Beitragvon David Rosenberg » 11. Februar 2010, 09:39
Hallo janove,
seit unseren gemeinsamen Partien in Willingen kam LTTW bislang leider noch nicht wieder auf den Tisch, von daher habe ich keine eigenen Erfahrungen in Bezug auf eine 3er-Partie. Wie Du schon richtig sagst ist die Rundenanzahl von den Regeln her aber die einzige Änderung bei einer 3er-Partie.
Ich habe mal kurz auf BGG gestöbert und konnte feststellen, dass einige Leute ähnliche Bedenken hatten, was die Spielbarkeit zu dritt angeht. Letztlich gehen die Meinungen aber in die Richtung, dass sich das Spiel (entgegen der ursprünglichen Erwartung der berichtenden Personen) auch zu dritt sehr schön spielt, wenngleich das Spielgefühl anders sein soll (weniger Konkurrenz bei Einfluss und Zügen, mehr Platz auf dem Spielplan pro Spieler, dadurch mehr Möglichkeiten, den eigenen Plan in die Tat umzusetzen und daher unter Umständen auch etwas strategischer als zu viert).
Natürlich wäre BGG nicht BGG, wenn nicht schon jemand eine Variante gepostet hätte, die Deiner Vermutung bzgl. der Versteigerungsfelder sehr ähnlich ist. Nach dieser Variante würfelt man jede Runde zwei 8-seitige Würfel und die entsprechenden Felder werden nicht versteigert (bei gleichen Zahlen wird ein Würfel neu gewürfelt). Allerdings gibt es keinen Bericht, ob die Variante gut funktioniert hat.
Ich würde empfehlen, die erste 3er-Partie nach den Originalregeln zu spielen. Wenn es Euch dabei zu sehr an Konkurrenzkampf fehlen sollte, könnt Ihr das nächste Mal ja die Variante testen.
Hier noch die Links zu den beiden BGG-Threads:
Meinungen zur 3er-Partie:
http://www.boardgamegeek.com/thread/457257/how-does-it-play-with-3-players
3-Spieler-Variante:
http://www.boardgamegeek.com/thread/465296/increased-tension-in-3-player-bidding
Viele Grüße und viel Spaß Morgen,
David