Beitragvon Björn-spielbox » 3. Mai 2011, 12:42
Interessante Ansätze. Nightfall hat so gar nichts mehr mit Dominion gemein. Per Draft-Verfahren (siehe Fairytale oder 7 Wonders) werden die Karten bestimmt, die man erwerben kann. Man sichert sich aber auch 2 Stapel, auf die man nur selbst zugriff hat. Die Karten sind entweder Minions (Gefolge - Zombies, Vampire etc) oder Aktionen.
Ausspielen tut man sie in einer Kette. Jede Karte hat einen großen farbigen Mond und bis zu 2 kleine farbige Monde. Ich darf beliebig viele Karten in einer Kette ausspielen, sofern der große Mond der neuen Karte mit einem kleinen Mond der vorigen Karte passt. Will ich keine Karten mehr zu der Kette hinzufügen, können meine Mitspieler in Spielreihenfolge noch Karten zu meiner Kette hinzufügen, die dann für sie gelten.
Wenn die Kette dann abgeschlossen ist, werden die Karten der Reihe nach abgearbeitet und lösen meist Effekte dabei aus. Aktionskarten kommen dann auf den Ablagestapel des Ausspielers und Minions kommen ins Spiel.
Diese haben einen Angriffswert und variable Lebenspunkte. Zu Beginn eines Zuges müssen alle Minions andere Spieler angreifen und werden danach abgelegt. Die Spieler können mit den ausliegenden Minions diese Angriffe verteidigen. Ziel ist es, das Angriffe durchkommen und so dem Spieler Wundenkarten aufdrücken. Meist starten so verletzte Spieler mit mehr Handkarten um das ein wenig auszugleichen.
Wenn eine bestimmte Anzahl an Wundenkarten ausgeteilt wurde, gewinnt der Spieler, der am wenigsten Wundenkarten in seinem Deck hat.
Wie spielt es sich? Anfangs durch den vielen Text und die ungewöhnlichen Mechanismen eher stockend. Aber das legt sich rasch und kam durchaus gut an - nicht alles hat es gefallen - aber es hat seinen Reiz. Der Angriff und das Blocken erinnert an Magic und dadurch ist das Spiel äußerst konfrontativ im Gegensatz zu Dominion.
Björn.