Beitragvon Erhard Portner » 12. Oktober 2000, 18:02
Hallo Dagmar,
"Salta" ist ein sehr altes Spiel. Es wude bereits 1899 erfunden und hat seinerseits - soweit ich mich noch erinnern kann - tatsächlich eine gewisse Bedeutung erlangt. In der Folgezeit ist es (so glaube ich) von verschiedenen Verlagen herausgebracht worden - u.a. jedenfalls auch von der Firma "Spear". Im Prinzip ist "Salta" "nur" eine Halmavariante.
Die Regeln in Kurzfassung:
Die Steine bewegen sich nur auf den dunklen Feldern. Sie werden in aufsteigender Folge auf die jeweils ersten drei Reihen des Spielfeldes gesetzt: auf die Grundlinie die Sterne, auf die zweite Linie die Monde, auf Linie drei die Sonnen. Gesetzt wird nur auf die dunklen Felder; die niedrigsten Werte liegen immer auf der linken Seite des Spielers.
Ach ja, die Spieler legen den Spielplan so zwischen sich, dass vorne links ein schwarzes Feld ist.
Es darf immer nur mit einem Stein auf eines der anstoßenden schwarzen Felder gezogen werden, und zwar sowohl schräg vorwärts als auch zurück.
Ist ein anstoßendes Feld schräg vor einem eigenen Stein von einem Spielstein des Gegners besetzt, so muss der gegnerische Stein übersprungen werden, wenn das dahinterliegende Feld frei ist. wer an mehreren Stellen zugleich unter Sprungzwang steht, kann selbst entscheiden, mit welchem Stein er springen will.
Es wird jeweils nur ein gegnerischer Stein übersprungen, auch wenn der eigene Stein durch das Überspringen gleich wieder in eine Sprungstellung kommt. Mehrfachsprünge sind also nicht zulässig. Über eigene Steine oder rückwärts darf nicht gesprungen werden.
Ziel des Spiels: Man muss seine Steine in die direkt gegenüberliegenden Ausgangsfelder des Gegners bringen, so dass dort dann die niedrigsten Zahlen auf der rechten Seite stehen. Wer das als Erster schafft, darf den Abwasch machen.
Mit verspielten Grüßen
Erhard