Beitragvon Thygra » 2. Juni 2010, 13:09
>Das sehe ich anders, aber ich will es mal vorsichtiger ausdrücken, weil ich meine subjektive Meinung außer mit meiner Erfahrung in der Wahrnehmung des Pöppels (durch unerfahrene Spielekäufer) nicht mit messbaren Fakten belegen kann:
Ich wollte vor allem zum Ausdruck bringen, dass die Jury sich der Verwechslungsgefahr, die früher bestand, bewusst geworden ist und deshalb letztes Jahr etwas geändert hat. Man müsste also quasi ab 2009 eine Neubewertung vornehmen, wie die Pöppel auf den Spielen beim Konsumenten ankommen, und alle Wahrnehmungen von 2008 oder früher ausblenden.
>Die Auswahl der Spiele auf die Nominierungsliste und die Empfehlungsliste bleibt natürlich Sache der Jury, aber nicht nur ich, sondern etliche andere haben z.b. Tobago für geeignet gehalten, Spiel des Jahres zu werden und für dieses und alle anderen von mir erwähnten Spiele wird es Gründe dafür und dagegen geben, benannt worden zu sein. Das ist in Ordnung so.
Ich weiß, dass viele auf Tobago getippt haben. Aber dadurch berechtigt sich nicht das Wort "definitiv", weil auch viele Menschen sich irren können. Ich persönlich habe jederzeit die These vertreten, dass ich das Spiel für unpassend für die Liste halte, weil das Verständnis für das Eingrenzen der möglichen Felder für die Zielgruppe des Titels meines Erachtens zu kompliziert ist. Hinzu kommen kleinere Schwächen, wie die zu kleine Anzahl an Holzsteinen; es kommt mitunter vor, dass nach 2 Karten nicht genug Holzsteine einer Farbe im Spiel sind, um die Schnittmenge diese 2 Karten anzuzeigen. Und ich habe mehrfach erlebt, wie dieser Steinmangel einige Spieler überfordert hat, weil das Spiel dadurch zu unübersichtlich wurde.
Aber egal, es wird immer so sein, dass wir alle ganz verschiedene Meinungen haben, welche Titel auf die Liste gehören und welche nicht. Das ist auch gut so! Es ging mir nur darum, dass ich das eine Wort "definitiv" für unpassend hielt, mehr nicht. :-)