Beitragvon Jonas » 10. Juli 2012, 13:06
Golbin schrieb:
> Gelegenheitsspieler spielen einfach drauf los. Sie fühlen
> sich weder gespielt, noch merken sie zunächst ihre
> ineffizienten Züge. Nach und nach lernen sie das Spiel besser
> kennen und werden dann auch taktischer vorgehen.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Man fühlt sich zunächst auf jeden Fall gespielt. Ging mir anfangs auch so. Schlecht angefangen, ungünstige Kartenverteilung - fast keinen Einfluss und keine Chance mehr. Gelgenheitsspieler werden, wenn sie die KB-Regelhürde überhaupt nehmen (was ich bei der Mehrheit bezweifle), ganz oft keine weiteren Partien erleben. Was schade ist, denn KB ist ein wirklich gutes Spiel, ich spiel's immer wieder gerne. Aber auf die Masse wird das nicht zutreffen.
> Dabei mag es natürlich auch nicht regelkonforme Spielzüge
> geben. Kingdom Builder ist robust und solange alle Spieler
> das gleiche Verständnis von den Regeln haben, ist es quasi
> immun gegen solche Fehlinterpretationen.
Gewagte These, der ich ebenfalls nicht zustimme. Oftmals macht eine einzige Regel-Fehlinterpretation aus einem guten Spiel ein schlechtes. Das trifft auf KB genauso zu. Und gerade bei der Anfangshürde würde sich das, zumindest bei Gelegenheitsspielern, umso stärker auswirken.