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Glenmore

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Volker K.
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Glenmore

Beitragvon Volker K. » 16. Juni 2010, 11:28

Hallo,

wir haben gestern Glenmore zu viert gespielt. Es hat doch recht lange gedauert, trotz der oder gerade wegen der doch recht großen Planungsunsicherheit während des Spiels. Um zumindest die Auswahl bei den Landschafts- und Gebäudeplättchen einzuschränken und damit die Bedenkzeit abzukürzen, ist mir folgende Regelalternative eingefallen: vor der Auswahl der Plättchen würfelt der Spieler mit zwei normalen Würfeln. Von seinem Standort auf dem Tableau zählt er sowohl die Augen der einzelnen Würfel als auch die Summe ab. Trifft er auf ein Plättchen, wird dieses kurzzeitig mit einem passenden Gegenstand markiert, trifft er auf einen Mitspieler, werden die davor oder dahinter liegenden Plättchen markiert. Als Ergebnis hat er 2 bis 4 markierte Plättchen für seinen Zug zur Auswahl. Eventuell ist das Spiel dann auch für Kinder besser geeignet. Für Planungsstrategen ist das dann nichts mehr, aber Spaß macht es vielleicht doch.

Gruß
Volker K.

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Smuker
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Re: Glenmore

Beitragvon Smuker » 16. Juni 2010, 14:23

Wie bei allen neuen Spielen, dauert das 1. mal immer etwas länger. Das ist auch bei GlenMore der Fall. Allerdings gehen zukünftige Runden deutlich schneller von statten.

Diese Regel macht für mich mit Erwachsenen Spielern keinen Sinn und nimmt mir zuviel Freiheit aus dem Spiel. Mit Kindern eventuell schon, aber ich halte GlenMore sowieso (auch mit deiner Anpassung) nicht für ein Kinderspiel.

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l8xx
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Re: Glenmore

Beitragvon l8xx » 16. Juni 2010, 14:34

Ich weiß nicht genau, für wen diese Regel von Vorteil wäre. Bei schnellen und aus dem Bauch Spieler dauert das Spiel sowieso nicht lange. Für Grübler schon, aber die wohlen es ja meistens auch strategisch. Eventuell für Grübler, die nicht gerne grübeln aber wiederum auch nicht aus dem Bauch spielen können.

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Roman

Re: Glenmore

Beitragvon Roman » 19. Juni 2010, 02:22

Hi Volker,

Volker K. schrieb:

> vor der Auswahl der Plättchen würfelt der Spieler mit zwei
> normalen Würfeln. Von seinem Standort auf dem Tableau zählt
> er sowohl die Augen der einzelnen Würfel als auch die Summe
> ab. Trifft er auf ein Plättchen, wird dieses kurzzeitig mit
> einem passenden Gegenstand markiert, trifft er auf einen
> Mitspieler, werden die davor oder dahinter liegenden
> Plättchen markiert. Als Ergebnis hat er 2 bis 4 markierte
> Plättchen für seinen Zug zur Auswahl.

Bin nicht so recht überzeugt. Für die nötigen Zwänge/Entscheidungseinschränkungen hast Du bereits Fluß- und Wegeregel sowie ggf. Kosten. Eine solche Reglung würde dazu führen, dass ein Spieler evtl. gar keine Zugoption mehr hat, und zudem wäre sie spielerindividuell, was die Übersicht nicht grade erhöht, sondern das Spiel sogar noch verkompliziert (Mikromanagement, erhöhter Materialaufwand, spielerindividuelle Ansicht des Geschehens). Äquivalent könntest Du einfach die Zahl der ausgelegten Plättchen verringern - und alle hätten trotzdem immer alles im Blick.

> Eventuell ist das Spiel
> dann auch für Kinder besser geeignet.

Man kann nicht einfach auf ein Erwachsenen-Spielkonzept einen Würfel draufsetzen und es dann als Kinderspiel deklarieren - das geht schief ;-)

> Für Planungsstrategen
> ist das dann nichts mehr, aber Spaß macht es vielleicht doch.

Spiel's lieber nochmal so wie's ist. Man gewöhnt sich dran und so viele Optionen, wie es anfangs scheint, hat man eh nicht. Dann läuft's auch flüssig (gute Dreiviertelstunde) und macht als kurzweiliges Erwachsenenspiel richtig Laune.

Ciao,
Roman


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