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Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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mibi
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Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon mibi » 28. Dezember 2010, 21:46

Hallo Zusammen,

zwischen diesen vier Spielen schwanken wir momentan.
Wir werden das Spiel überwiegend zu zweit spielen. Welches empfehlt ihr?

Kann man sagen Luna ist das kopflastigste und 7 Wonders das entspannenste?

Immer wieder wird das Spiel London positiv erwähnt. Wer kann mir dazu ein paar Infos geben?

Merci und noch einen schönen Abend.

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Ina-spielbox
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Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon Ina-spielbox » 28. Dezember 2010, 23:15

Luna habe ich noch nicht gespielt.

Troyes, 7 Wonders und Firenze lassen sich wunderbar zu zweit spielen.

Für ausführliche Infos zu London ist es zu spät :-)

Fröhlichen Gruß
Ina

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Wolfgang
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Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon Wolfgang » 29. Dezember 2010, 09:18

mibi schrieb:
>
> Immer wieder wird das Spiel London positiv erwähnt. Wer kann mir dazu ein paar Infos geben?
>
Hallo mibi,
London hat mich nicht wirklich begeistert, aber das scheint eher die Mindermeinung zu sein: zu gleichförmig, man spielt zu sehr für sich, meine Mitspielerinnen können dem Spiel nicht viel abgewinnen

guckst du auch hier: http://spielekritik.blogspot.com/2010/10/london.html

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David Rosenberg
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Beiträge: 174

Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon David Rosenberg » 29. Dezember 2010, 09:37

Ina Broß schrieb:
>
> Für ausführliche Infos zu London ist es zu spät :-)
>

Und zwar genau genommen nicht nur wegen der Uhrzeit, denn die Erstauflage ist ausverkauft... ;-) Mit etwas Glück findet man vielleicht noch ein Exemplar bei einem Händler.

London ist ein sehr schönes Kartenspiel (mit Spielplan) von Martin Wallace, bei dem es darum geht, London nach dem großen Brand 1666 wieder aufzubauen. Dabei hat man die Möglichkeit, Karten die von anderen abgelegt werden, selbst aufzunehmen. Ansonsten baut man Gebäudekarten in die eigene Auslage, aktiviert die Gebäude und nutzt ihre Funktion oder übernimmt ein Stadtviertel auf dem Spielplan, um dafür Karten und Siegpunkte zu erhalten und ggfs. später auch eine günstige U-Bahn-Strecke bauen zu können. Bei all diesen Aktionen muss man darauf achten, dass die Armut nicht zu große Ausmaße annimmt.

London ist ein sehr schönes Spiel mit einer geringen Einstiegshürde und überschaubaren, schnell erklärten Regeln, was für Wallace-Spiele eher ungewöhnlich ist. Dabei funktioniert es in jeder Besetzung von 2 bis 4 hervorragend.

Falls Du Dich dafür entscheidest drücke ich die Daumen, dass Du noch eins findest. Ansonsten habe ich gerüchteweise gehört, dass für das kommenden Jahr eine Neuauflage geplant ist. Ganz sicher ist das aber wohl noch nicht.

Von den vier genannten Spielen würde ich für eine 2er-Besetzung ganz klar zu Troyes raten, da das Spiel in dieser Besetzung tatsächlich am meisten Spaß macht (was nicht heißen soll, dass es mit mehr nicht funktioniert, aber zu zweit ist es sicher am taktischsten). Wobei auch Luna (funktioniert gut zu zweit) und 7 Wonders (habe ich zu zweit noch nicht gespielt) sehr schöne Spiele sind. Firenze hat meinen Geschmack nicht ganz so getroffen.

Viele Grüße
David

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Andy

Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon Andy » 29. Dezember 2010, 10:05

Ich kann nur über Luna reden die anderen hab ich noch nicht gespielt, auf jeden Fall kann ich zur Zeit von Luna nicht genug bekommen, wir spielen es hauptsächlich zu zweit und spielen es so oft es geht, ein tolles Spiel

Grüsse

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nascar8

Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon nascar8 » 29. Dezember 2010, 10:13

FIRENZE spielt sich ausgesprochen gut zu zweit. Jedoch ist es nicht so brav wie es zunächst scheint. Man kann dem Gegner schon gehörig in die Parade fahren - und sollte es auch tun, denn sonst wird man selbst zum Opfer. FIRENZE hat eine interessante "Nimm-" und Aufbaufunktion. Die Steine sind nicht nur Baumaterial sondern auch Zahlungsmittel. Wer also hoch bauen will um viele Siegpunkte einzufahren, der wird arm bleiben und kann - vor allem im Spiel zu zweit - eventuell nicht reagieren, wenn "böse" Karten in der Auslage auftauchen.

Will sagen: FIRENZE ist eine Entdeckung wert.

Grüße
Dieter

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rocketboy
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Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon rocketboy » 29. Dezember 2010, 10:16

Hallo mibi,

Troyes funktioniert wunderbar zu zweit! Es ist ein tolles ungewöhliches Spiel. Die Einstiegshürde ist nicht zu verachten, wenn man mal drin ist, läuft alles wunderbar eingängig ab!

Dadurch, dass jede Runde andere Aktionskarten, bzw. andere Kombinationen ausliegen, läuft jedes Spiel anders. Der Wiederspielreiz ist - zumindest bei mir - recht hoch!

Firenze hat uns zu zwei auch sehr viel Spaß gemacht! Ein wunderschönes (von den Illustrationen her) und spannendes Spiel! Allerdings von der Komplexität eine Stufe unter Troyes. Meiner Meinung nach ist es ein bißchen mit Turn & Taxis vergleichbar!

7 Wonder finde ich toll, habe ich mittlerweile schon ein paar mal in größerer Besetzung bespielt. Beim Spiel zu zweit schreckt mich allerdings ab, dass ein virtueller dritter Mitspieler dabei ist und die Allgemeinheit bisher eher verhalten auf das 2er-Spiel reagiert hat. Aber ich habe es selbst zu zweit noch nicht ausprobiert, obwohl es bei mir im Schrank steht...

Luna ist noch ungespielt, kommt nächste Woche auf den Tisch, allerdings zu viert...

LG,

rocketboy!

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Helby
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Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon Helby » 29. Dezember 2010, 11:18

Wolfgang schrieb:
> Hallo mibi,
> London hat mich nicht wirklich begeistert, aber das scheint
> eher die Mindermeinung zu sein: zu gleichförmig, man spielt
> zu sehr für sich, meine Mitspielerinnen können dem Spiel
> nicht viel abgewinnen

Leider kann ich mich dem Fazit nur anschließen.
Mir macht es Spaß, meine Freundin meint nie wieder.

Helby

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hajott59
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Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon hajott59 » 29. Dezember 2010, 14:50

rocketboy schrieb:
>
> 7 Wonder finde ich toll, habe ich mittlerweile schon ein paar
> mal in größerer Besetzung bespielt. Beim Spiel zu zweit
> schreckt mich allerdings ab, dass ein virtueller dritter
> Mitspieler dabei ist und die Allgemeinheit bisher eher
> verhalten auf das 2er-Spiel reagiert hat. Aber ich habe es
> selbst zu zweit noch nicht ausprobiert, obwohl es bei mir im
> Schrank steht...
>
Hallo Rocketboy,
habe keine Scheu, das 2er Spiel mal zu probieren. Ich bin auch kein Freund von Dummy-Spielern, aber hier funktioniert das sehr gut. An sich ist es ja kein Dummy-Spieler, sondern beide Spieler nutzen abwechselnd diesen, um Karten dort loszuwerden, die ich meinem Konkurrenten nicht gönnen möchte. Er eignet sich auch hervorragend dazu, um die eigene Kasse zu füllen. Oder ich platziere dort Karten, um am Ende Siegpunkte zu erhalten, oder um benötigte Rohstoffe in den Umlauf zu bringen.
Ich finde, gerade zu zweit hast Du am meisten Einfluß auf das Spielgeschehen, da die Informationsmenge am größten ist.
Und wenns Dir trotzdem nicht gefällt, spielst Du halt zu zweit Troyes, das geht in jeder Besetzung gleich gut.
Grüße
Hans-Jörg

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janove
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Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon janove » 29. Dezember 2010, 16:32

Hi Wolfgang,

bei uns macht es sowohl mir als auch meiner Frau Spaß

greetings from London

janove

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gimli043
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Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon gimli043 » 30. Dezember 2010, 07:14

>um Karten dort loszuwerden, die ich meinem Konkurrenten >nicht gönnen möchte
... oder mir selbst ein wenig Geld zuzuschieben.

>Ich finde, gerade zu zweit hast Du am meisten Einfluß auf >das Spielgeschehen, da die Informationsmenge
... und die Anzahl zu treffender Entscheidungen
>am größten ist.
Volle Zustimmung!

Mich begeistert, dass 7 Wonders in großen Runden so gut funktioniert. Aber zu zweit ist es das taktischste Spiel und gefällt mir auch hier sehr gut.

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rocketboy
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Re: Luna, Troyes, 7 Wonders oder Firenze?

Beitragvon rocketboy » 30. Dezember 2010, 09:10

Hi,

danke für Eure Meinung zum Zweierspiel! Ich werde es auf jeden Fall heute abend mal mit meiner Liebsten ausprobieren!

Gruß,

rocketboy! (der heute nacht wieder von Famiglia geträumt hat)

Thygra
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Firenze

Beitragvon Thygra » 4. Januar 2011, 18:14

Vorab: Als Redakteur des Spiels Firenze bin ich befangen! Aber ich möchte trotzdem nicht verheimlichen, dass ich selbst überrascht war, wie gut das Spiel zu zweit ist.


> FIRENZE spielt sich ausgesprochen gut zu zweit. Jedoch ist es
> nicht so brav wie es zunächst scheint. Man kann dem Gegner
> schon gehörig in die Parade fahren - und sollte es auch tun,
> denn sonst wird man selbst zum Opfer.

Das kann ich unterschreiben. Man darf zwar auch im Spiel zu dritt und viert nie aus den Augen verlieren, was die Mitspieler für Pläne verfolgen, aber im Spiel zu zweit ist es meist wichtig, auch aktiv gegen den Mitspieler zu agieren.


> Wer also hoch bauen will um viele Siegpunkte einzufahren, der wird arm
> bleiben und kann - vor allem im Spiel zu zweit - eventuell
> nicht reagieren, wenn "böse" Karten in der Auslage auftauchen.

Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wieso bleibt man arm, wenn man hoch hinaus will? Ich muss nur auf meinen Lagerbestand achten, um reagieren zu können.


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