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[RF] Archipelago

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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candamir62

[RF] Archipelago

Beitragvon candamir62 » 14. Oktober 2012, 12:05

Hallo Leute,
ich habe mir das neue Archipelago bestellt und habe nun folgende Regelanfragen bezüglich der Nachfragekrise in Phase 4 bzw. Phase 6.

1. zu Phase 6: Wenn eine Karte auf dem Entwicklungskartenstapel einen roten Hintergrund zeigt, muss die Nachfragekrise sofort bekämpft werden. Wenn dies erfolgreich abgeschlossen wird, wird dann die Karte umgedreht und der freie Platz auf der Entwicklungsleiste mit dieser Karte aufgefüllt oder kommt die Karte aus dem Spiel?
2. Zu Phase 6: Werden bei einer akuten Nachfragekrise in Phase 6 wie in Phase 4 erst einmal alle Bürger hingelegt?
3. Zu Phase 4 und 6: Im Verlauf des Spiel können ja ziemlich viele Bürger auf dem Archipelago leben. Ist es richtig, dass die Nachfragekrise, wie auf Seite 7 der Spielregel erläutert, grundsätzlich immer erst dann überstanden ist, wenn alle Bürger wieder aufgestellt wurden? Kann ein Spieler auch zwei geforderte Waren liefern, um die doppelte Anzahl von Bürgern aufzustellen? Ist es richtig, dass alle nachgefragten Waren in den allgemeinen Vorrat gehen? Und wenn der Spieler sich dazu auf dem lokalen Markt bzw. dem Exportmarkt „bedient“, muss er selbstverständlich die aktuellen Kosten der Ware zahlen, richtig?

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!
Danke.

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Christian Brunner
Kennerspieler
Beiträge: 289

Re: [RF] Archipelago

Beitragvon Christian Brunner » 14. Oktober 2012, 12:49

Ganz schön viele Fragen, die meisten beantwortet auch die (zugegebenermaßen etwas unübersichtliche) Regel. Anyway, let's try!

1. Die Karte wird umgedreht und die Entwicklungsleiste damit aufgefüllt.

2. Kommt darauf an. Hingelegt wird nur bei einer Nachfragekrise im LOKALEN Markt. Wenn diese in Phase 6 auftritt, werden zwar auch alle hingelegt. Das ist aber Banane, weil in Phase 1 eh wieder alle Bürger aufstehen.

3. Die erste Teilfrage (Ist es richtig...) ist unklar. Die Nachfragekrise ist ausgewertet, wenn alle Spieler die Gelegenheit hatten, Waren zu liefern. Wenn dann noch Bürger liegen, sind das für diese Runde Rebellen, die zu nichts zu gebrauchen sind. Ein Spieler kann beliebig viele Waren liefern, um Bürger wieder aufzustellen. Er kann sich dafür von seinen Mitspielern "bezahlen" lassen, aber er muss immer soviele Bürger aufstellen, wie mit den gelieferten Warenwürfeln eben möglich sind!

Ja, die Waren gehen wieder zurück in den allgemeinen Vorrat (wichtig w/Spielendebedingungen).

Nein, wenn man sich zwecke der Bekämpfung von Krisen aus den Märkten bedient, muss man selbstverständlich NICHT die Kosten dafür bezahlen!

Hoffe, dass hilft Dir weiter!

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MelanieW
Brettspieler
Beiträge: 64

Re: [RF] Archipelago

Beitragvon MelanieW » 14. Oktober 2012, 14:39

zu 1.: Die Krise muss bewältigt werden, sobald sie zu sehen ist (also wenn die oberste Karte genommen wird, um eine Lücke zu füllen). Zeigt die Karte darunter, die also jetzt zu sehen ist, eine Krise, wird sie sofort abgearbeitet. Ist das geschehen, bleibt die Karte zuoberst liegen, die Krise muss aber nicht noch einmal bewältigt werden. Erst wenn wieder eine Lücke zu füllen ist, wird diese Karte dann gedreht und in die Lücke gelegt. Sollte auf der darunter und jetzt sichtbaren Karte eine Krise sein, dann muss diese sofort bearbeitet werden etc.
So haben wir es gestern gespielt.
Was für ein geiles Spiel.
Mel
(freut sich auf Essen, wenns klappt)

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Rüdiger Langtim

Re: [RF] Archipelago

Beitragvon Rüdiger Langtim » 15. Oktober 2012, 22:20

Hallo,

zu 2.: Ich denke es ist nicht Banane, da nicht wieder aufgestellte Bürger, auch in dieser Phase das Rebellionspotential erhöhen.

Gruß

Rüdiger


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