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[aWg] aWg 27.-29.3.

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hgzwopjp
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[aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon hgzwopjp » 28. März 2015, 23:26

Auch wenn das Wochenende noch nicht vorüber ist, spielen werd ich wohl nichts weiteres mehr, also mache ich mal den Anfang.

Bzw schieben wir erstmal ein aMg 25.3. ein: ein klitzekleines [b]Terra Mystica[/b] zu dritt. Hatten wir schon lang nicht mehr *hust*... Wir kamen zu dem Schluß, daß wir doch lieber nicht mehr Völker auswählen wollten, als Spieler, und so duellierten sich Grau, Braun und Farblos. Ich sicherte mir für geschmeidige 20 Siegpunkte die Gestaltwandler, die Halblinge gingen für 3 Siegpunkte weg und der dritte wählte die Zwerge. Der Plan: grün nehmen, mit dem Spaten einmal blau terraformen, um zwei Häuser bauen zu können, und sich so geschickt zu setzen, daß grau die Gebiete nicht zusammenbekommt. Das Problem: akute Nachbarslosigkeit, gepaart mit der Weigerung, dem armen, unschuldigen Gestaltwandler auch nur eine vermeidbare Macht zu überlassen. Ergo mußte ich in Richtung grau spateln, um wenigstens einen Nachbarn zu haben. Zweiter Fehler: zwar hatte ich in der ersten Runde einen Tempel, nahm aber Wasser-2, was mir zwar einige geschickte Rundenendboni brachte, aber dafür keine Siegpunkte. Am Ende des Spiels hatte ich eh fast alles auf dem Brett. Und ein Priester für Schiffahrt wäre etwas früher auch praktisch gewesen, denn so holte sich grau das eine gegenüberliegende grüne Feld. Ende vom Lied: grau hat natürlich doch die Gebiete zusammenbekommen, und gewann mit 2 Punkten vor mir. Braun war eingerostet und merklich dahinter. Fazit: als Gestaltwandler immer genug Nachbarn haben ist lebensnotwendig!

aWg 28.3. war auch zuerst ein Terra Mystica, auch zu dritt. Wir waren noch etwas strikter und ließen die Wahl der Seite vom Zufall bestimmen. Glücksfee Malte wählte alle neuen Völker aus. Da wir alle etwas unsicher waren, boten wir aber trotzdem nicht viele Punkte: 7 Punkte für den Yeti, dann bot Malte 6 Punkte für den Geweihten, und ich bekam den Flußläufer. Eigentlich hätte ich gerne den Yeti ausprobiert... Ich wählte rot als Startlandschaft, um wenigstens einmal übersetzen zu können, ohne was freischalten zu müssen, und setze mein erstes Häuschen auf die Südinsel, die Geweihten (=rot) machten dem Yeti (=grün) ein ähnliches Nachbars-Angebot auf der gegenüberliegenden Seite. Das Angebot nahm der Yeti aber nicht an und setzte sich oben auf die Südinsel, ich mich noch auf die Landenge im Norden, um auf die andere Seite der Insel kommen zu können, und der Geweihte noch mitten in die Südinsel. Mein Glück: weder der Yeti (=grün) kam auf die Idee, sich den Priester auszusuchen, um sein Terraforming zu verbessern (das war am Ende immer noch nicht gut genug...), noch der Geweihte (= braun). So konnte ich bereits im ersten Einkommen blau freischalten und mich neben den Yeti setzen. Absehbar, daß der Geweihte den Yeti auf seinem Feld dann einkreiste. Das andere Yeti-Starthäuschen lag auf der Südwestinsel, mit grün+grau+blau ergibt sich da ein ähnlich relativ billiges Feld wie es das auf der Südinsel gibt. Also am Ende der ersten Rund: ein Tempel (Erde-1) und meine Startsiedlungen (unter dem 3. Häuschen liegt kein Einkommen), also konnte ich früh passen und das 2-Arbeiter-Bonusplättchen bekommen. In der zweiten Runde gab es dann auch Extrapunkte für große Gebäude. Der Geweihte schaffte es, die 5 Punkte für eine Stadt in der ersten Runde abzugreifen, da war der Plan, bei Gelegenheit grün freizuschalten, dann auch erstmal gestorben. Die Festung war mir zu schwach, die Stadt konnte noch warten und mit den Brücken wollte ich noch warten, also baute ich in der zweiten Runde ein Sanktuarium, voll vergessend, daß ich ja zwei Tempel will als Flußläufer. Ooops. Aber mit Erde-2 ein kleines nützliches Zusatzeinkommen hat mir auch nicht geschadet. Als nächstes schwarz freigeschaltet, damit hatte ich dann meine Gebiete verbunden, dann grau, weil ich mich auf dem nördlichen Teil der Hauptinsel breitmachen wollte, aber der Geweihte hatte sich bis dahin schon nach Norden ausgebreitet und mir das Feld vor der Nase wegverlavat (und bis zum Ende des Spiels nicht drauf gebaut!!!!). Mit gelb in der 5. und grün in der letzten Runde (für ein einziges Feld, um noch auf die Südostinsel zu kommen) hatte ich genug Platz für Siedlungen und Handelshäuser (Blau-1 hatte ich dann auch, und Punkte gab's dafür in den beiden Runden, ich glaube die Siedlungen in der 5. und Handelshäuser in der letzten). Am Ende hatten alle zwei Städte gebaut, sogar mit Hängen und Würgen die Yetis auch noch, aber ich hatte bis auf zwei Tempel alles auf dem Brett und 8 Zusammenhangskomponenten (da ist der Flußläufer echt praktisch), der Yeti ziemlich viel und 4 Komponenten, und der Geweihte noch etwas weniger und 2 Komponenten. Ein paar Kultpunkte bekam ich auch, aber der Geweihte hatte 3 Kulte gewonnen, allerdings den entscheidenden Fehler gemacht, alle Priester einzusetzen, bis ihm auffiel, daß er keine mehr hatte. Pöser Fehler. Und es waren schon zu viele Priester, bis er endlich die Festung hatte, das waren auch verschenkte Kultschritte. Endergebnis: Flußläufer 169 Punkte, dann ganz viel nichts, dann die Yetis und nicht viel dahinter die Geweihten. Fazit: zu dritt scheinen die Flußläufer sehr sehr starkt zu sein. Insbesondere, wenn genug Geld im Spiel ist, aber kein Spaten...

Dann noch eine Runde [b]Euphoria[/b]. Alle Spieler haben es zum ersten Mal gespielt. Das mit dem Gesamtwissen auf den Arbeitswürfeln ist ein witziger Mechanismus, doof ist, wenn man recht früh einen 6er-Pasch würfelt und dann nur noch einen Arbeitswürfel hat - das ist schon eine arge Einschränkung. Während also alle anderen Spieler fleißig Märkte freischalten, muß man erstmal seinen Arbeiter neu herorganisieren, weil man sonst kaum Handlungsmöglichkeiten hat. Da sollte man also eher kein Risiko eingehen. Der gelbe Tunnel war übrigens zuerst fertig, mit einer gelben Typendingenskarte paßte mir das ganz gut - das hat einiges wieder wett gemacht. Eins hat noch unnötig Tempo gekostet: nämlich, daß man Sterne auch nachträglich auf Märkte bringen konnte, fiel uns erst nach dem Spiel auf. Komischerweise hat keiner auf grün gespielt, da waren hinterher noch Plätze frei im sternförmigen Gebiet, und auch Seligkeit hat fast nie jemand gewonnen. Gewonnen habe trotz allem ich - aber nur, weil der eine Spieler den Krawattenbrecher nicht kannte, er aber trotzdem dann Schluß gemacht hat. D.h. wir hatten beide 10 Sterne untergebracht, ich aber die Moral voll. Malte hatte weniger ;) Beim Dreierspiel scheint es ein bißchen so zu sein, daß es hilfreich ist, mit einem anderen Spieler die gleiche Farbe anfangs offen zu haben. Für mich war jedenfalls der richtige Tunnel rechtzeitig weit genug und fertig, und auch vom blauen Tunnel konnte ich profitieren. Und: die Anfangsfarbdingenscharakterkarten sind sicher nicht gleich stark. Ich konnte beim Karten bekommen eine weitere nehmen (mit dem Risiko, daß alle anderen Spieler auch eine bekommen, wenn ich zwei gleiche habe - "Spieler" hieß der Charakter), das fand ich sehr stark. Die anderen Spieler konnten ihre zweite Karte auch nicht mehr aufdecken. Fazit hier: wähle gut, was man anfangs braucht, und was eher warten kann. Auf jeden Fall ein Spiel, was ich nochmal spielen wollen würde.

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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Malte » 29. März 2015, 08:25

Sehr schön zu lesen, was ich beim nächsten mal besser machen sollte :) Freue mich auf den nächsten Abend bei Dir!

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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Jackofheart » 29. März 2015, 14:14

The game. 20 Karten noch nach. Mist. Hat trotzdem Spaß gemacht.
7 Wonders. Natürlich gut....
Coloretto, die neue Ausgabe. Mir gefällt die alte besser.
Love Letter. Immer top.
Ugo. Viel Spaß gehabt.

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hgzwopjp
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon hgzwopjp » 29. März 2015, 16:24

Haha, als ob ich die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte, nachdem ich die letzten drei Spiele alle mehr oder weniger vergeigt habe... für die Geweihten habe ich auch kein Patentrezept, um das mal vorsichtig auszudrücken. Wobei Du es noch relativ gut hattest, weil Du nur auf eine weitere Heimatlandschaft Rücksicht nehmen mußtest, also quasi alle Freiheiten hattest. Dafür sind die Lavavölker Ärgerfraktionen, weil sie prinzipiell alles plattmachen können, sprich: allen anderen Spielern dringend benötigte Felder wegnehmen. Das kann man ja durchaus auch mal strategisch einsetzen ;)

Bei den Yetis grüble ich noch, mit welchen Farben man anfangen will. Mit braun ergibt sich übrigens auf der Südinsel eine schicke, große, relativ billige zusammenhängende Fläche. Aber auch für fast alle anderen Farben gibt es da was mehr oder weniger brauchbares, insofern war grün jetzt nicht ganz falsch. Aber Nachbarn sind am Anfang besonders kritisch (also welche, die einen nicht umzingeln :lol:), damit die Yetis die Machtpunkte für den Doppelspaten zusammenbekommen, und genauso ist Spaten verbessern Pflicht. Das ist ja nicht umsonst billiger bei den Frostvölkern, die müssen ja für jede neue Siedlung terraformen.

Bei den Flußläufern steht und fällt vieles mit dem hinreichend frühen Zugang zu Priestern. Die haben anfangs nur drei Macht in Schale zwei, damit sie nicht sofort Macht verbrennen können für einen weiteren Priester. Die erste Runde ist also besonders kritisch. (Und das Prister-Bonusplättchen zu bekommen und dann anzufangen ist natürlich unschlagbar.) In der Mitte des Spiels kommt meistens so eine Phase, wo man genug Landschaftstypen freigeschaltet hat, daß man mehr Häuser bauen könnte, als man Material hat, aber am Ende gibt es dann doch häufig Bereiche, wo man nicht mehr hinkommt, weil man eben nur eine mickerige Schifffffahrt hat. Bei 4 Spielern dürfte das Risiko, eingesperrt zu sein, dann doch ziemlich groß sein.

Wie auch immer, es bleibt spannend in Terra Mystica ;)

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Gernspieler
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Gernspieler » 29. März 2015, 17:38

Moin

Urlaubsbedingt ging mein WoE schon am 26. los:

Do:
Auf den Spuren von Marco Polo
Mich hat das Spiel noch nicht geflasht. Brauch noch 1-2 Partien um sagen zu können, ob ich es mag.

Fr:
Nations zu zweit.
Harte Arbeit aber klasse.

A few acres of snow
Eines der schönsten 2er Spiele, wie ich finde.

Trajan zu zweit
Hat etwas seines Glanzes eingebüßt. Rechne ich aber den Vorgänger Partien an.


Sa:
Familientag

Brügge mit meiner Tochter
Daumen immer wieder hoch.

Airlines zu dritt
Wir mögen es immer wieder

Stone Age zu dritt
Nix für meine Tochter (15)

Meisterdiebe zu dritt
Nix für mich

Patchwork mit meiner Tochter
Sehr schön


So:
Spieletag unseres Clubs

Firenze zu dritt
Nee, wat schön

Port Royal zu dritt
Meine Mitspieler waren hinterher skeptisch ob es ihnen gefällt.

Kingsburg zu fünft
Tja, ist immer wieder top, aber es zieht sich doch in Vollbesetzung.

By the way.
Habe vor kurzem Vienna spielen "müßen". Ist ja eigentlich
Kingsburg light.
Mein Tipp: Hände weg, wenn ihr Kingsburg habt.
Wenn nicht, dann auch.
Aber das ist meine Meinung.
Ich fand es entsetzlich langweilig und ohne jegliches "Fleisch". Ein führender ist nicht mehr einzuholen und was noch schlimmer war: Es gibt in meinen Augen eine ganz klare Strategie um zu gewinnen.
Ob dem nicht so ist möchte ich aber nicht mehr ausprobieren.



So, habe für heute keine Lust mehr.
Aber da ich Urlaub habe wird diese Woche bestimmt noch ordentlich gespielt.



Der Gernspieler

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Jörn
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Jörn » 29. März 2015, 19:15

So viel gab es nicht! Am freitag : Funkenschlag-die Deluxversion, nicht besser, nicht schlechter als das Original- also top!
Tschakka Lakka- witziger Absacker
Samstag nur Carcassonne, sowie auch heute, dazu als Familie noch Das verrückte Labyrinth und Kleine Fische beides macht der Tochter Spaß!

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Braz
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Braz » 29. März 2015, 23:13

also bei uns kam "Roll for the Galaxy" und der "Dieb von Bagdad" auf den Tisch.

Roll for the Galaxy gefällt mir wirklich gut. Die Regeln sind einfach, die Spielzeit angenehm (zu zweit ca. 45 Minuten bei uns)...alles in allem: Top Spiel

Der Dieb von Bagdad kam auf den Tisch einfach um zu testen, ob er Neuzugängen weichen muss und ob er uns noch weiterhin Spaß macht. Fazit: Spiel mach Spaß...muss aber trotzdem weichen... ;-)

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 30. März 2015, 00:31

Hallo,

bei uns gab es:

ROLLING FREIGHT (zu dritt):

Das Spiel hat ein aufgesetztes Thema (Eisenbahnspiel). Trotz Würfelns letztendlich ein abstraktes Optimierspiel mit sehr hoher Grübellastigkeit. Schlichte Zusammenfassung aus meiner Sicht: langweilig. 5/10 bei BGG von mir.

Auf den Spuren von MARCO POLO (zu zweit):

Ein Würfeleinsatzspiel. Man hat fünf Würfel. Es gibt Möglichkeiten, an einen oder gar mehrere Zusatzwürfel zu kommen. Für die Hauptaktionen (Geld nehmen, Gunst des Khan, Auftrag nehmen, Markt, Reisen) setzt man ein bis drei Würfel ein, je nachdem, was die jeweilige Aktion fordert. Meist bestimmt die Augenzahl des (niedrigsten) Würfels, was konkret man machen kann. Z.B. muss man zum Reisen zwei Würfel einsetzen und darf maximal soviele Schritte gehen, wie der kleinste Würfel Augen hat. Wollte man am Markt vier Gold nehmen, müsste man drei 6er setzen, weil für vier Gold drei niedrigste von drei Würfeln eine sechs sein muss.
Nimmt man (1-2) Aufträge, braucht man nur einen Würfel, dessen Augenzahl bestimmt aber,aus welchen Aufträgen (1-6) man wählen darf, usw.

Ist ein Aktionsfeld schon besetzt, darf man meist hinzusetzen, das kostet aber Gold entsprechend der niedrigsten Würfelzahl, die man zusetzt.

Außer den Hauptaktionen darf man vor und/oder nach dieser noch Zusatzaktionen spielen (Auftrag ausführen, drei Geld nehmen, Würfelzahlen verändern gegen Zahlung von Kamelen, Schwarzen Würfel kaufen (kostet drei Kamele, den Würfel hat man aber nur bis zum Ende der Runde).

Man hat zwei Zielkarten (mit je zwei Städten, in denen man Handelsposten bauen soll, um Punkte zu bekommen); das kann je nach Karten mehr als 20 Punkte bringen.

Wichtiger Punkt ist der Charakter, den man zu Beginn des Spieles bekommt. Davon gibt es acht verschiedene (einen davon in von der Spielerzahl abhängigen drei Versionen, insgesamt also 10 Charakter-Karten). Den Charakter kann man zugeteilt bekommen, oder nach bestimmten Regeln aus einer zufälligen Auswahl wählen. So kann man bei zwei Spielern z.B. aus den Charakteren drei auslosen, die offen ausgelegt werden, der Spieler, der nicht Startspieler ist, wählt als erster, dann der Starspieler aus den verbleibenden zwei. Diese Charaktere verschaffen völlig unterschiedliche Fähigkeiten. So hatte heute meine Frau Matteo Polo, der jede Runde einen weißen Zusatzwürfel und einen kostenlosen (will sagen: man muss dafür keine Aktion spielen) Auftrag bekommt. Ich habe Wilhelm von Rubrik gehabt, der zwei zusätzliche Handelsposten-Gebäude bekommt, 10 Zusatzpunkte bekommt, wenn er diese zusätzlich zu seinen neun, die jeder bauen kann, baut, und der im Vorübergehen Handelsposten bauen kann, ohne dafür anhalten zu müssen.
Ob diese Charaktere wirklich ausgewogen sind, kann ich nach nur einem Spiel zu zweit, in dem ja auch nur zwei von acht Charakteren mitspielen, naturgemäß nicht sagen. Das gilt um so mehr, als meine Frau solche Spiele ohnehin deutlich besser und erfolgreicher spielt als ich; sie grübelt mehr, ich spiele lieber aus dem Bauch.

Obwohl ich dieses erste Spiel gnadenlos verloren habe (64:34), hat es auch mir Spaß gemacht. Es ist zwar nicht, wie ich mir das eigentlich wünsche, thematisch wirklich dicht, hat schon so manche durchaus abstrakte Mechanismen, es hat aber eben auch den Reiseteil, bei dem eine Figur über Reisewege von Stadt zu Stadt oder Oase zieht, in den Städten dann Handelsposten bauen kann, die im weiteren Spiel Vorteile einbringen (Boni und/oder zusätzliche Hauptaktionsmöglichkeiten durch Nutzung der Stadtkarten in den großen Städten.
Vorläufig mal 8/10 bei BGG von mir.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
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Ernst-Jürgen

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Braz
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Braz » 30. März 2015, 00:47

besten Dank für das PEEP zum Marco Polo.
Hmm....muss ich mir wohl mal näher anschauen...kling wirklich sehr gut.

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Romagor
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Romagor » 30. März 2015, 01:41

Samstag

Panthalos zu dritt, für uns alle war es die erste Partie, es hat uns gut gefallen. Bin auf Partien in Vollbesetzung gespannt, da mir die Interaktion bei drei Spielern ein wenig gefehlt hat.

Love Letter ebenfalls zu dritt, immer wieder gut.

San Juan, geht immer.

Dann war da noch ein Mehrheitenspiel (von Heidelberger), der Name fällt mir aber nicht ein, Es funktioniert zu dritt aber sehr gut und hat auch viel Spass gemacht.

Sonntag

Aqua Sphere zu dritt, für die beiden anderen war es die erste Partie, mir Persönlich macht das Spiel viel Spass. Meine Mitspielern kamen nicht so gut ins Spiel, lag aber auch an meinem schlechten Erklären (Memo an mich: Erklären üben). Der funken ist beiden aber auch nicht so übergesprungen, hoffe aber es nochmal mit ihnen spielen zu können.

Concordia zu viert (Europaseite), ein sehr schönes Spiel, dass ich immer gerne wieder spiele.

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Arnold
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Arnold » 30. März 2015, 08:17

Guten Morgen!

Brügge zu zweit: Das Grundspiel ist vollkommen ausreichend und weiter bleibt die Suche nach der optimalen Vorgehensweise um endlich mal über 50 Punkte zu kommen :-)

Loony Quest in kompletter Besetzung ( 5 ) .

Tolles Spiel, war gnadenlos Letzter. Einfache Regeln in fünf Minuten erklärt, danach geht´s direkt los. Schön zu sehen, dass lockere - nicht so tiefgreifende Spiele - immer wieder Spaß machen.

Deshalb im Anschluss schnell ein Evergreen aus den TOP 10 der Spiel des Jahres - Rubrik:

Sagaland

Viele Grüße

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Axel Bungart
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Axel Bungart » 30. März 2015, 09:11

Hallo!

Bei uns gab's zweimal [b]Vienna[/b] zu dritt. Ich teile NICHT die Meinung von Gernspieler, dass man die Hände davon lassen sollte. Im Gegenteil! Uns hat's Spaß gemacht. Zwar kenne ich nicht Kingsburg, meine Mitspieler aber. Und das Schöne an Vienna ist ja, dass es sich sehr schnell spielt. Und: Klar gibt es eine klare Siegstrategie: die meisten Punkte machen. ;-)

Dann zweimal [b]Patchwork[/b]: Das ist sicher ein richtig gutes Zwei-Personen-Spiel, aber meines wird das nie. Das ist die Art von Mathematik, die ich in Spielen nie vermisse. Mir ist es in den zwei Partien nicht gelungen, einmal wenigstens einen Punkt übrig zu behalten. Weiß nicht, ob ich das noch mal spielen will. Schade eigentlich.

Als Abschluss [b]Gold Ahoi[/b]. Naja, ok. Wäre nicht unter den 50 Spielen, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Aber kann man mal spielen, so als Absacker.

Gruß
Axel
Gruß
Axel

Heute schon im www.reich-der-spiele.de gestöbert?

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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Gernspieler » 30. März 2015, 11:06

Schön ist es zu lesen, wie unterschiedlich Auffassungen sein können.
In Bezug auf Vienna und Patchwork sind wir total kontrovers.
Gut so.
Bei Vienna hatten wir einen Mitspieler , der auch Kingsburg nicht kannte.
Aber auch der fand Vienna wenig bis gar nicht reizvoll.


Der Gernspieler
(Der in letzter Zeit sehr skeptisch geworden ist und nicht hofft, dass das an Übersättigung liegt)

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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon Alex85 » 30. März 2015, 11:52

Bei uns gab es am Samstag Abend eine entspannte, lustige und lange Viererrunde. Gespielt wurden 5 Spiele, wobei wir mit Brügge nur ein Spiel gespielt haben, das allen vorher schon bekannt war und mit Airlines Europe eines, das keiner vorher kannte.

Ansonsten noch Jenseits von Theben, Istanbul und Las Vegas.

@Arnold:

zwei der Spieler waren über 50 Punkte. Ich hatte es geschafft, obwohl ich nur einen Mehrheitenmarker umdrehen konnte. Aber ich habe während des Spiels recht viele Bedrohungsmarker abgegeben, eine Person gehabt, mit der ich über braune Handlanger fast jede Runde Punkte generieren konnte und ich hatte auch als Erster einen Kanalabschnitt fertig. Für den Sieg gereicht hat es aber nicht. Ich glaube wir waren so bei 53 und 60 Punkten oder son ähnlich... interessant war, dass ich bis zur letzten Runde nur zwei Personen draußen hatte...

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OT: Skepsis - Übersättigung?

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 30. März 2015, 12:47

Gernspieler schrieb:
>
> Der Gernspieler
> (Der in letzter Zeit sehr skeptisch geworden ist und nicht
> hofft, dass das an Übersättigung liegt)

Hallo,

da bist Du sicher nicht der einzige.

An Übersättigung liegt es bei mir eher nicht. Ich befasse mich schon seit rund 5 Jahrzehnten mit Brettspielen. In dieser langen Zeit hat sich auf dem Spielemarkt sehr vieles geändert.

Was sich ändert, ist aber auch der persönliche Spielegeschmack, zumindest bei mir. So habe ich einmal lange Zeit Optimierspiele sehr gemocht. Bis ich entdeckte, dass mir thematischer Hintergrund und thematische Stimmigkeit wichtiger sind, als eine gelungene abstrakte Spielmechanik. Es fing an, mich zu stören, dass so manches Spiel seinen thematischen Hintergrund geradezu "misshandelt". Beispiele dafür: Macao (in der Stadt gekaufte Waren finden sich sogleich wie von Geisterhand an Bord eines Schiffes, das gerade auf hoher See ist, nur weil das spielmechanisch runder sein soll) oder Helios (man kann Helfer und/oder Gebäude erwerben, mit deren Hilfe man den Lauf der Sonne beeinflussen kann; das spielt sich rund, ist aber Nonsens.)

Mittlerweile suche ich eher nach Spielen, deren Mechaniken sich an ihrem Thema orientieren. Wenn es mir dadurch gelingt, so manchem Festival der Spielmechaniken und so manchem Highlight der Wofür-kriege-ich-denn-noch-alles-Punkte-Spiele zu entgehen, ist das durchaus gewollt.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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faki
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Re: [aWg] aWg 27.-29.3.

Beitragvon faki » 30. März 2015, 20:31

TRÄXX

Dies ist wieder ein Kleinod aus dem NSV! Am Wochenende das erste mal gespielt, mehrere Partien jeweils zu zweit und zu viert. In jeder dieser beiden Besetzungen empfehlenswert und auch zu dritt wird es keine Abstriche geben. Spannend und kurzweilig, schnell erklärt, hoher Wiederspielreiz. Gehe ich zuerst auf die Felder mit den Punktzahlen um die vollen Punkte zu erhalten oder versuche ich beide Linien so fort zu führen, dass ich möglichst keine Felder frei lasse um Minuspunkte zu vermeiden. Das Spiel wird mit Sicherheit zum Dauerbrenner bei uns.

THE GAME
Wie auch Träxx aus dem NSV. Und wie Träxx ein tolles Spiel ! Wir haben es diesmal, zu viert, sogar bis auf zwei Karten runter geschafft. Immer spannend wie weit es noch geht. Auch hier schnell erklärt, schnell gespielt, man fiebert gemeinsam dem unausweichlichen Ende hin entgegen.

LOONY QUEST

Egal in welcher Runde, kam bisher immer klasse an. Solch ein Spiel gab es (zumindest bei uns) in dieser Form bislang noch nicht. Es ist schnell erklärt und macht einfach total Spaß nach der Zeichnung zu überprüfen, wie man gezeichnet hat. Freu mich schon auf neue Levels, so sie denn kommen mögen.

EVOLUTION

Erste Partie Evolution, zu viert. Ich hatte es etwas lax erklärt...und es unterschätzt. Es ist nicht komplex, Komplexität entsteht (wie so oft) durch die Abhängigkeiten und wechselseitigen Wirkungen der Karten. Es macht Spaß, die Populationen seiner Tierarten zu erhöhen um so an Futter (Siegpunkte) zu bekommen. Aber aufgepaßt, ohne die entsprechende Körpergröße (oder besondere Eigenschaften in Form von Karten) ist man Fleischfressern gnadenlos ausgeliefert.

KREUZ & QUER

Schöne, „kleines“ Legespiel, bei welchem man immer wieder auf`s neue versuchen will seine bestmögliche Punktausbeute zu steigern. Habe ich das erste mal gespielt, zu viert. Schnell erklärt, schnell gespielt. Hat Spaß gemacht.

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Re: OT: Skepsis - Übersättigung?

Beitragvon Dietrich » 30. März 2015, 20:45

Moin, moin,
genauso geht es mir auch immer. Am besten ist es, wenn sich die Mechanismen nach dem Thema richten. Das ist vor allem bei Wirtschafts- und Eroberungsspielen der Fall. Allerdings sollte auch ein unvorhersehbarer Faktor z. B. Glückselemente, wie Würfeln oder Kartenziehen, eine Rolle spielen, eben um zu 'spielen', also zu reagieren, und nicht nur Strategien abzuarbeiten.
Schön finde ich, wenn konkrete Situationen oder geschichtliche Vorgänge thematisiert sind. Leider schließt das Science-fiction-, Fantasy- und Horror-Themen aus - ich spiele diese Spiele zwar mit, kaufe sie aber nicht; bzw.. wenn ich sie aus Hype-Gründen erworben habe, habe ich sie doch bald wieder verkauft oder verschenkt.
Gruß, Dietrich

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Re: OT: Skepsis - Übersättigung?

Beitragvon Axel Bungart » 31. März 2015, 08:41

Hallo Ernst-Jürgen,

ähnlich sehe ich das auch. Wenn man, wie wahrscheinlich die meisten hier, in der komfortablen Lage ist, sich die Spiele nach bestimmten Gesichtspunkten aussuchen zu können, guckt man natürlich auch etwas genauer hin.

Darum kann ich mich aber zB auch für ein Spiel wie Venezia 2099 begeistern, das ja vielleicht kein Kracher ist, aber ein Thema sowohl technishc als auch mechanisch wirklich gut umsetzt und dazu noch unterhält.

Jedenfalls würde ich bei mir deshalb auch nicht von Übersättigung sprechen wollen.

Gruß
Axel
Gruß
Axel

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