Anzeige

[RF] Goa

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
Benutzeravatar
Gernspieler
Kennerspieler
Beiträge: 498

[RF] Goa

Beitragvon Gernspieler » 14. März 2010, 18:46

Hallo

Wir spielen Goa nun schon jahrelang, ohne dass es zu schwerwiegenden Regelfragen gekommen wäre.

Jetzt trat aber doch eine auf. Naja, Regelfrage nicht direkt.

In der Regel steht, dass die Versteigerung eines Markers beginnt, indem der Besitzer das Gebot "Null" abgibt.
Könnte man dieses Startgebot nicht von vornherein höher angeben um Mitspieler auszubremsen?
Gut, der Erhalt wird evtl teurer, aber vielleicht gibt diese Regelung etwas mehr Würze in die Versteigerung, die doch manchmal sehr vorhersehbar sein kann.



Der Gernspieler

Benutzeravatar
Dancer
Kennerspieler
Beiträge: 357

Re: [RF] Goa

Beitragvon Dancer » 14. März 2010, 19:57

Gernspieler schrieb:
>
> Könnte man dieses Startgebot nicht von vornherein höher
> angeben um Mitspieler auszubremsen?

Klar, wer sollte Euch daran hindern?
Aber für mich ist ein zentraler Mechanismus das platzieren des eigenen Markers. Unter zwei möglichen Aspekten: Will ich für das Plättchen Geld - oder will ich es selber (mit einer "Schmerzgrenze" wo ich mich dann doch andersherum entscheide). Wenn ich nicht mit "Null" anfange signalisiere ich ja quasi schon "Ich will Geld!" - denn wer sollte sich selber den Preis hochtreiben!?
Aber vielleicht spielt Ihr mit feinsinnigeren Strategien als ich. Ob es dann eine Verbesserung darstellt müsst Ihr schon selber rausfinden, falls sich hier im Formum nicht noch jemand meldet, der die Variante getestet hat.

Gruß - Stefan

Benutzeravatar
Volker L.

Re: [RF] Goa

Beitragvon Volker L. » 14. März 2010, 20:11

Dancer schrieb:
>
> Gernspieler schrieb:
> >
> > Könnte man dieses Startgebot nicht von vornherein höher
> > angeben um Mitspieler auszubremsen?
>
> Klar, wer sollte Euch daran hindern?
> Aber für mich ist ein zentraler Mechanismus das platzieren
> des eigenen Markers. Unter zwei möglichen Aspekten: Will ich
> für das Plättchen Geld - oder will ich es selber (mit einer
> "Schmerzgrenze" wo ich mich dann doch andersherum
> entscheide). Wenn ich nicht mit "Null" anfange signalisiere
> ich ja quasi schon "Ich will Geld!" - denn wer sollte sich
> selber den Preis hochtreiben!?
> Aber vielleicht spielt Ihr mit feinsinnigeren Strategien als
> ich. Ob es dann eine Verbesserung darstellt müsst Ihr schon
> selber rausfinden, falls sich hier im Formum nicht noch
> jemand meldet, der die Variante getestet hat.

Ich denke auch, so müsste erlaubt, aber selten sinnvoll sein.
Gernspielers Idee war es ja, durch ein höheres Startgebot
nicht den Preis hochzutreiben, sondern Mitbieter
abzuschrecken, um es letztendlich billiger zu bekommen,
und das dürfte öfter nach hinten losgehen als
funktionieren.


Gruß, Volker

Benutzeravatar
Michi
Kennerspieler
Beiträge: 133

Re: [RF] Goa

Beitragvon Michi » 14. März 2010, 22:05

Hallo,

> Jetzt trat aber doch eine auf. Naja, Regelfrage nicht direkt.
>
> In der Regel steht, dass die Versteigerung eines Markers
> beginnt, indem der Besitzer das Gebot "Null" abgibt.
> Könnte man dieses Startgebot nicht von vornherein höher
> angeben um Mitspieler auszubremsen?

Ich frage mich, ob es dir um die Interpretation der Regel oder um die Anwendung einer Hausregel geht.
Bei ersterem ist "Gebot Null" gleichbedeutend mit der Tatsache, dass einfach der nachfolgende Spieler des Markerbesitzers das erste Gebot (halt größer Null) abgibt (oder passt).
Bei der Hausregel hingegen ist alles erlaubt.

Tschö,
Michi

Benutzeravatar
Dietrich
Kennerspieler
Beiträge: 1155

Re: [RF] Goa

Beitragvon Dietrich » 15. März 2010, 01:30

Moin, moin,
das Gebot 'Null' ist in der Regel vorgeschrieben. Also darf der Versteigerer kein höheres Gebot abgeben! Denn der Versteigerer ist ja noch einmal an der Reihe; genau wie die anderen kann er dann sein 'echtes' Gebot abgeben.
Aber warum muss er dann überhaupt ein Gebot von 'Null' nennen?
Es kommt m. E. (das ist kürzer als IMHO, wie man das hier merkwürdigerweise häufig mitten in einem deutschen Text liest - ist man dann gebildet?) nicht auf den Betrag, sondern auf den Begriff 'Gebot' an. Denn sollte keiner der übrigen Spieler der Runde einen Wert bieten, bekommt das Plättchen der Versteigerer, und zwar gratis ohne nur einen Dukaten ausgeben zu müssen!

Mit freundlichem Gruß

Dietrich

Benutzeravatar
Axel Bungart

Re: [RF] Goa

Beitragvon Axel Bungart » 15. März 2010, 09:31

Hallo Gernspieler,

ohne anmaßend sein zu wollen: PGB würde wohl sowas schreiben wie: wenn ein Verkehrsschild mir sagt, ich darf nur rechts abbiegen, darf ich dann auch links abbiegen oder geradeaus fahren?

Wenn hier also steht, der aktuelle Flaggenbesitzer soll das Gebot "Null" abgeben, dann soll der aktuelle Flaggenbesitzer das Gebot "Null" abgeben. Nicht eins, zwei oder irgendein anderes Gebot, sonst stünde es dort so. ;-)

Er hat ja schon das letzte - entscheidende - Gebot, da muss er nicht auch noch Preistreiber spielen können.

Gruß
Axel


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 16 Gäste