Beitragvon peer » 18. März 2011, 16:47
Hi,
danke für die Erläuterung.
Nun denke ich das "Clearly broken" - also "eindeutig kaputt" meint, dass es eindeutig kaputt ist und nicht nur vielleicht oder nur für uns. Nun kann man sich im Einzelfall sicherlich streiten (ist War/Krieg + Frieden eindeutig kaputt? Es funktioniert ja, ist aber eher ein Automatismus als ein Spiel), aber so völlig frei ist man da nun auch nicht - wenn man denn im Rahmen der BGG-Richtlinien bleiben will (natürlich kann jeder mit den Noten umgehen wie er will und z.B. jedes Spiel mit A mit "1" bewerten, weil er gerade mit Anna Anastansia Aachen Schluß gemacht hat oder so).
Gerade bei deinen Beispielen fände ich folgendes:
Dirk Piesker schrieb:
> Folgende wären ja auch denkbar:
> Die Regeln schaffen nicht den nötigen Anreiz, vom Autor
> gewollte Dinge zu tun.
Das könnte nur der Autor entscheiden... Aber das könnte durchaus broken sein, ist zu vage für eine Entscheidung.
> Die Regeln spiegeln das Thema nicht adäquat wieder.
Dann müsste man jeden zweiten Euro mit 1 bewerten. Von Spielen wie Carabande ganz zu schweigen...
Ich glaube "clearly" ist anders...
Zudem darf man auch nicht vergessen, dass es ja auch andere Noten gibt. Wenn bei Note 2 steht "Wont play this ever again", so muss es ja noch eine Abgrenzung nach unten geben.
MaW: Wie unterscheidest du zwischen "So schlecht, dass ich es nie wieder spielen will" und einer 1, wenn du alle Spiele, die du doof findest mit 1 bewertest?
Eine zu legere Auslegung sorgt einfach nur dazu, dass Zweien nicht vergeben werden.
ciao
peer