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Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

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Martin Wehnert
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Martin Wehnert » 16. Mai 2018, 10:43

Thygra hat geschrieben: Das mag vor vielen Jahren mal anders gewesen sein, aber das sollte man ihr heute nicht mehr vorwerfen.


Spannend, dass Du jetzt dieselben Verdächtigungen in den Raum stellst, die Du coco vorher vorgeworfen hast. Hast DU denn Anhaltspunkte dazu?

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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Thygra » 16. Mai 2018, 12:39

Ich schrieb nicht, dass es es so war, sondern so gewesen sein könnte. ;)

Geschichten dazu gibt es viele, und ein paar habe ich aus erster Hand gehört. Diese würde ich aber nicht öffentlich wiedergeben. Und ob sie stimmen, kann ich natürlich nicht beurteilen, denn auch aus erster Hand könnte ja theoretisch eine Fake News kommen.
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Maery » 16. Mai 2018, 19:58

Also ich finde die Wahl zwar teilweise überraschend was vor allem die Kennerspiele anbelangt, aber generell finde ich es gut ausgewählt. Für die Zielgruppe alles gute Spiele und ich hoffe, dass Azul und Quacksalber von Quedlinburg gewinnen.

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ErichZann
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon ErichZann » 16. Mai 2018, 22:46

Ich habe vorhin The Mind gespielt...das ist kein Spiel sondern eine Unverschämtheit...ich frag mich echt was sowas soll...wo ist das ein Spiel?!? welchen Sinn macht das?
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Florian-SpieLama » 16. Mai 2018, 23:13

ErichZann hat geschrieben:Ich habe vorhin The Mind gespielt...das ist kein Spiel sondern eine Unverschämtheit...ich frag mich echt was sowas soll...wo ist das ein Spiel?!? welchen Sinn macht das?


Und aus dem Grund wird es nicht gewinnen. Es ist zu gruppenabhängig und polarisierend. Bei Azul sagt man höchstens, dass es einem nicht gefällt, weil es den Geschmack nicht trifft.
Bei The Mind gibt es solche Reaktion.

Ich weiß nicht. Viele sagen, dass das Spielgefühl der Hammer ist. Ich hab bisher nur mit meiner Freundin gespielt und die ist viel zu ungeduldig und ihr ist egal, wie weit wir kommen.

Grundvoraussetzung ist, dass alle wirklich gewinnen wollen. Dann gibt es Spannung. Soll ich spielen, soll ich nicht? Erfolgserlebnisse geben Glücksgefühle. Dass ein Spiel dahinter steckt, soll man nach mehreren Runden merken, wenn man besser wird. Man synchronisiert sein Zeitgefühl.
Das alles kenne ich aber auch nur aus der Theorie.

Schon merkwürdig. Über The Game habe ich mich in der Theorie aufgeregt und fand die Nominierung lächerlich. Als ich es mal gespielt hab, fand ich es dann gar nicht schlecht.
The Mind gestehe ich in der Theorie zu, dass es etwas innovatives und tolles ist, obwohl mehrere Versuche in der Praxis gescheitert sind. Ich finde die Idee cool und will es mögen. Trotzdem komm selbst ich mir beim Spielen doof vor.


Zu den Listen allgemein: für mich keine Überraschungen von dem was drauf ist. Allerdings was Rot und was Anthrazit ist wundert mich.
Was mir fehlt ist Photosynthese und Decrypto bei Rot. Gerade Photosynthese mit dem Material, Thema und einen super leichten Einstieg mit 2 Seiten Regeln fehlt mir. Bei Decrypto ist der Einstieg nicht viel, aber etwas komplizierter. Aber wenn man es nach einer Proberunde verstanden hat, ist es das schnellere und bessere Codenames.

Bei Anthrazit fehlen mir Santa Maria und Rajas of the Ganges. Allein schon, weil sie meiner Meinung nach besser in die Kennerspiel-Kategorie passen, als Quacksalber von Quedlinburg und Ganz schön clever.

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Lorion42
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Lorion42 » 16. Mai 2018, 23:32

The Mind erinnert mich irgendwie an Hanabi, bei dem ich glaube, dass die Leute denen es so gar nicht gefallen hat, es irgendwie falsch gespielt haben. Wir machen bei The Mind sehr oft Gebrauch von der Synchronisierung bei der jeder wieder seine Hand auf den Tisch legt und wegnimmt. Dieser Vorgang kann teilweise auch ziemlich lange dauern, aber er gibt ein sehr gutes Gefühl darüber was die anderen Mitspieler gerade denken und zwar ohne das Risiko direkt ein Leben zu verlieren. Nutzt man das nicht, ist das Legen einer Karte sehr riskant und man spielt ohne doppelten Boden. Bei Hanabi hab ich auch immer wieder Leute gesehen, die ihre Tipps dafür verschwendet haben einen Mitspieler auf genau eine Karte hinzuweisen. Auf diese Weise wird das Spiel zu einem Glücksspiel, da immer wieder Karten abgeworfen werden müssen, um genug Tipps geben zu können. Beide Spiele machen keinen Spaß, wenn es mehr oder weniger ein Glücksspiel ist. Wenn man nicht ganz bei der Sache ist, klappt es nicht.

Also für mich ist "The Mind" das Spiel des Jahres, aber ich könnte auch mit den anderen beiden Titeln leben.

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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Florian-SpieLama » 16. Mai 2018, 23:52

Lorion42 hat geschrieben:[...]Wir machen bei The Mind sehr oft Gebrauch von der Synchronisierung bei der jeder wieder seine Hand auf den Tisch legt und wegnimmt. Dieser Vorgang kann teilweise auch ziemlich lange dauern, aber er gibt ein sehr gutes Gefühl darüber was die anderen Mitspieler gerade denken und zwar ohne das Risiko direkt ein Leben zu verlieren. Nutzt man das nicht, ist das Legen einer Karte sehr riskant und man spielt ohne doppelten Boden. [...]


Du kannst da aber auch keinen Verübeln, wenn er das für esoterischen Quatsch hält. Und dann hat das wenig bis gar nichts mit falsch spielen zu tun.

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Rastaman
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Rastaman » 17. Mai 2018, 04:05

Florian-SpieLama hat geschrieben:
Lorion42 hat geschrieben:[...]Wir machen bei The Mind sehr oft Gebrauch von der Synchronisierung bei der jeder wieder seine Hand auf den Tisch legt und wegnimmt. Dieser Vorgang kann teilweise auch ziemlich lange dauern, aber er gibt ein sehr gutes Gefühl darüber was die anderen Mitspieler gerade denken und zwar ohne das Risiko direkt ein Leben zu verlieren. Nutzt man das nicht, ist das Legen einer Karte sehr riskant und man spielt ohne doppelten Boden. [...]


Du kannst da aber auch keinen Verübeln, wenn er das für esoterischen Quatsch hält. Und dann hat das wenig bis gar nichts mit falsch spielen zu tun.


Ich habe mir gerade die Anleitung inkl. des Kastens am Ende durchgelesen und habe auch das Gefühl, es handelt sich um esoterischen Quatsch.

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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon ErichZann » 17. Mai 2018, 07:49

Wo ist denn bei The Mind irgendwas steuerbar (also ausser ich kann Gedanken lesen)?
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon widow_s_cruse » 17. Mai 2018, 08:10

Hallo,

das hier ist ein Spieleexperten-Forum? Oder suchen manche hier nur die Bestätigung für ihr spezielles Genre und alles andere ist bääääh?

Was THE MIND nicht sein will:
- ein Spiel, in den Ressourcen über viele Optionen in Siegpunkte umgewandelt werden.
- ein Spiel, in dem der eigene Charakter (Held) mit zusätzlichen Fähigkeiten ausgestattet wird, auf dass er in der Lage ist, den Oberschurken zu besiegen.

Wer diese Maßstäbe bei THE MIND anlegt, kann sich getrost abwenden und das Augenmerk auf viele andere tolle Spiele richten. Der Titel ist eher als ein kooperatives Partyspiel zu verstehen - will ein Erlebnis des Zusammenwachsen der Mitspieler sein. Was ihm vieler Orts gelingt - womit die Daseinsberechtigung bestätigt ist.
Liebe Grüße
Nils
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Winston » 17. Mai 2018, 09:13

widow_s_cruse hat geschrieben:Hallo,

das hier ist ein Spieleexperten-Forum? Oder suchen manche hier nur die Bestätigung für ihr spezielles Genre und alles andere ist bääääh?


A bissl was von Seite A und a bissl was von Seite B :D

Ich denke the Mind wird in meiner Gruppe polarisieren. Ging mir mit den Freunden schon bei Hanabi, Dixit, Agent Undercover und Codenames so. Die einen fahren voll drauf ab und die anderen wissen damit gar nix anzufangen. Da gabs bei uns kein Mittelding.

Achja 3 der obigen haben den SdJ Preis gewonnen. Ob The Mind gewinnt? Keine Ahnung. Einerseits spielt Azul eigentlich alle Zielgruppen aber The Mind ist ungewöhnlicher. Luxor sehe ich ein wenig abgeschlagen. Im Gegensatz zum letzten Jahr wo ich mir sicher war, dass Kingdomino gewinnt, ist es heuer schwerer.

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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon ErichZann » 17. Mai 2018, 09:44

Ein Spiel sollte mir irgendwas steuerbares an die Hand geben...ich kann auch nen Zettel in eine Box packen auf dem steht "setzt euch an einen Tisch und unterhaltet euch" und für 9,99 verkaufen.
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Der Siedler
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Der Siedler » 17. Mai 2018, 11:50

Natürlich ist The Mind steuerbar. Jeder Spieler entscheidet doch völlig frei, wann er seine Karte legt. Das ganze ist total reduziert, ja. Aber trotzdem ist es steuerbar, Glück spielt strenggenommen nach dem Austeilen der Karten keine Rolle mehr.

Ich bin da ganz bei Lorion: Man muss sich drauf einlassen. Und das in viel höherem Maße als auf andere Spiele. Geht man von Anfang an mit einer ablehnenden Haltung an das Spiel ran, wird es auch nicht funktionieren. Es gibt aber Gruppen, so auch bei uns, wo es funktioniert und ein grandioses Spielgefühl ergibt. Es liegt also nicht am Spiel, wenn es in anderen Gruppen nicht zündet. Was an sich nicht schlimm ist, es passt nunmal nicht immer alles zu allem. Aber man sollte sich hüten, das dann dem Spiel anzulasten.
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Ganz aktuell: Bericht #72 vom 26.4. - Mal wieder gespielt: Die Staufer

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ErichZann
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon ErichZann » 17. Mai 2018, 13:38

Definiere bitte steuerbar...ich habe eine karte und es gibt für mich keine Möglichkeit zu wissen ob du eine höhere oder niedrigere hast...man sitzt zu viert um nen tisch, darf nicht reden, schaut sich an bis jemand entscheided eine Karte abzulegen...das Konzept erschliesst sich mir einfach nicht, es gibt keine Kommunimation, keine Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Spielgeschehen, gut so gesehen ist Russisch Roulette auch ein Spiel des Jahres wert.
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon ErichZann » 17. Mai 2018, 13:42

Der Siedler hat geschrieben:Aber trotzdem ist es steuerbar, Glück spielt strenggenommen nach dem Austeilen der Karten keine Rolle mehr.



Also das musste mir bitte erklären...ich zweifel grad etwas an meinem Verständnis von "Glück" in spielen...oder zweifel ich an deinem...
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Thygra
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Thygra » 17. Mai 2018, 17:06

ErichZann hat geschrieben:Ein Spiel sollte mir irgendwas steuerbares an die Hand geben...

Diese MEINUNG kannst du gerne haben, aber eine Tatsache ist es natürlich nicht. Es gibt auch Leute, die haben Spaß an Mensch ärgere dich nicht, und da kann man auch nur wenig steuern.

Nur weil DU den Sinn des Spiels nicht verstanden hast, ist das Spiel noch lange keine Unverschämtheit. Eine Unverschämt ist eher der Tonfall, in dem du hier über das Spiel ablästerst.

Aber um auf eine sachliche Ebene zu kommen: Der Sinn des Spiels besteht darin, ob es den Spielern gelingt, ein gemeinsames Zeitgefühl zu entwickeln. Zu Beginn des Spiels geht das natürlich erst mal schief. Aber nach ein paar Runden merkt man schnell, ob die anderen Spieler im Geiste langsamer oder schneller als man selbst unterwegs ist. Und dann versucht man, sich an die Mitspieler anzupassen, bis irgendwann alle (hoffentlich) auf einem ähnlichen Zeitlevel landen.

Konkret formuliert: Beim Start beginne ich, im Geiste zu zählen. Das kann zum Beispiel erst mal im Sekundenrhythmus sein. Irgendwann lande ich in meinen Gedanken bei 10, dann irgendwann bei 20. Und wenn ich die Karte 24 auf der Hand habe, lege ich diese genau dann ab, wenn ich bei meiner Geisteszählung bei 24 ankomme. Dadurch erhalten meine Mitspieler einen Anhaltspunkt, wie schnell ich im Geiste unterwegs war. Sollte von denen jetzt noch jemand eine kleinere Zahl auf der Hand haben, weiß derjenige nun, dass ich schneller als er unterwegs war. Und je mehr Karten gespielt werden, um so mehr bekommt man ein Gefühl für die Mitspieler.

In meiner bisher einzigen Runde ging es am Anfang mehrmals schief. Aber je öfter wir es probierten, um so besser klappte es. Und am Ende war es sehr spannend und knapp.

Fazit: Ich kann gut verstehen, dass jemand mit The Mind nichts anfangen kann. Es ist ein ungewöhnliches Spiel. Aber in einer Zeit von mehr als 1000 Neuerscheinungen pro Jahr, sollten wir doch froh sein, dass noch dermaßen neue und ungewöhnliche Spielideen auf den Markt kommen. Auch wenn man es selbst nicht mag, muss man nicht dermaßen verbal aus dem Rahmen fallen wie du es hier getan hast.
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Martin Wehnert
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Martin Wehnert » 17. Mai 2018, 17:35

The Mind ist eines der besten und innovativsten Spiele, die ich in den letzten Jahren gespielt habe. Und da ich in jeder Besetzung schon das Ziel erreicht habe, scheint es auch prima zu funktionieren. Man muss sich nur darauf einlassen...

Im Laden läuft das bei uns wie geschnitten Brot. Ich spiele das Spiel mit den Kunden an und alle durchlaufen folgende Phasen:
1. Ungläubiges Staunen beim Erklären
2. Ratloses Schauen bei der ersten Karte
3. Leicht hysterisches Lachen
4. Staunen, wenn Karten in der richtigen Reihenfolge kommen
5. Sofort mit Level 2,3,4 weitermachen
6. Begeistert sein
7. Kaufen

Bei unseren großen Spielertreffen habe ich einen eingefleischte Hasser von kooperativen Spielen beinahe zu einer Probepartie gezwungen. Seine Kommentare: 1. Level: "okay". 2. Level,: "na gut, es ist nicht soo schlecht." Nach der Partie: "Bitte für mich ein ++ (Höchstnote) auf der Bewertungsliste eintragen."

Aber wie gesagt: Man muss sich darauf einlassen. Und dass es selbst dann nicht immer fuinktionieren wird - ein Glück! Wir sind alle Individuen! (Ich nicht!)

Martin
Aus der Kinderkiste in Marburg

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ErichZann
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon ErichZann » 17. Mai 2018, 18:13

Hahaha verbal aus dem Rahmen fallen...ach du liebes Bisschen, nich das gleich noch einer weint. Ich brauche sicher keine Aufklärung von Herrn Thygra darüber das ich natürlich hier nur meine Meinung kundtue das The Mind für mich eben nicht die Grundvoraussetzung für ein gutes Spiel erfüllt was auszeichnungswürdig wäre. Im Grunde ist es mir völlig latte ich muss es ja nicht spielen, aber dies ist hier ja immernoch ein Diskussionsforum und mit diesem Ansatz würde es ja gar keine Diskussionen geben. Verbale Ausfälle meinerseits kann ich lieber Forenpolizist und fanboy beim besten willen nicht erkennen.
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Lorion42 » 17. Mai 2018, 19:05

ErichZann hat geschrieben:Definiere bitte steuerbar...ich habe eine karte und es gibt für mich keine Möglichkeit zu wissen ob du eine höhere oder niedrigere hast...man sitzt zu viert um nen tisch, darf nicht reden, schaut sich an bis jemand entscheided eine Karte abzulegen...das Konzept erschliesst sich mir einfach nicht, es gibt keine Kommunimation, keine Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Spielgeschehen, gut so gesehen ist Russisch Roulette auch ein Spiel des Jahres wert.

Nein das ist Blödsinn. Du kannst diese Synchronisieren-Aktion nutzen (keine Ahnung wie sie das in der Regel genannt haben). Die Spieler legen ihre Hand auf den Tisch und irgendwer wird die Hand schneller wegnehmen. Je nachdem wie lange man gewartet hat, bekommt man ein Gefühl dafür wie weit die Karte des anderen entfernt ist und somit auch wie groß das Risiko ist.

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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Thygra » 17. Mai 2018, 19:41

ErichZann hat geschrieben:Ich brauche sicher keine Aufklärung von Herrn Thygra darüber das ich natürlich hier nur meine Meinung kundtue das The Mind für mich eben nicht die Grundvoraussetzung für ein gutes Spiel erfüllt was auszeichnungswürdig wäre. Im Grunde ist es mir völlig latte ich muss es ja nicht spielen, aber dies ist hier ja immernoch ein Diskussionsforum und mit diesem Ansatz würde es ja gar keine Diskussionen geben. Verbale Ausfälle meinerseits kann ich lieber Forenpolizist und fanboy beim besten willen nicht erkennen.

Du hast natürlich völlig Recht, dass du hier deine Meinung kundtun darfst. Und genauso darf ich meine Meinung darüber kundtun, dass ich deine Wortwahl ziemlich daneben fand. Ganz einfach eigentlich.
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon zuspieler » 19. Mai 2018, 08:57

Ich würde gerne noch einen anderen Punkt zur Diskussion stellen. Ich finde es richtig, dass "Ganz schön Clever" auf der Kennerspiel-Liste ist. Doch was ist mit Luxor auf der roten Liste? Ich empfinde den Einstieg in Luxor als ebenso kompliziert wie den Einstieg in "Ganz schön Clever", vor allem, wenn man sich das Spiel selbst erarbeiten muss und die Regeln nicht erklärt bekommt. Wie seht ihr das?

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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon codo » 19. Mai 2018, 10:14

Guter Punkt, Sebastian. Man kann Ganz schön clever auf die Kennerspiel-Liste setzen, nur hätte man dann Wettlauf nach El Dorado, Imhotep und jetzt Luxor nicht auch in den anthrazitfarbenen Bereich einordnen müssen? Vor allem Colt Express, das Spiel des Jahres 2015, ist meiner Meinung nach anspruchsvoller als Ganz schön clever.

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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Thygra » 19. Mai 2018, 17:35

Es geht nicht darum, ob ein Spiel anspruchsvoller zu spielen ist, sondern ob die Einstiegshürde höher ist. Bei Wettlauf nach El Dorado ist die Einstiegshürde eher gering, weil die Regeln einfach zu lernen sind. Dass der Spielverlauf dann etwas anspruchsvoller ist, hebt das Spiel nicht in die Kategorie Kennerspiel, denn man kann El Dorado auch intuitiv ohne strategische Überlegungen aus dem Bauch heraus spielen und dabei Spaß haben.

Ganz schön clever benötigt dagegen einige Regeln zur Erklärung, alleine schon 5 unterschiedliche Farbwertungen. Und intuitiv aus dem Bauch heraus kann man es eher nicht spielen, sondern man muss sich schon Gedanken machen, warum man etwas wo ankreuzt. Da sehe ich durchaus einen Unterschied.

Zu Luxor kann ich nichts sagen, das kenne ich noch nicht.
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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon codo » 19. Mai 2018, 19:11

Thygra, du erinnerst dich noch, dass du im letzten Jahr - vor Bekanntgabe der Nominierungen - bei Wettlauf nach El Dorado zwischen rot und anthrazit geschwankt hast? ;)

Naja, die Einstiegshürde. Unbestritten spielt sie eine Rolle, allerdings habe ich Sie immer als Ausschlusskriterium nach oben wahrgenommen (Was ist noch ein Kennerspiel und was schon ein Expertenspiel?).

Lasst uns nochmals auf den konkreten Vergleich zwischen Colt Express und Ganz schön clever kommen: Findet Ihr nicht, dass Colt Express schwerer ist als Ganz schön clever?

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Re: Spiel des Jahres 2018: Nominierungs- und Empfehlungslisten

Beitragvon Thygra » 19. Mai 2018, 21:07

codo hat geschrieben:Thygra, du erinnerst dich noch, dass du im letzten Jahr - vor Bekanntgabe der Nominierungen - bei Wettlauf nach El Dorado zwischen rot und anthrazit geschwankt hast? ;)

Ja, natürlich weiß ich das noch. Und ich weiß auch noch warum, nämlich weil ich das einfach nur nach Gefühl betrachtet hatte, ohne mir konkrete Gedanken über sachliche Gründe zu machen. NACH der Nominierung habe ich dann noch mal in Ruhe überlegt, warum es für den roten Pöppel nominiert war. Und dann fiel mir auch wieder ein, dass die Jury nicht nach der Komplexität eines Spiels schaut, sondern nach der Einstiegshürde bei der Bewertung, in welche Kategorie ein Spiel fällt.

Lasst uns nochmals auf den konkreten Vergleich zwischen Colt Express und Ganz schön clever kommen: Findet Ihr nicht, dass Colt Express schwerer ist als Ganz schön clever?

Auch für Colt Express gilt wie für El Dorado, man kann es aus dem Bauch heraus spielen, intuitiv, ohne mitzuhalten, was die anderen machen. Und trotzdem kann man dabei viel Spaß haben.

Wenn du Ganz schön clever aus dem Bauch heraus spielst, wirst du weniger Spaß, dafür öfter mal Frust haben. Ich glaube, das ist ein wichtiger Unterschied.

Es kann aber natürlich auch sein, dass die Jurymitglieder ihre Hürde heute etwas niedriger ansetzen als sie es noch in 2015 taten. Das wäre eine andere mögliche Erklärung.

Letztendlich können wir nur spekulieren.
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