen - Danke dafür! - Regelneuauflagen erklärt).

Michael
(der Egizia trotz der von Hannes genannten Schwächen verstanden, aber nicht gewonnen hat)

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Jonas
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Re: Steine in der Spielregel von Egizia

Beitragvon Jonas » 17. Januar 2010, 15:31

Stimme dir zu, die Hans-im-Glück-Spielregel von Egizia könnte besser und klarer sein. Frage mich immer, wie sowas möglich ist.
Allerdings lohnt es sich absolut, sich intensiv mit der Regel auseinanderzusetzen und dann fehlerfrei zu spielen. Egizia ist für mich eines der besten Spiele aus Essen.

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Marion Menrath
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Re: Steine in der Spielregel von Egizia

Beitragvon Marion Menrath » 18. Januar 2010, 00:28

Ich hatte mit der Egizia-Regel eigentlich wenig Probleme, weil vieles auch in Bildern erklärt ist. Allerdings hatten wir in Essen schon eine Proberunde gemacht.

Was gerne mal vergessen wird, ist die unterschiedliche Zahl an Steinen bei der Startaufstellung je nach Position. Und es gibt eine permanente Karte mit der man sich bei Rundenende eine übrig gebliebene Karte von den Nilfeldern nehmen darf. Wir hatten das anfangs so gespielt, dass man sich die Karte sofort nach dem Befahren des Nils nehmen darf. Dass ist aber falsch; denn Rundenende ist erst nach dem Bestimmen der neuen Spielreihenfolge. Somit bringt die übrig gebliebene Karte wohl kaum noch Vorteile.

Marion

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Globetrotter
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RE: Steine in der Spielregel von Egizia

Beitragvon Globetrotter » 18. Januar 2010, 09:37

"Marion Menrath" hat am 18.01.2010 geschrieben:
> Ich hatte mit der Egizia-Regel eigentlich wenig Probleme,
> weil vieles auch in Bildern erklärt ist. Allerdings hatten
> wir in Essen schon eine Proberunde gemacht.
>

Und es gibt eine permanente Karte mit der man sich bei
> Rundenende eine übrig gebliebene Karte von den Nilfeldern
> nehmen darf. Wir hatten das anfangs so gespielt, dass man
> sich die Karte sofort nach dem Befahren des Nils nehmen
> darf. Dass ist aber falsch; denn Rundenende ist erst nach
> dem Bestimmen der neuen Spielreihenfolge. Somit bringt die
> übrig gebliebene Karte wohl kaum noch Vorteile.
>
> Marion

Hallo Marion!

Nein, das ist nicht falsch, du darfst die Karte sehr wohl nach der Phase "Befahren des Nils" nehmen und kannst sie somit gegebenenfalls noch in der gleichen Spielrunde nutzen. Das wurde mittlerweile auf der Egizia Seite von Hans im Glück unter "Regelfragen" auch bestätigt. Dort heißt es:

Nimm am Ende jeder Runde 1 Der verbliebenen Karten (Permanent):
Leider ist am Ende der Runde falsch. Es müsste korrekt lauten: "Nimm am Ende der Phase Nil befahren 1 der verbliebenen Karten".

Viele Grüße

Globetrotter wolfgang

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Ralf Arnemann
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Re: Steine in der Spielregel von Egizia

Beitragvon Ralf Arnemann » 18. Januar 2010, 10:45

Im Prinzip ist es schon so, daß man beim sorgfältigen und kompletten Durcharbeiten von Spielregel incl. aller Beispiele alle Fragen geklärt bekommt.
Aber es ist tatsächlich so, daß die Verwendungen von "Steinen" sehr verwirrend beschrieben ist und zu vielen Irrtümern führt.

Beim Con in Höchst habe ich diverse Varianten präsentiert bekommen, die an verschiedenen Tischen gespielt wurden. Übliche Fehler sind insbesondere, daß pro Markierungsstein auch nur ein Rohstoff Stein verwendet wird (was zu reichlich Steinvorräten führt und die Steinbrüche uninteressant macht) oder daß umgekehrt nur so viele Siegpunkte vergeben werden, wie Markierungssteine gesetzt wurden (damit ist das Bauen eher unattraktiv).
Erst im Laufe des Cons glich sich das dann an und es wurde überall nach den richtigen Regeln gespielt.

Und das waren ja alles erfahrene Vielspieler - normale Spielekäufer werden sich da eher noch schwerer tun.
Eine Überarbeitung der Regeln wäre hier schon hilfreich.

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Marion Menrath
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RE: Steine in der Spielregel von Egizia

Beitragvon Marion Menrath » 18. Januar 2010, 22:39

Boah, diesen winzigen Link auf Regelfragen hatte ich bisher noch nicht gesehen. Hier im Forum ist die Frage nach dieser permanenten Nil-Karte meines Wissens schon mal anders beantwortet worden, was die Karte (übrig gebliebene Karten erst am Rundenende nehmen) ziemlich wertlos machen täte.

Bei drei Regelkorrekturen nehme ich doch glatt zurück, dass ich keine Probleme damit gehabt hätte.

Marion


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