Beitragvon ravn » 28. November 2014, 17:21
PunTheHun schrieb:
> Phil Eklund… ja, ich bewundere seine Spiele und die
> akribische Recherche, die er vorher betreibt, aber spiele sie
> sehr, sehr selten. Ich sehe auch die Regeln als das Problem
> (und bei den nicht "solitärfähigen" die Suche nach willigen
> Mitspielern). "Living Rules" hört sich für mich nach einer
> Ausrede an, die Arbeit auf die Spieler zu verlagern, vor
> allem, wenn sehr offensichtliche Lücken in den regeln sind.
> Greenland scheint allerdings eines der zugänglicheren Spiele
> zu sein.
Die Living Rules bei Phil Eklund, sind meiner Erfahrung nach eher mit nachträglichen Detailerklärungen und der Einarbeitung einer FAQ-Liste zu vergleichen. Teils werden aber auch weitere Varianten eingefügt oder optionale Regeln für Einsteiger und Fortgeschrittene angeboten.
So ist Greenland mit den beiliegenden Originalregeln voll spielbar, die Living Rules erläutern aber einige Regelabschnitte nachvollziehbarer bzw klären bisher nicht erwähnte Details genauer. Damit ist das Spiel etwas einfacher erlernbar.
Schön wäre es, wenn mit Veröffentlichung ein in allen Punkten unverrückbares Regelwerk vorhanden wäre. Aber so wie ich es verstanden habe, sehen Phil Eklund & Co ihre Werke mit Veröffentlichung nicht als abgeschlossen an, sondern werkeln muter weiter daran, teils in reger Diskussion mit den Spielern. Das sollte man vorab wissen und sich damit arrangieren können!
Jetzt könnte man argumentieren, dass die dann bitteschön mit ihrer Veröffentlichung solange warten sollen, bis die Regelwerk-Optimierung abgeschlossen ist, aber da treffen dann einfach zwei Denkweisen aufeinander.
Cu / Ralf