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Smallword für IPAD

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Robert Vötter
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Smallword für IPAD

Beitragvon Robert Vötter » 4. April 2010, 12:43

http://www.daysofwonder.com/smallworld/de/ipad/

Was haltet ihr davon ? Zukunftsträchtig ?
Netter zu spielen als das Brettspiel, weil die "klauberei" nicht mehr so hoch ist ?

Gruß
Robert

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Pfoto
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Pfoto » 4. April 2010, 16:12

Ich glaube, dass wir durch diese neuen digitalen Hilfsmittel in Zukunft mit ganz neuen Spiele-Erlebnissen rechnen können.

Gut, der Monitor im Fall des iPad ist für eine gemeinsames Spielen doch noch recht klein, aber stellen wir uns mal vor, in ein paar Jahren wird es möglich sein, einen hauchdünnen, rollbaren ePaper-Monitor mit Touch-Screen vor uns zu haben.
Viele Einschränkungen, die durch die reale Welt vorhanden sind, z.B. Zufallszahlen per Würfel oder Karten, können von da an im Computer übernommen werden. Und wie schon angesprochen wäre der Verwaltungsaufwand bei einigen komplexeren Spielen deutlich geringer.
Eine animierte Grafik und Sound würde das Spielgeschehen super ergänzen noch erlebnisvoller machen.

Nebenbei wäre auch die Gefahr der Abnutzung oder das Verlorgengehen von Material nicht gegeben.

Zudem könnten die Spielregeln multimedial in unterhaltsamer und kurzweiliger Form sehr schnell rübergebracht werden, was vielleicht auch bedeuten kann, das Gelegenheitsspieler öfters zu etwas komplexeren Spielen greifen werden.

Als persönlichen Nachteil empfinde ich nur, das womöglich die meisten haptischen Elemente wegfallen werden. Evtl. könnte man jedoch Figuren und Objekte auf dem Flatscreen platzieren; diesen also zu einem echten Ersatz des Spielbretts machen.

Für mich ist deshalb die Umsetzung von "Small World" ein mutiger und toller Anfang in Richtung digital unterstütztes Spielen.

Gruß
Jürgen

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Manu125

Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Manu125 » 4. April 2010, 17:11

Sowas kommt mir nicht ins Haus. Entweder ich Spiele Computer oder ich Spiele ein Brettspiel.
Wo bleibt da denn das Flair? Naja jedem das seine. Ich bin mich ziemlich sicher das über kurz oder lang wir solche Spiele immer häufiger haben werden.


>>>Nebenbei wäre auch die Gefahr der Abnutzung oder das >>>Verlorgengehen von Material nicht gegeben.

Ja dafür das kaputt gehen der Elektronik und das wieder in Griff zu bekommen ist sehr schwer bis garnicht möglich. Wenn was verloren geht bzw. abgenutzt wird kann ich es mir wenigstens wiederbesorgen ohne einen hohen Kosten Aufwand zu haben.

Der Kostenaufwand sehe ich auch als Problem für derartige Spiele. Denn immerhin brauche ich ein Geräd ( in dem fall iPad) und dann noch das Spiel. Mir persönlich viel zu Teuer.

Gruß Manu ( der mit seinem Nokia 3330 völlig zufrieden ist )

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freak
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon freak » 4. April 2010, 17:40

Hmmm, das habe ich früher mal häufiger gespielt.
Nannte sich damals Computerspiel.
Da soll es jetzt sogar riesige Onlinewelten geben.

:-)

Im Ernst, dann brauche ich das Brettspiel nicht mehr.
Ich spiele schon nicht häufig in der BSW, weil diese in meinen Augen kein Flair hat. Das richtige Spielgefühl fehlt mir.

Von daher ist die Small World Entwicklung zwar nett (aber wenn ich es recht gesehen habe, nur für 2 Personen), allerdings brauche ich diese neue Art meines Hobbys nicht.

Viele Grüße
freak

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Attila
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Attila » 4. April 2010, 20:20

Pfoto schrieb:

> Eine animierte Grafik und Sound würde das Spielgeschehen
> super ergänzen noch erlebnisvoller machen.

Findest du? - Also ich finde die Animationen und Sounds am anfang ganz hübsch, aber spätestens beim Dritten Spiel fangen die an zu nerven.

Und: Mag ja sein, das die Counter bei Smallworld "flach" sind, aber auf einem Planen Schirm sind sie noch viel Flacher.

Wenn man sich mal überlegt wieviel Geld man auf den Tisch legen muss um Smallworld zu 2 Personen so spielen zu können (~ 400 Euro), da bekommt man aber schon ein paar Spielchen für.

> Als persönlichen Nachteil empfinde ich nur, das womöglich die
> meisten haptischen Elemente wegfallen werden. Evtl. könnte
> man jedoch Figuren und Objekte auf dem Flatscreen platzieren;
> diesen also zu einem echten Ersatz des Spielbretts machen.

Das wäre eine Möglichkeit, aber was bringt einem das dann effektiv? - Einen 400 Euro teuren Spielplan? - Naja, ich bin da skeptisch. Das ist wie "fangen" am Computer. - Stell dir das mal vor: Dann müsste man nicht rumrennen und so - wäre das nicht toll? Da könnte man ja auch mit Leuten fangen spielen, für die es normalerweise zu anstrengend ist. Doll.

> Für mich ist deshalb die Umsetzung von "Small World" ein
> mutiger und toller Anfang in Richtung digital unterstütztes
> Spielen.

Naja, letztendlich ist es keine grosse Investition und somit ein recht geringes Risiko. Das ist für mein empfinden nicht besonders Mutig.

Brettspieladaptionen für eine Pseudo-Spielekonsole haben für mich keinen Reiz. Sie sind teuer, umständlich und habe imo keine relevanten Vorteile gegenüber dem echten Spiel. (Aber relevante Nachteile).
Interessant wird es imo erst wenn man Möglichkeiten ausschöpft die man mit dem klassischem Brettspiel nicht hat.

Soweit ist das iPad für ein nettes, teures Gimmick. Nicht uninteressant, aber als "Brettspiel-Plan" zu teuer und zu beschränkt.

Atti

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Herbert

Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Herbert » 4. April 2010, 20:48

> Gut, der Monitor im Fall des iPad ist für eine gemeinsames
> Spielen doch noch recht klein, aber stellen wir uns mal vor,
> in ein paar Jahren wird es möglich sein, einen hauchdünnen,
> rollbaren ePaper-Monitor mit Touch-Screen vor uns zu haben.

Der muss ja gar nicht rollbar sein. So wie das iPhone zu klein war für Bücher, so ist das iPad zu klein für Spiele. Aber SmallWorld ist für mich schon mal ein Anfang, denn
- es ist die Umsetzung eines etablierten Brettspieles
- man kann es dank der touch - Technik auf den Tisch legen und spielen.

> Viele Einschränkungen, die durch die reale Welt vorhanden
> sind, z.B. Zufallszahlen per Würfel oder Karten, können von
> da an im Computer übernommen werden. Und wie schon
> angesprochen wäre der Verwaltungsaufwand bei einigen
> komplexeren Spielen deutlich geringer.
> Eine animierte Grafik und Sound würde das Spielgeschehen
> super ergänzen noch erlebnisvoller machen.

So etwas wird ja schon teilweise eingesetzt. Wenn ich nur an Verwaltungsprogramme für 18xx Spiele denke. Zukünftig könnte das komplette 18xx auf einem Bildschirm laufen.

> Zudem könnten die Spielregeln multimedial in unterhaltsamer
> und kurzweiliger Form sehr schnell rübergebracht werden, ...

Nun, dafür hat man heute schon genügend Möglichkeiten, die bei weitem nicht ausgeschöpft werden.

> Für mich ist deshalb die Umsetzung von "Small World" ein
> mutiger und toller Anfang in Richtung digital unterstütztes
> Spielen.

Da schliesse ich mich an.

Ostergruß von Borkum
Herbert

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Jürgen Karla
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Jürgen Karla » 4. April 2010, 21:19

Pfoto schrieb:
> in ein paar Jahren wird es möglich sein, einen hauchdünnen,
> rollbaren ePaper-Monitor mit Touch-Screen vor uns zu haben.
> Viele Einschränkungen, die durch die reale Welt vorhanden
> sind, z.B. Zufallszahlen per Würfel oder Karten, können von
> da an im Computer übernommen werden.



Hallo zusammen,

na ja, so neu ist die Idee nicht ;-)
Der papierlose Spieltisch, in: Spielbox (2004), Nr. 4, S. 40-41.

Ach ja, das waren noch Zeiten...

Liebe Grüße
Jürgen Karla

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Mapache
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Beiträge: 74

Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Mapache » 4. April 2010, 22:15

Attila schrieb:

> Wenn man sich mal überlegt wieviel Geld man auf den Tisch
> legen muss um Smallworld zu 2 Personen so spielen zu können
> (~ 400 Euro), da bekommt man aber schon ein paar Spielchen für.

Kommt darauf an wie man das sieht. Wenn man sich das iPda nur zum Spielen kauft, dann ja.
Rechnest du deinen Tisch, die Stühle und die Lampe auch zu den Kosten deiner Spiele?


> Das wäre eine Möglichkeit, aber was bringt einem das dann
> effektiv? - Einen 400 Euro teuren Spielplan? - Naja, ich bin
> da skeptisch. Das ist wie "fangen" am Computer. - Stell dir
> das mal vor: Dann müsste man nicht rumrennen und so - wäre
> das nicht toll? Da könnte man ja auch mit Leuten fangen
> spielen, für die es normalerweise zu anstrengend ist. Doll.

Das ist etwas weit hergeholt, oder? Natürlich spielt man fangen nicht am Computer. Aber man spielt z.B. Tennis oder Bowling an der Wii. Das hat auch nicht viel mit echtem Tennis oder Bowling zu tun, aber macht Spass und man kann es spielen wenn man keine Tennisausrüstung und einen Tennisplatz (respektive Bowling ...) hat.
Brettspiele am iPad werden ähnlich sein wie Brettspiele in der BSW, nur dass man zumindest bei Smallworld noch einen Mitspieler mit am Tisch hat.
Ich finde es klasse, wenn Brettspiele auf das iPad umgesetzt werden. Das iPad ist, im Gegensatz zum Computer, portabler (ja, auch als Laptops oder Powerbooks). Man kann auch spielen wenn man keine echten Spielpartner hat oder auch wenn man das "echte" Spiel nicht dabei hat. Prinzipiell kan man ja mit dem iPad alle Spiele immer dabei haben, was mit "realen" Spielen schwierig ist.
Ein Ersatz für meine "realen" Spiele sehe ich im iPad nicht, aber eine Ergänzung.

>
> > Für mich ist deshalb die Umsetzung von "Small World" ein
> > mutiger und toller Anfang in Richtung digital unterstütztes
> > Spielen.
>
> Naja, letztendlich ist es keine grosse Investition und somit
> ein recht geringes Risiko. Das ist für mein empfinden nicht
> besonders Mutig.


Was heisst keine große Investition? Hast du schonmal in der Softwareentwicklung gearbeitet?


> Brettspieladaptionen für eine Pseudo-Spielekonsole haben für
> mich keinen Reiz. Sie sind teuer, umständlich und habe imo
> keine relevanten Vorteile gegenüber dem echten Spiel. (Aber
> relevante Nachteile).
> Interessant wird es imo erst wenn man Möglichkeiten
> ausschöpft die man mit dem klassischem Brettspiel nicht hat.
>

Teuer? Das kann man sehen wie man mag.
Smallworld
AppStore: 3,99¤
Amazon: 41,89¤

Wenn du genauer rechnen willst:
iPad: etwa 500 ¤
Tisch, Stühle, Lampe, ... : xx,yy ¤ (je nachdem wo man kauft)

> Soweit ist das iPad für ein nettes, teures Gimmick. Nicht
> uninteressant, aber als "Brettspiel-Plan" zu teuer und zu
> beschränkt.

Nur als Brettspielplan bestimmt.
Auch das iPhone ist "nur als Telefon" viel zu teuer, trotzdem finde ich den Preis angemessen. Es kommt einfach darauf an was man damit macht (machen will).

Ich finde Brettspielumsetzungen für mobiel Geräte gut, solange sie gut gemacht und mit dem entsprechendem Gerät gut spielbar sind.

Chao
Mapache

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EgonG
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon EgonG » 4. April 2010, 22:53

Hallo Robert!

Also- Brettspiele im Appstore find ich total cool. Nicht nur Small World, auch Keltis das Orakel habe ich da gestern überrascht entdeckt. (Arme Yvio...) Die Brett- und Kartenspiele, die ich auf meinem iPod Touch habe (z.B. Einfach Genial, Mü oder SmartGo), möchte ich nicht missen. Während mir das iPad im Moment noch nicht ausgereift erscheint (das allererste iPhone war auch noch nicht so der Klopper) warte ich mal gelassen aufs iPad 3G, und dann nehme ich die Gesellschaftsspiele, die bis dahin entwickelt werden (ich will Race for the Galaxy!!!), gerne noch mit zu den "ernsten" Anwendungen, die ich gerne darauf laufen lassen würde.

Viele Grüße

der elektrifizierte EgonG

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leo-spielbox

Re: Smallword für IPAD

Beitragvon leo-spielbox » 5. April 2010, 00:48

Hab mir grad überlegt wie wohl so ein AGRICOLA digital wäre.
Der Verwaltungsaufwand würde vollkommen wegfallen.
Dafür hieße es natürlich "Tschüss,Animeeples",statt dessen vielleicht animierte Schafe, die über die Weide hoppeln?
Ich bin zwischen Faszination und Widerwillen gefangen.
Aber ich denke, es könnte Zukunft haben...und bin gespannt was da noch auf uns zu kommt.

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ravn

Re: iPad-Zukunftsvisionen

Beitragvon ravn » 5. April 2010, 01:48

Leololo23 schrieb:

> Ich bin zwischen Faszination und Widerwillen gefangen.
> Aber ich denke, es könnte Zukunft haben...und bin gespannt
> was da noch auf uns zu kommt.

Wenn das iPad preiswerter wird und/oder sich auf dem Massenmarkt inklusive Nachbauten durchsetzen kann, könnte ich mir gut ein komplexes Brettspiel vorstellen, bei dem jeder Spieler seinen eigenen iPad-Bildschirm hat und dort seinen Zug plant und danach die iPads der Mitspieler in der Tischmitte zusammengeschoben werden und als ein grosses Spielbrett dann wirken. Technisch sicherlich möglich.

Nichts für 1:1-Brettspielumsetzungen, sondern für Hybridspiele zwischen Videospiel und Brettspiel, die Vorteile aus beiden Welten vereinen. Der grösste Vorteil beim Brettspiel ist ja, dass man gemeinsam an einem Tisch sitzt und im Wettstreit miteinander auf eine gemeinsame Sache fokusiert ist. Beim Videospielen ist der Fokus eher auf den Fernseher oder Monitor gerichtet. Das gemeinsame im Zentrum fehlt - so eine Art modernes Lagerfeuer eben. Die iPad-Spiele könnten das ersetzen!

Bin gespannt, was da noch kommt ...

Cu/Ralf

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Björn-spielbox
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Björn-spielbox » 5. April 2010, 09:07

Oje - ich habe gerade für das Stefan Dorra Spiel im Appstore ganze 600,79 Euro ausgegeben!
0,79 Cent für das Spiel und ca. 600 Euro für das iPhone.
Naja, und ich kenne das Spiel ja schon vom Prototypen und als alte Dos-Version. Es ist gut - aber 600 Euro doch nicht wert.
Hätte ich mal Deinen Beitrag vorher gelesen, dann hätte ich mir das Ganze erspart!

Geknickte Grüße,
Björn.

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Pfoto
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Pfoto » 5. April 2010, 09:45

Attila schrieb:
>
> Pfoto schrieb:
>
> > Eine animierte Grafik und Sound würde das Spielgeschehen
> > super ergänzen noch erlebnisvoller machen.
>
> Findest du? - Also ich finde die Animationen und Sounds am
> anfang ganz hübsch, aber spätestens beim Dritten Spiel fangen
> die an zu nerven.

Also solche Animationen und Hintergrundsound wie z.B. in den Anno-Spielen unterstützen in meinen Augen das Spielthema ohne auf Dauer zu nerven.

>
> Und: Mag ja sein, das die Counter bei Smallworld "flach"
> sind, aber auf einem Planen Schirm sind sie noch viel Flacher.
>

Ich sehe die Sache sicherlich auch aus Sicht eines Grafikers und (Hobby-)Spieleautors: Es wäre hier eine andere Art von Spielen möglich, z.B. solche Spiele, die für das Brett zu material- und verwaltungsaufwändig wären.
Am Beispiel "Roads & Boats" sieht man das ganz gut. Und sicherlich wäre hier noch die Umsetzung weitaus umfangreicherer Spielideen mögich.

> Wenn man sich mal überlegt wieviel Geld man auf den Tisch
> legen muss um Smallworld zu 2 Personen so spielen zu können
> (~ 400 Euro), da bekommt man aber schon ein paar Spielchen für.
>

Das iPad im Besonderen nur für Spiele zu kaufen, wäre sicherlich zu teuer, aber wenn man sowieso eins will / braucht, dann sind die Spiele regelrecht preiswert.


> > Als persönlichen Nachteil empfinde ich nur, das womöglich die
> > meisten haptischen Elemente wegfallen werden. Evtl. könnte
> > man jedoch Figuren und Objekte auf dem Flatscreen platzieren;
> > diesen also zu einem echten Ersatz des Spielbretts machen.
>
> Das wäre eine Möglichkeit, aber was bringt einem das dann
> effektiv? - Einen 400 Euro teuren Spielplan? - Naja, ich bin
> da skeptisch. Das ist wie "fangen" am Computer. - Stell dir
> das mal vor: Dann müsste man nicht rumrennen und so - wäre
> das nicht toll? Da könnte man ja auch mit Leuten fangen
> spielen, für die es normalerweise zu anstrengend ist. Doll.
>
> > Für mich ist deshalb die Umsetzung von "Small World" ein
> > mutiger und toller Anfang in Richtung digital unterstütztes
> > Spielen.
>
> Naja, letztendlich ist es keine grosse Investition und somit
> ein recht geringes Risiko. Das ist für mein empfinden nicht
> besonders Mutig.
>

Selbst wenn die Umsetzung nur 15.000 bis 20.000 Euro gekostet hat (und das kann bei einer prof. Agentur sehr leicht möglich sein), ist das in meinen Augen mutig.
Die müssten mit 4,99 (abzgl. 30% Apple-Provision) erstmal wieder eingenommen werden. Und noch ist nicht raus, ob das iPad weltweit ein Erfolg wird...

> Brettspieladaptionen für eine Pseudo-Spielekonsole haben für
> mich keinen Reiz. Sie sind teuer, umständlich und habe imo
> keine relevanten Vorteile gegenüber dem echten Spiel. (Aber
> relevante Nachteile).
> Interessant wird es imo erst wenn man Möglichkeiten
> ausschöpft die man mit dem klassischem Brettspiel nicht hat.

Eigentlich wollte ich ja genau darauf hinaus:
"Small World" ist ein Anfang, und auch das iPad und seine technische Umsetzung ist ein Anfang, der sicherlich noch verbessert werden kann und wird.

Hätten wir es vor 10 Jahren für sinnvoll und erfolgversprechend gehalten, wenn uns gesagt worden wäre, dass viele Menschen bald Tennis, Bowling etc. vor dem Fernseher spielen? -- und das mit großem Spaß, sogar im Altenheim, wie ich kürzlich im TV gesehen habe.

Vielleicht sprechen Hybrid-Spiele nicht die klassischen Brettspieler an, aber mit Sicherheit wird es viele neue Menschen für sich gewinnen können, die man sonst eher nur schwer an den Spieletisch bekommen hätte.

>
> Soweit ist das iPad für ein nettes, teures Gimmick. Nicht
> uninteressant, aber als "Brettspiel-Plan" zu teuer und zu
> beschränkt.
>
> Atti

Jürgen

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Attila
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Attila » 5. April 2010, 10:43

Mapache schrieb:

> Kommt darauf an wie man das sieht. Wenn man sich das iPda nur
> zum Spielen kauft, dann ja.
> Rechnest du deinen Tisch, die Stühle und die Lampe auch zu
> den Kosten deiner Spiele?

Nein, denn die hätte ich auch wenn ich nicht Spiele.

> Das ist etwas weit hergeholt, oder? Natürlich spielt man
> fangen nicht am Computer. Aber man spielt z.B. Tennis oder
> Bowling an der Wii.

Ich weiss - es gibt auch "Fitness"-Programme auf der Wii - aber auch das hat mit Fitness so viel zu tun wie die Jogurette.

> Brettspiele am iPad werden ähnlich sein wie Brettspiele in
> der BSW, nur dass man zumindest bei Smallworld noch einen
> Mitspieler mit am Tisch hat.

Genau - wo ist der Vorteil gegenüber dem "echten" Spiel? - Spielaufbau/Spieleinräumen. Mehr aber auch nicht.

> Ein Ersatz für meine "realen" Spiele sehe ich im iPad nicht,
> aber eine Ergänzung.

Das kann ich so unterschreiben.

> Was heisst keine große Investition? Hast du schonmal in der
> Softwareentwicklung gearbeitet?

Ja.

> Nur als Brettspielplan bestimmt.
> Auch das iPhone ist "nur als Telefon" viel zu teuer, trotzdem
> finde ich den Preis angemessen. Es kommt einfach darauf an
> was man damit macht (machen will).

Ja, weil damit Dinge tun kann die man bisher nicht tun konnte. Es IST ein Ersatz für einen Herkömmlichen Palm. Es IST für "unterwegs INet" brauchbar (und das sogar extrem gut).
Das sehe ich beim iPad nicht wirklich - und schon garnicht in Bezug auf Brettspiele. Das ist nix anderes als ein "unportabler" Touch. (Was nicht heisst das hier nicht auch bald einer rumliegt).

> Ich finde Brettspielumsetzungen für mobiel Geräte gut,
> solange sie gut gemacht und mit dem entsprechendem Gerät gut
> spielbar sind.

Ich sehe ihn ihnen bisher nix anderes als Lückenfüller. Eine alternative sind sie imo nicht und Spass macht's zumindest mir lange nicht so viel wie mit einem "echten" Spiel.

Atti

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Attila
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Attila » 5. April 2010, 10:45

Hiho,

Du findest das 15000-20000 Euro ein nennenswertes Risiko darstellen?

Na dann ...

Atti

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Roland G. Hülsmann
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 5. April 2010, 11:32

Björn schrieb:
>
> Oje - ich habe gerade für das Stefan Dorra Spiel im Appstore
> ganze 600,79 Euro ausgegeben!

Wie heißt das Spiel?

Gruß
Roland
(müsste nur noch die 79 Cent ausgeben)

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freak
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon freak » 5. April 2010, 23:23

Hallo Roland,

ich denke, Björn meint dieses Spiel hier:
http://www.spielbox.de/php/aktuell.php4?#a2272

Viele Grüße
freak

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Roland G. Hülsmann
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Re: Smallword für IPAD

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 6. April 2010, 01:34

freak schrieb:
>
> Hallo Roland,
>
> ich denke, Björn meint dieses Spiel hier:
> http://www.spielbox.de/php/aktuell.php4?#a2272
>
> Viele Grüße
> freak

DANKE!

Gruß
Roland

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Ralf Arnemann
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Re: iPad-Zukunftsvisionen

Beitragvon Ralf Arnemann » 6. April 2010, 11:34

> Wenn das iPad preiswerter wird und/oder sich auf dem
> Massenmarkt inklusive Nachbauten durchsetzen kann,
> könnte ich mir gut ein komplexes Brettspiel vorstellen,
> bei dem jeder Spieler seinen eigenen iPad-Bildschirm hat
> und dort seinen Zug plant und danach die iPads der
> Mitspieler in der Tischmitte zusammengeschoben werden
> und als ein grosses Spielbrett dann wirken.
Ich sehe eher die Möglichkeit, daß jeder auf seinem iPad seine persönliche Sicht hat, und auf einem Monitor (oder zusätzlichem iPad in der Mitte) sieht man die gemeinsamen Sachen (z. b. den Spielplan).

> Nichts für 1:1-Brettspielumsetzungen, sondern für
> Hybridspiele zwischen Videospiel und Brettspiel, die
> Vorteile aus beiden Welten vereinen.
Richtig.
Wobei auch 1:1-Umsetzungen sehr gewinnen können, man sieht das ja am 18xx-Auswerteprogramm - das hat m. E. das 18xx-Spielen überhaupt am Leben gehalten.

Zwei der besten Brettspiele überhaupt, nämlich Puerto Rico und Agricola, sind geradezu prädestiniert dazu.
Da hat jeder Spieler in erster Linie seine persönliche Auslage (also sein iPad), die zentralen Elemente sind überschaubar und passen gut auf einen Monitor.

Und beide Spiele haben auch ein gewisses Verwaltungs-Gefuzzel, bei dem Computerunterstützung sehr angenehm wäre (alleine schon das Aufbauen bzw. Wegpacken, wenn man Agricola mit allen Zusätzen hat ...).
Das eigentliche Spiel bliebe unverändert, man kann sich auf das Spielgeschehen konzentrieren.

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Re: iPad-Zukunftsvisionen

Beitragvon Michael Blumöhr » 6. April 2010, 12:36

Ralf Arnemann schrieb:
> Ich sehe eher die Möglichkeit, daß jeder auf seinem iPad
> seine persönliche Sicht hat, und auf einem Monitor (oder
> zusätzlichem iPad in der Mitte) sieht man die gemeinsamen
> Sachen (z. b. den Spielplan).

und genau das gibt es ja schon mit Scrabble, ein iPad in der Mitte für den Spielplan und jeder Spieler hat ein iPhone/iPod mit seinen Buchstaben.

Grüße,
Michael

http://www.spielekreis-darmstadt.de

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Re: iPad-Zukunftsvisionen

Beitragvon Attila » 7. April 2010, 17:22

Hiho,

Scrabble mit 4 Spielern:

1 iPad (500 Euro)
4 IPhones (~600 Euro pro Stück)
===
2900 Euro

Um *Scrabble* zu spielen?

Naja, wenigstens kann man dann ja schnell in DictCC Wörter nachschlagen! :eek:

Atti

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Re: iPad-Zukunftsvisionen

Beitragvon Ralf Arnemann » 7. April 2010, 18:33

Jetzt komm' doch nicht wieder mit dieser - tschuldigung - saublöden "Berechnung"!

Natürlich kauft sich niemand iPad/iPhone, nur um Scrabble oder Smallworld zu spielen.

Sondern das sind zusätzliche Optionen für Leute, die aus anderen Gründen diese Geräte bereits besitzen.
Genau wie Du Dein Wohnzimmer mit Möbeln nicht NUR angeschafft hast, um eine Partie Puerto Rico zu spielen - und deswegen kann man auch nicht den Preis für dieses Brettspiel mit einem fünfstelligen Eurobetrag phantasieren.

Die Apps für iPad/iPhone sind spottbillig, und nur diese Preise sind zu diskutieren.

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Re: iPad-Zukunftsvisionen

Beitragvon Attila » 7. April 2010, 21:12

iho,

Wo wir bei Saublöd sind - deine Möbelanalogie gehört da ebenfalls zu! :-)

Viele iPhone-Apps sind in der Tat spottbillig. Ich habe auch nix gegen das iPad oder iPhone, aber Scrabble auf dem iPad ist nun wirklich in der Kategorie "Apps die die Welt nicht braucht" anzusiedeln.

Ganz ehrlich, man mus schon ziemlich bekloppt sein um mit einem iPad auf dem Tisch zu 4 Mann mit je einem iPhone *Scrabble* zu spielen. Und mit ziemich meine ich ziemlich viel.

Aber jeder wie er meint.

Atti

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Re: iPad-Zukunftsvisionen

Beitragvon Björn-spielbox » 8. April 2010, 08:23

Also Scrabble muss ich auch nicht mit technischer Unterstützung spielen - wahrscheinlich auch noch nicht einmal Smallworld.
Aber:
- es ist möglich ganz neue Unterstützungen für Brettspiele zu entwickeln - siehe 18xx
- es ist auch möglich ganz neue Brettspiele zu entwickeln, die mit Hilfe von iphone/iPad/smartphone eine zusätzliche Komponente erhalten, die es so vorher nicht gab.

Ich bin für so'nen technisches schnickschnak immer zu haben :-)

Björn - Der aus Hannover.

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Re: iPad-Zukunftsvisionen

Beitragvon Björn-spielbox » 8. April 2010, 08:25

Und als erstes Beispiel: Meine Kartensätze für Dominion lasse ich mir vom Dominion Lakai für das iPhone erstellen. :-)


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