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Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

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Dirk Piesker
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Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon Dirk Piesker » 17. März 2011, 07:02

> Und
> wer nur schmarotzen will, der soll damit glücklich werden,
> wenn er kann ... ;-)
>

Ich stimme Dir zu. Was diesen letzten Absatz angeht, so denke ich passt er nicht in diese Diskussion und zu dem, was ich gesagt habe...

Viele Grüße,
Dirk

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Herbert

Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon Herbert » 17. März 2011, 09:46

Vielleicht wird es Dich ja selbst in ein paar Jahren interessieren, warum Du ein Spiel eine gewisse Note gegeben hast. Ein paar kurze Worte zur Begründung schaden nie.

Gruß aus dem Münsterland
Herbert

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zwobot
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Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon zwobot » 17. März 2011, 15:44

Welcher Satz ist "flapsig" und was genau soll das bedeuten?

Einige meiner Noten auf BGG, zu meist die "1" haben mir teilweise unangenhemn Kontakt mit Fanboys oder Herstellern gebracht, darum habe ich meine Benotungen zwar stehen lassen, werde aber keine neuen mehr eintragen.
besonders da viele Nutzer von Verlägen oder Autoren oder aus ihrem eigenen Fanboy-Sein Noten eintragen die nichts mit der Qualität des Spieles zu tun haben.
Somit muss ich sogar Warbear Recht geben, so schwer es mir fällt, Noten ohne Begründung sind absolut unnütz und zu ignorieren, genau wie das Ranking und die Durschnittsnote von BGG.

Und warum soll ich eine bestehende Plattform nicht dazu nutzen meinen Spielebestand zu managen, ein Nutzereintrag bei BGG wäre dafür spitze. Man sollte wählen dürfen ob die Collection und deren Benotung öffentlich oder privat gehalten wird, das würde das ganze aufwerten.

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peer

Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon peer » 17. März 2011, 16:24

Hi,
mmh, wie definiserst du "Fanboy"? Wenn du eine 1 für ein Spiel vergibt, dass dir nicht gefällt, dass aber tadellos funktioniert, hast du die Notenskala nicht richtig angewant.

ciao
peer

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zwobot
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Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon zwobot » 17. März 2011, 17:41

"1 - Defies description of a game. You won't catch me dead playing this. Clearly broken."

Dies ist die Definition und die Spiele welcheich so bewertet habe, fallen unter diese Beschreibung. Also habe ich "die Notenskala [...] richtig angewandt".
Aber danke für die haltlose Unterstellung.

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peer

Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon peer » 17. März 2011, 18:02

Hi,

ich hab nur geschrieben, wenn ein Spiel tadellos funktioniert ist nichts "clearly broken".
Was ist daran unhaltbar? Oder definierst du "clearly broken" als "entspricht nicht meinem Geschmack"?

Wenn du nut Spiele, die nicht funktionieren mit 1 bewertet hast, hast du in der Tat die Skala richtig angewand - dann trifft aber mein "wenn-dann-Fall" nicht zu und ich hab dir auch nix unterstellt - ich hab ja nur eine mögliche Erklärung dafür geliefert, warum sich Leute beschweren - alternativ zu "sind vom Verlag bezahlt oder willenlose Fanboy-Zombies".

ciao
peer

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Jerry

Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon Jerry » 17. März 2011, 18:51

zwobot schrieb:

> Einige meiner Noten auf BGG, zu meist die "1" haben mir
> teilweise unangenhemn Kontakt mit Fanboys oder Herstellern
> gebracht, darum habe ich meine Benotungen zwar stehen lassen,
> werde aber keine neuen mehr eintragen.

Bester Falko: Wenn man mit Benotungen in die Öffentlichkeit geht, dann muss man auch mit den Reaktionen darauf klar kommen. Falls nicht, ist es im allerseitigen Interesse tatsächlich besser, gar nicht zu benoten. Deine "1er" Bewertungen sind zweifelsohne - nun ja - bemerkenswert:

http://www.boardgamegeek.com/collection/user/zwobot?rating=1&subtype=boardgame&ff=1

J.

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zwobot
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Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon zwobot » 17. März 2011, 21:20

Lieber Herr Jerry,

Glückwunsch zum erfolgreichen benutzen der Suchfunktion von BGG. Und bemerkenswert nehme ich als Kompliment, Danke Schön. Doch bitte starten Sie hier nun keinen Flaming War und haben Sie genug Respekt mich zu Siezen, wenn Sie schon auf die persönliche Ebene gehen.

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zwobot
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Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon zwobot » 17. März 2011, 21:25

peer schrieb:

> ich hab nur geschrieben, wenn ein Spiel tadellos funktioniert
> ist nichts "clearly broken".
> Was ist daran unhaltbar? Oder definierst du "clearly broken"
> als "entspricht nicht meinem Geschmack"?

Nein tue ich nicht. Ich definiere clearly broken so, mit grossen Fehlern und Hindernissen ausgerüstet die das Spiel zerstören.
Die anderen Abstufungen der Noten über der 1 sind:
* 3 - Likely won't play this again although could be convinced. Bad.
* 2 - Extremely annoying game. I plan never to play this again.

Da die drei schon bedeutet ich würde das Spiel nochmal anfassen und auch die 2 nicht klar ausdrückt, das ich den Raum verlasse, wenn das Spiel auf den Tisch kommt, bleibt mir nur die 1 um meine persönliche Meinung über dieses Spiel darzustellen.

Bei nächster Gelegenheit werde ich versuchen Kommentare zu den Einsen die ich gegeben habe einzutragen, damit darauf angebrachte Kritik geäussert werden kann.

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Jerry

Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon Jerry » 17. März 2011, 21:48

Hui, du bist aber schnell beleidigt ... :lol:

J.


PS: Wieso eigentlich?

Thygra
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Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon Thygra » 18. März 2011, 11:06

Werter Herr Zwobot, ob Sie die Skala richtig angewandt haben, vermag ich nicht zu sagen, aber es wirkt auf mich so, als hätten Sie den Sinn der Skala nicht verstanden, wenn ich mir Ihre Bewertungen so anschaue. Da kann ich gut nachvollziehen, wenn Leute Nachrichten an Sie senden ...

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Dirk Piesker
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"Clearly Broken"

Beitragvon Dirk Piesker » 18. März 2011, 11:33

Hallo peer,


wieso sollte das Urteil "clearly broken" denn objektiver bewertbar sein als jede andere der Noten auf BGG?

Beispiel: Intrige.
Insgesamt ein halbwegs gut bewertetes Spiel.
Bei uns total gefloppt. Und nicht im Sinne von "hat keinen Spass gemacht", sondern es hat komplett nicht funktioniert, soweit, dass jedes der Spiele abgebrochen werden musste.

Für mich ist das Spiel "clearly broken" (Obwohl ich es auch noch mit 3 bewertet habe)
Klar liegt das an mir und unserer Spielgruppe.
Aber für mich ist es trotzdem eine 1.

Viele Grüße,
Dirk

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Warbear

Re: "Clearly Broken"

Beitragvon Warbear » 18. März 2011, 12:00

Dirk Piesker schrieb:
>
> wieso sollte das Urteil "clearly broken" denn objektiver
> bewertbar sein als jede andere der Noten auf BGG?

So sehe ich das auch.

Wenn ein Spiel objektiv "clearly broken" sein könnte, dann müsste das von einer "objektiven" Instanz so festgelegt werden - und dann könnte BGG das Bewertungsfeld von vornherein mit einer unstrittigen "1" füllen.

Da dem nicht so ist, ist auch "clearly broken" eine subjektive Sache. Also kann jeder aus seiner Sicht das Feld so füllen, wie er es sieht. Dann kann's aber auch nur "subjektive" Kritik daran geben, und die kann einem eh wurscht sein ... ;-)

.

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Herbert

Re: Frage: Wie Spiele bewerten bei BGG?

Beitragvon Herbert » 18. März 2011, 12:21

Jetzt kann ich auch verstehen, warum Du das rating für nicht aussagekräftig hälst.

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

Gruß aus dem Münsterland
Herbert

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Micha A.
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RE: "Clearly Broken"

Beitragvon Micha A. » 18. März 2011, 12:32

"Warbear" hat am 18.03.2011 geschrieben:

> Wenn ein Spiel objektiv "clearly broken" sein könnte, dann
> müsste das von einer "objektiven" Instanz so festgelegt
> werden - und dann könnte BGG das Bewertungsfeld von
> vornherein mit einer unstrittigen "1" füllen.

So sehe ich das aber auch. Ansonsten wäre es ja nicht "clearly".
Von daher gibt es "Clearly broken" für mich schon in objektiver Form, nämlich wenn man einwandfrei Konstellationen nachweisen kann, an denen das Spiel hängt bzw. ausgehebelt werden kann oder wir immer man das auch bezeichnen möchte.
Kann man das nicht, dann ist es vielleicht für einen persönlich broken, allerdings nicht "clearly".

Dirks Aussage, es sei halt für ihn bzw. seine Gruppe clearly broken, halte ich damit für mich clearly für Nonsens ;-)

Gruß
Micha

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peer

RE: "Clearly Broken"

Beitragvon peer » 18. März 2011, 12:44

Hi,
Micha A. schrieb:

> Von daher gibt es "Clearly broken" für mich schon in
> objektiver Form, nämlich wenn man einwandfrei Konstellationen
> nachweisen kann, an denen das Spiel hängt bzw. ausgehebelt
> werden kann oder wir immer man das auch bezeichnen möchte.
> Kann man das nicht, dann ist es vielleicht für einen
> persönlich broken, allerdings nicht "clearly".

So sehe ich das auch. Wobei es sicherlich Grauzonen gibt: Ein Spiel dass funktioniert, bvei dem es aber eine Gewinnstrategie gibt, ist das broken? Ist "Schatten über Camelot" broken, weil es eine solche Strategie zu dritt gibt?
Aber die Grauzonen sind nicht sehr groß und Intrige funktioniert auch wenn keiner intrigiert und alle mechanisch nach Regeln spielen - obs Spaß macht, ist ne andere Frage...


ciao
peer

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Micha A.
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RE: "Clearly Broken"

Beitragvon Micha A. » 18. März 2011, 13:33

"peer" hat am 18.03.2011 geschrieben:
> Hi,
> Micha A. schrieb:
>
>> Von daher gibt es "Clearly broken" für mich schon in
>> objektiver Form, nämlich wenn man einwandfrei Konstellationen
>> nachweisen kann, an denen das Spiel hängt bzw. ausgehebelt
>> werden kann oder wir immer man das auch bezeichnen möchte.
>> Kann man das nicht, dann ist es vielleicht für einen
>> persönlich broken, allerdings nicht "clearly".
>
> So sehe ich das auch. Wobei es sicherlich Grauzonen gibt:
> Ein Spiel dass funktioniert, bvei dem es aber eine
> Gewinnstrategie gibt, ist das broken?

Imho gibt es das nicht. Ein piel mit klarer Gewinnstrategie funktioniert eben >nicht<.
Und dann ist es broken.

> Ist "Schatten über Camelot" broken, weil es eine solche Strategie zu dritt
> gibt?

Falls das so ist (kann ich nicht beurteilen, habe mit mit dem Spiel schon länger nicht mehr beschäftigt), dann wäre es aus meiner Sicht zu dritt "clearly broken".

Allerdings kann ein objektiv "clearly brokenes" Spiel für Einzelne subjektiv nicht broken sein - nämlich dann, wenn die entsprechende Kenntnis einfach nicht vorliegt.

Gruß
Micha


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Dirk Piesker
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RE: "Clearly Broken"

Beitragvon Dirk Piesker » 18. März 2011, 13:57

> Ein Spiel dass funktioniert, bvei dem es aber eine
> Gewinnstrategie gibt, ist das broken?

Wenn ich die Strategie kenne (uns es mich stört): ja
Ansonsten nein.

Vielleicht gibt es ja viele unentdeckte Gewinnstrategien für
eine Menge Spiele. Vielleicht auch für Go. (Ok, dauert etwas zum durchrechnen :-))


Viele Grüße,
Dirk

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Dirk Piesker
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RE: "Clearly Broken"

Beitragvon Dirk Piesker » 18. März 2011, 13:59

> Von daher gibt es "Clearly broken" für mich schon in
> objektiver Form, nämlich wenn man einwandfrei Konstellationen
> nachweisen kann, an denen das Spiel hängt bzw. ausgehebelt
> werden kann oder wir immer man das auch bezeichnen möchte.

Damit verschiebst Du die Subjektivität der Wertung "clearly broken" ja nur eine Stufe weiter auf die Definition von "clearly broken". Peer und Du, ihr seid euch darüber einig. Heißt aber nicht, dass nicht auch andere denkbar sind.

Dirk

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peer

RE: "Clearly Broken"

Beitragvon peer » 18. März 2011, 14:20

Hi,

Dirk Piesker schrieb:
>
> > Von daher gibt es "Clearly broken" für mich schon in
> > objektiver Form, nämlich wenn man einwandfrei Konstellationen
> > nachweisen kann, an denen das Spiel hängt bzw. ausgehebelt
> > werden kann oder wir immer man das auch bezeichnen möchte.
>
> Damit verschiebst Du die Subjektivität der Wertung "clearly
> broken" ja nur eine Stufe weiter auf die Definition von
> "clearly broken". Peer und Du, ihr seid euch darüber einig.
> Heißt aber nicht, dass nicht auch andere denkbar sind.

Ehrlich gesgat, verstehe ich gar nicht, was du meinst!
Könntest du das näher ausführen?

ciao
peer

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Dirk Piesker
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RE: "Clearly Broken"

Beitragvon Dirk Piesker » 18. März 2011, 15:45

Hi peer,

ich versuch's mal.

Micha sagt, CB gäbe es in objektiver Form.

Dem widerspreche ich. Klar kann ich definieren, welche Kriterien ein Spiel erfüllen muss, um als CB zu gelten.

Beispiele wären:
Ein Spiel funktioniert nicht nach den beigefügten Regeln.
Es gibt eine eindeutige Gewinnstrategie

Doch diese Festlegung ist doch auch subjektiv.

Folgende wären ja auch denkbar:
Die Regeln schaffen nicht den nötigen Anreiz, vom Autor gewollte Dinge zu tun.
Die Regeln spiegeln das Thema nicht adäquat wieder.
Man kann die Farben hellbraun und dunkelbraun nicht auseinander halten.
Man kann ein Spiel nicht zu Ende spielen, ohne Hirnkrämpfe zu kriegen.
Der Autor ist doof.

Klar sind die letzten drei etwas provokativ, aber die Übergänge sind m.E. fließend.

Viele Grüße,
Dirk

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Herbert

RE: "Clearly Broken"

Beitragvon Herbert » 18. März 2011, 16:38

Dirk Piesker schrieb:
> Beispiele wären:
> Ein Spiel funktioniert nicht nach den beigefügten Regeln.
> Es gibt eine eindeutige Gewinnstrategie
>
> Doch diese Festlegung ist doch auch subjektiv.
>
> Folgende wären ja auch denkbar:
> Die Regeln schaffen nicht den nötigen Anreiz, vom Autor
> gewollte Dinge zu tun.
> Die Regeln spiegeln das Thema nicht adäquat wieder.
> Man kann die Farben hellbraun und dunkelbraun nicht
> auseinander halten.
> Man kann ein Spiel nicht zu Ende spielen, ohne Hirnkrämpfe zu
> kriegen.
> Der Autor ist doof.

Genau deswegen kam ja die Anregung, dass Du Deine Beweggründe als Kommentar aufnimmst. Die Erste lasse ich durchgehen, die zweite nur wenn wirklich EINDEUTIG (die Geldstrategie bei Dominion ist z.B. keine eindeutige Gewinnstrategie). Alle anderen Gründe führen imho nicht zum Status "broken".

Gruß aus dem Münsterland
Herbert

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peer

RE: "Clearly Broken"

Beitragvon peer » 18. März 2011, 16:47

Hi,
danke für die Erläuterung.
Nun denke ich das "Clearly broken" - also "eindeutig kaputt" meint, dass es eindeutig kaputt ist und nicht nur vielleicht oder nur für uns. Nun kann man sich im Einzelfall sicherlich streiten (ist War/Krieg + Frieden eindeutig kaputt? Es funktioniert ja, ist aber eher ein Automatismus als ein Spiel), aber so völlig frei ist man da nun auch nicht - wenn man denn im Rahmen der BGG-Richtlinien bleiben will (natürlich kann jeder mit den Noten umgehen wie er will und z.B. jedes Spiel mit A mit "1" bewerten, weil er gerade mit Anna Anastansia Aachen Schluß gemacht hat oder so).

Gerade bei deinen Beispielen fände ich folgendes:
Dirk Piesker schrieb:

> Folgende wären ja auch denkbar:
> Die Regeln schaffen nicht den nötigen Anreiz, vom Autor
> gewollte Dinge zu tun.

Das könnte nur der Autor entscheiden... Aber das könnte durchaus broken sein, ist zu vage für eine Entscheidung.

> Die Regeln spiegeln das Thema nicht adäquat wieder.

Dann müsste man jeden zweiten Euro mit 1 bewerten. Von Spielen wie Carabande ganz zu schweigen...
Ich glaube "clearly" ist anders...

Zudem darf man auch nicht vergessen, dass es ja auch andere Noten gibt. Wenn bei Note 2 steht "Wont play this ever again", so muss es ja noch eine Abgrenzung nach unten geben.
MaW: Wie unterscheidest du zwischen "So schlecht, dass ich es nie wieder spielen will" und einer 1, wenn du alle Spiele, die du doof findest mit 1 bewertest?
Eine zu legere Auslegung sorgt einfach nur dazu, dass Zweien nicht vergeben werden.

ciao
peer

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Kudde
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RE: "Clearly Broken"

Beitragvon Kudde » 19. März 2011, 11:44

Hallo Dirk!

Dirk Piesker schrieb:
>
> Dem widerspreche ich. Klar kann ich definieren, welche
> Kriterien ein Spiel erfüllen muss, um als CB zu gelten.
>
...
>
> Doch diese Festlegung ist doch auch subjektiv.
>
> Folgende wären ja auch denkbar:
> Die Regeln schaffen nicht den nötigen Anreiz, vom Autor
> gewollte Dinge zu tun.
> Die Regeln spiegeln das Thema nicht adäquat wieder.
> Man kann die Farben hellbraun und dunkelbraun nicht
> auseinander halten.
> Man kann ein Spiel nicht zu Ende spielen, ohne Hirnkrämpfe zu
> kriegen.
> Der Autor ist doof.
>

Natürlich ist jede Definition willkürlich, aber man sollte sich halbwegs an die BGG-Definition für broken halten, wenn man ein Spiel so bewertet. Und das sehe ich bei deinen Beispielen nicht.

Kudde

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Dirk Piesker
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RE: "Clearly Broken"

Beitragvon Dirk Piesker » 19. März 2011, 14:48

> Natürlich ist jede Definition willkürlich, aber man sollte
> sich halbwegs an die BGG-Definition für broken halten, wenn
> man ein Spiel so bewertet.

Und wie lautet die?


Viele Grüße,
Dirk


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