Beitragvon Andreas.Pelikan » 9. Juni 2010, 12:00
Ich konnte am Wochenende den Prototyp spielen, und muß sagen, das Spiel ist atmosphärisch sehr dicht und macht richtig Laune, wenn man sich auf ein Leben "Unter Geiern" einlässt.
Nun hat es so ein Geier nicht leicht. Er fliegt durch eine karge Wüste und findet nur ab und an ein leckeres Aas, und kaum hat er begonnen, die ersten kleinen Happen aus der Karkasse herauszupicken, kommen schon die Artgenossen angesegelt und machen ihm die dickeren Brocken streitig.
Dass die Geier zum Festlegen der Hackordnung Black Jack (oder genauer gesagt Fünf und Vier) spielen, ist mir auf Discovery Channel zwar noch nicht aufgefallen, aber das tut dem Spielspaß keinen Abbruch.
Wir hatten zwar mit der (veralteten Version der) Anleitung (noch ohne Bilder und Beispielen) unsere liebe Not, und haben glatt das Spielende (Erreichen einer gewissen Punktezahl) verschlafen, aber ich würde U.G. sofort wieder spielen.
Den Titel finde ich genial gewählt. Wer es mal gespielt hat, sieht sofort, warum.
Die Zielgruppe? Ameri-Trashies, Familie, Freunde. Hier zählen die Beutestücke, und nicht die Erbsen (no offence meant).
kreisende Grüsse, Andreas (der ab und an auch mal gerne Erbsen zählt).