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Fürsten von Florenz

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Frigerio Stefan

Fürsten von Florenz

Beitragvon Frigerio Stefan » 14. Oktober 2000, 00:01

Liebe Spielkollegen
1) Ist es in der Versteigerungsphase möglich, dass der Startspieler ein Objekt nennt, jedoch NICHT mitsteigert, da er in dieser Runde nichts kaufen möchte (aus Desinteresse oder weil er kein Geld hat?). Das würde auch bedeuten, dass er weiterhin das zu ersteigernde Objekt nennt und dies für die weiteren Mitspieler die Auswirkung hätte, dass das gewünschte Objekt der Mitspieler unter Umständen eben nicht versteigert würde; mindestens in dieser Runde.
2) Kann ein Spieler in einer Versteigerungsrunde prinzipiell passen ?
Besten Dank jetzt schon für die Antwort
Gruss
Stefan

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Volker L.

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Volker L. » 14. Oktober 2000, 10:04

> 1) Ist es in der Versteigerungsphase möglich, dass
> der Startspieler ein Objekt nennt, jedoch NICHT
> mitsteigert, da er in dieser Runde nichts kaufen
> möchte (aus Desinteresse oder weil er kein Geld
> hat?). Das würde auch bedeuten, dass er weiterhin das
> zu ersteigernde Objekt nennt und dies für die
> weiteren Mitspieler die Auswirkung hätte, dass
> das gewünschte Objekt der Mitspieler unter Umständen
> eben nicht versteigert würde; mindestens in dieser
> Runde.
Nein, das ist nicht moeglich. In der Regel steht, dass
der Startspieler zusammen mit der Auswahl des zu
versteigernden Objektes automatisch auch das Mindest-
gebot von 200,- abgibt. Es ist nicht ausdruecklich
erwaehnt, was passiert, wenn jemand keine 200 mehr hat.
Abgesehen davon, dass dies sich eher negativ fuer den
Spieler selbst auswirkt, meine ich, dass betreffender
Spieler dann eben ueberhaupt nicht an der Versteigerung
teilnimmt, also auch kein Objekt auswaehlt.
> 2) Kann ein Spieler in einer Versteigerungsrunde
> prinzipiell passen ?
Ich denke schon, dass das erlaubt sein sollte. Sinnvoll
kann es aber nur in der letzten Runde werden, wenn
keines der Objekte dem Spieler mehr irgendetwas
nuetzen wuerde, waehrend die 200 bei Punktegleichstand
in der Endabrechnung entscheidend sein koennten. In
diesem Fall muesste der Spieler dann auch auf das
Auswaehlen eines Versteigerungsobjektes verzichten.
Gruss, Volker

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Matthias Staber

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Matthias Staber » 14. Oktober 2000, 10:08

>1) Ist es in der Versteigerungsphase möglich, dass der Startspieler ein
Objekt nennt, jedoch NICHT mitsteigert, da er in dieser Runde nichts kaufen
möchte (aus Desinteresse oder weil er kein Geld hat?). Das würde auch
bedeuten, dass er weiterhin das zu ersteigernde Objekt nennt und dies für
die weiteren Mitspieler die Auswirkung hätte, dass das gewünschte Objekt
der Mitspieler unter Umständen eben nicht versteigert würde; mindestens in
dieser Runde.
2) Kann ein Spieler in einer Versteigerungsrunde prinzipiell passen ?<
Wer ein Objekt benennt, ist automatisch mit einem Gebot von 200 Fl. dabei. Wer kein Objekt benennt, obwohl er damit an der Reihe wäre (das ist möglich), steigt er damit aus der gesamten Versteigerungsphase aus; er kann also diese Runde kein Objekt mehr ersteigern.
Matthias

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Harald Schrapers

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Harald Schrapers » 14. Oktober 2000, 18:20

>Wer kein Objekt benennt, obwohl er damit an der Reihe wäre (das ist möglich),
>steigt er damit aus der gesamten Versteigerungsphase aus
Wo steht das? Trotz sorgfältigen Lesens des entsprechenden Abschnitts der Spielregel habe ich nichts finden können, was einem die Möglichkeit des Passens gäbe.
Folglich ging ich bisher auch immer davon aus, dass man in jeder Runde mindestens 200 Geldeinheiten haben muss, ansonsten gezwungen wäre Kredit aufzunehmen.
Gruß
Harald

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Stefanie

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Stefanie » 14. Oktober 2000, 20:01

>>Wer kein Objekt benennt, obwohl er damit an der Reihe wäre (das ist möglich),
>>steigt er damit aus der gesamten Versteigerungsphase aus
> Wo steht das? Trotz sorgfältigen Lesens des
> entsprechenden Abschnitts der Spielregel habe ich
> nichts finden können, was einem die Möglichkeit des
> Passens gäbe.
> Folglich ging ich bisher auch immer davon aus, dass
> man in jeder Runde mindestens 200 Geldeinheiten haben > muss, ansonsten gezwungen wäre Kredit aufzunehmen.
Es steht im rechten, seitlichen Balken unter "Fuer
einen Spieler, der eine Versteigerung eroeffnet, gilt ..."
(Nein, ich hab das auch nicht selber gefunden.
Stefan Brueck hatte mich mal darauf aufmerksam gemacht).
Cheers,
Stefanie

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Stefan-spielbox

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Stefan-spielbox » 15. Oktober 2000, 11:43

Hallo,
Es macht auch keinen Sinn nichts zu kaufen.
Selbst wenn ich zwei Schritte zurück gehe um 200 zu erhalten kann ich mit einer 2. Landschaft 3 Schritte vor. Beim 2. oder 3. Baumeister dito.
Der Gaukler bringt einen je Gewerk 1 Schritt vor.
Die Prestigekarte 3-8 Schritte und selbst die Abwerbekarte 1/2 Schritt je Werk.
(Bei einer sonst ungeraden Werkzahl sogar 1 Schritt)
Bei uns hat in ca. 10 Spielen noch keiner auf eine Aktion verzichtet.
Gruß Stefan

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Volker L.

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Volker L. » 15. Oktober 2000, 15:57

> Es macht auch keinen Sinn nichts zu kaufen
Wie ich schon in meiner Antwort auf die urspruengliche
Frage geschrieben hatte, kann es in der letzten Runde - und wahrscheinlich wirklich nur da - vorkommen, dass
es tatsaechlich nichts mehr bringt, etwas zu
ersteigern. In meiner letzten Partie gab es eine solche
Situation. Der betreffende Spieler hatte das wenigste
Geld, daher konnte er keine Abwerbekarte ersteigern
(die habe ich mir gesichert, haha), und den letzten
Gaukler schnappte jemand anders ihm weg. Wir hatten
beide noch je ca. 1000 Florin gegenueber 200 des
besagten Spielers. Fuer eine weitere Landschaft hatte
er keinen Platz mehr, Baumeister gab es keine mehr,
und auf den Kauf einer Prestigekarte hat er nach
eingehendem Studium des Uebersichtsblattes verzichtet.
Gruss, Volker

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Harald Schrapers

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Harald Schrapers » 16. Oktober 2000, 20:22

Hallo Stefanie,
danke für den Hinweis, der ja nicht unwichtig ist.
... es ist allerdings schon etwas unglücklich, ein solches Regeldetail in der Kurzspielanleitung zu verstecken.
Gruß
Harald

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Stefan Brück

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Stefan Brück » 18. Oktober 2000, 14:32

Hallo, Harald,
der balken an der seite beinhaltet - übrigens bisher bei _allen_ alea-spielen! - nicht nur die kurzspielregel (die fett abgesetzt ist), sondern auch erläuternde beispiele und zahlreiche hinweise auf regeldetails (zumeist kursiv abgesetzt), die den (bereits genügend langen) fließtext nur unnütz ausweiten würden, handelt es sich bei diesen hinweisen doch meist um regelfeinheiten, die in 20 partien vielleicht 1x zum tagen kommen...(und somit den regel-"erstleser" mehr verwirren als unterstützen würden!).
Grüße.
Stefan

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Harald Schrapers

re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Harald Schrapers » 24. Oktober 2000, 09:50

Hallo Stefan,
mein Hauptproblem war, dass ich an dieser Stelle die Hauptspielregel so eindeutig formuliert vorgefunden hatte, dass ich gar keinen Anlass hatte, in die erläuternden Randbemerkungen zu schauen.
Ansonsten muss ich aber sagen: die Alea-Spielregeln sind absolut vorbildlich gestaltet. Trotzdem ist niemals 100-prozentig auszuschließen, dass es dann mal an eine Stelle eine kleine "Hakeligkeit" gibt.
Gruß
Harald


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