Beitragvon Duchamp » 4. April 2010, 21:21
Kartenhüllen habe ich in England bestellt:
http://www.boardgameextras.co.uk/item.php?id=488&name=100+USA+Card+Sleeves+%2856+MM+X+87+MM%29&cat=48&sub_cat=0
Ich habe auch zuerst überlegt, die "Stronghold"-Würfelchen als rote/grün/weiße Marker zu verwenden, aber wenn man mit Tischdecke spielt (wie ich - auf einem grünen Leinenbettlaken), ist das Aufklauben unproblematisch.
Ansonsten empfehle ich, den bei BGG eingestellten Spielplan auszudrucken und auf Pappe aufzuziehen - die Orientierung fällt ungemein viel leichter - der Autor Servando Carballar meinte, es seien vor allem die Kosten gewesen, die sie auf einen beigefügten Spielplan haben verzichten lassen.
http://www.boardgamegeek.com/image/601265/luna-llena
Deutsche kleine Wald-Karten wie die auf dem Block gibt es ebenfalls bei BGG zum Download:
http://www.boardgamegeek.com/filepage/50206/wald-landkarten-deutsch-4-stuck-pro-blatt
Ich habe mir zu Anfang eine eigene Kurzanleitung gemacht, die aber erstens viele Fehler enthielt (nur handschriftlich korrigiert), zweitens speziell auf Jugendliche gemünzt (hatte mit Sohn und dessen Freunden ein Spiel angesetzt) und habe inzwischen zwar eine Übersetzung der Gesamtregeln quasi fertig, warte aber auf die Version 2.0 von Servando, die dieser bis Mitte März fertig gehabt haben wollte.
Empfehlenswert sind die FAQs bei BGG:
http://www.boardgamegeek.com/filepage/52926/faqs-ver-1-0-current-through-2-10-10
Empfohlene Regel-Änderungen:
1. Bei Kämpfen beachten, dass jedesmal der ganze Kampf-Karten-Stapel benutzt wird (steht so nicht wirklich in der Regel). Zusätzlich hat sich die Variante bewährt, dass die erste ausgeteilte Karte jeweils geheim gehalten wird (es sei denn, sie beendet den Kampf sofort). Das macht den Ausgang spannender.
2. Der Werwolf verliert in etwa 70% der Fälle. Um einen Ausgleich zu schaffen, empfehle ich, ihm einen Planungspunkt mehr pro Runde auszugeben. Das macht 12 Planunungspunkte mehr bis zum Abend - damit kann man dann schon was machen.
3. Ich finde es übersichtlicher, die "Exit"-Hexes an die Ecken anzulegen, anstatt obendrauf. Um aus dem Wald rauszukommen, muss man vom letzten "Wald"-Hex aus eine Bewegung auf das Landstraßen-Hex starten (also nicht "durchrennen").
Erst vorgestern haben wir es wieder zu dritt in der Familie gespielt - irrer Verlauf mit infiziertem Wanderer, befreiten Geiseln, die daraufhin sofort angefallen wurden, Rettung in letzter Minute ... oh, ich schweife wolfsmäßig ab ...
Dringend empfohlen ist ein Solo-Anlauf zum Reinkommen.
4 Spieler finde ich beim ersten richtigen Spiel am geeignetsten - jeder hat nur einen Wanderer (bei weniger Spielern zwei oder drei), mehr Spieler machen es naturgemäß komplexer.
Was ich immer beim Spielen dabei liegen habe, ist eine selbsterstellte Übersicht über den Ablauf des Wanderer-Zuges auf Deutsch.
Bei Interesse kurze Mail, wird sofort geschickt.