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Roads & Boats in Großauflage

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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ralf

Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon ralf » 15. November 2000, 20:15

Ich verstehe es einfach nicht, da gibt es schon seit dem letzten Jahr ein Spiel, das nach Essen 2000 in der Forumsumfrage auf Platz eins kommt und das hier andauernd und heftigst diskutiert wird. Der einzige Nachteil ist, daß es wohl nur eine ganz geringe Stückzahl davon gibt und neben dem hohen Preis allein der Versand Unsummen kostet.
Wie uns der Kleinstverlag hier schon mitgeilt hat, hat er weder das Geld die Auflage zu erhöhen und somit einen vernünftigen Preis zu kalkulieren, noch besitzt er die entsprechende Infrastruktur um dieses Spiel überhaupt flächendeckend in die Läden zu bringen.
Gibt es denn wirklich keinen der größeren Verlage, der an dem Spiel interessiert ist und es verlegen will oder will Splotter die Rechte einfach nicht verkaufen?
Vielleicht hat ja schon ein Verlag die Fühler danach ausgestreckt. Wenn dem so ist, so wird hoffentlich das Thema nicht wieder so schlecht umgesetzt wie bei Keydom/Morgenland. Jedenfalls hoffe ich, R & B (sicherlich dann nicht unter diesem Namen) in Nürnberg auf dem Kosmos, HiG, Queen, Goldsieber, Alea o.ä. Stand wiederzufinden.
Wenn das Spiel zu einem vernünftigen Preis zu haben wäre, könnten wir uns die endlosen Diskussionen darum sparen und es einfach alle ausprobieren!
ralf

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Frank Eisenhauer

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon Frank Eisenhauer » 16. November 2000, 00:23

Moin Moin!
Eigendlich bin ich kein Freund scharfer Kritik, aber in diesem Falle halte ich sie für angebracht!
Was genau hast Du, lieber Ralf, Dir eigendlich bei diesem Beitrag gedacht? Der Ton den Du anschlägst ist ziemlich unhöfflich. Wer gibt Dir das Recht, die Leistungen der Erfinder herunterzuputzen und Forderungen zu stellen?
Wenn ich ein Spiel wie "Roads & Boats" erfunden hätte und einen Kleinverlag besitze würde ich den Teufel tun und es an einen großen Verlag abgeben. Zwar weiß ich nicht, ob "Splotterspeelen" irgendwann mal den Lebensunterhalt der Erfinder / Besitzer bestreiten soll, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, das ich, wenn ich mein bestes Pferd im Stall verkaufe
1.Von einem Großverlag über den Tisch gezogen würde (No insult to Splotterspeelen)
2.Meinen besten Kreditvergabegrund aufgebe
Desweiteren bin ich der Meinung, das auch ein Großverlag das Spiel nicht sehr viel günstiger herstellen könnte(Spielmaterial).
Ich befürchte sogar, daß eine Massenversion einiges an Qualität einbüßen würde!
Ich verstehe durchaus, daß auch Du gerne geld sparen würdest, bzw. eine Kopie hättest, aber das hätte man auch in einem höfflicheren Ton sagen können!
Seien wir doch froh, das sich Splotterspeelen überhaupt die Arbeit gemacht haben dieses Spiel auf den Markt zu bringen und nach dem letzten Jahr sogar neu aufzulegen.
Danke Splotterspeelen!
Frank (Gruß an Hermann und Dank nochmal für die Niederländisch Stunde!)

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Michael Andersch

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon Michael Andersch » 16. November 2000, 07:55

In zwei Dingen stimme ich mit Dir nicht überein:
1) würde ich nicht unterstellen, daß man von einem Großverlag automatisch über den Tisch gezogen wird.
2) Halte ich Morgenland - absolut gesehen - für ein sehr gutes Spiel. Ich kann nichts über die Qualität der Umsetzung sagen, da ich das Original nicht kenne.
In jedem Fall könnte sich Splotterspellen ja absichern, indem einfach vertraglich festgehalten wird daß das Spiel keinen Änderungen unterzogen wird.
Ich stimme aber mit Dir überein, daß man eine Entscheidung über eine Vergabe an einen Großverlag schon Splotterspellen und den eventuellen Interessenten überlassen sollte. Falls Interesse besteht wären bzw. sind diese vermutlich schon auf eigene Initiative in Kontakt getreten, ohne auf Aufforderung aus unserem Forum zu warten...
Gruß,
Micha

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beat

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon beat » 16. November 2000, 09:45

hallo ralf
1. ja, es wurden nur 500 stück hergestellt, von denen allerdings noch lange nicht alle verkauft sind. du könntest also noch problemlos eine bestellung aufgeben.
2. ja, das spiel ist wahrlich teuer. angesichts des doch sehr umfangreichen spielmaterials und der qualität (die für einen kleinstverlag aussergewöhnlich hoch ist!) halte ich den preis jedoch für gerechtfertigt.
3. denkst du dass ein grossverlag das spiel wirklich in dieser form herausbringen würde? die leute bei sploetter haben sich darüber auch schon gedanken gemacht, befürchten jedoch, dass das spiel zusammengekürzt würde, da spiele von 3 - 5 stunden dauer halt schon nicht gerade das massenpublikum ansprechen.
sorry ralf, aber ich verstehe dich wirklich nicht. r&b ist ein spiel von freaks für freaks und sowas kostet nunmal leider immer mehr als das spiel des jahres im karstadt. wenn ich amerikanische importspiele kaufe, gebe ich auch oft einen dreistelligen betrag aus. wenn ich ein neues 18xx gamekit bestelle, wende ich stunden auf um es zusammenzubauen und komme auf materialkosten von annähernd einem dreistelligen betrag.
niemand zwingt dich soviel geld auszugeben. wenn dir das zu teuer ist (kann ich absolut verstehen), dann bleib halt bei den spielen der grossen deutschen verlage (wäre allerding schade).
gut wurf
beat

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Martin

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon Martin » 16. November 2000, 10:46

Hmmm.... geht es nur mir so? Ich habe das gefühl, daß Ralf gar nicht so "unhöflich" war, wie es hier teilweise dargestellt wird.
Ich habe seinen beherzten Beitrag so verstanden, das er nicht nachvollziehen kann, warum sich augenscheinlich noch kein großer Verlag um R&B bemüht hat.
Es liegt in der Natur des Kunden, das er ein Produkt möglichst billig erwerben will. Sollte dies nur über große Auflagen möglich sein, muß er auf diese eben warten.
Für ein gutes Spiel bin ich immer bereit auch ein paar Mark mehr hinzulegen, wenn ich
1. anständiges Material bekomme.
2. dafür nicht noch Monate darauf warten muß.
3. es Langzeit-Spielspass verspricht.
Wenn Splotterspeleen kein Angebot eines großen Verlags hat und, wie hier zu lesen, noch auf einigen Exemplaren sitzt... dann muß der R&B-Spieler in spe eben in den sauren Apfel beissen und sich das Teil beim Hersteller kaufen.

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Michael Andersch

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon Michael Andersch » 16. November 2000, 11:19

"...warum sich augenscheinlich noch kein großer Verlag um R&B bemüht hat."
"Wenn Splotterspeleen kein Angebot eines großen Verlags hat..."
Ähhh, woher wollt Ihr das denn wissen? Es könnte Gespräche gegeben haben, die aber erfolglos waren. Sie könnten aber auch erfolgreich gewesen sein, was aber nicht bedeutet daß das "Nachfolgeprodukt" dann innerhalb einer Woche in sämtlichen Läden steht...
Gruß,
Micha

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ralf

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon ralf » 16. November 2000, 11:57

Hast Du meinen Beitrag eigentlich mal richtig gelesen?
>Was genau hast Du, lieber Ralf, Dir eigendlich bei diesem Beitrag gedacht? Der Ton den Du anschlägst ist ziemlich unhöfflich. Wer gibt Dir das Recht, die Leistungen der Erfinder herunterzuputzen und Forderungen zu stellen?<
Ich putze die Leistungen der "Erfinder", die ich bei Spielen lieber Autoren nenne in keinster Weise herunter, es ist ein tolles Spiel und deswegen hätte ich gerne eine weitere Verbreitung. Außerdem stelle ich keine Forderungen, sondern lediglich die offene Frage ob so ein gutes Spiel wirklich in Kleinstauflage bleiben muß.
>1.Von einem Großverlag über den Tisch gezogen würde (No insult to Splotterspeelen)
2.Meinen besten Kreditvergabegrund aufgebe<
Warum sollten die Autoren sich von den Verlagen über den Tisch ziehen lassen und wenn die Verlage nur unakzeptable Angebote abgeben, so wäre das auch eine Antwort auf meine Frage. Ich glaube auch nicht, daß eine Bank so großzügig wäre auf Grund von R & B einen Kredit zu vergeben, so spieleversessen sind Banker im allgemeinenn nicht (was ist schon das Ausrauben einer Bank im vergleich zu deren Gründung?
Es bestände ja auch die Möglichkeit, sich mit einem größeren Verlag zusammen zu tun (mit dem Sieleregal hat Splotter ja schon einen Anfang gemacht) und dessen Infrastruktur zu nutzen - blieben aber immer noch die in diesem Forum erwähnten 200.000 - 250.000 DM für eine 5000 Auflage.
<Desweiteren bin ich der Meinung, das auch ein Großverlag das Spiel nicht sehr viel günstiger herstellen könnte(Spielmaterial). Ich befürchte sogar, daß eine Massenversion einiges an Qualität einbüßen würde!>
Wenn ich mir das Material in R & B anschaue, dann denke ich schon, daß ein Großverlag da ein paar Mark günstiger käme. Die Aufmachung würde sich ein bisschen ändern, aber an der Qualität würden kaum Abstriche zu machen sein. Zumidest wären aber die Kosten für den Vertrieb aufgrund der besseren Infrastruktur günstiger.
<Ich verstehe durchaus, daß auch Du gerne geld sparen würdest, bzw. eine Kopie hättest, aber das hätte man auch in einem höfflicheren Ton sagen können! Seien wir doch froh, das sich Splotterspeelen überhaupt die Arbeit gemacht haben dieses Spiel auf den Markt zu bringen und nach dem letzten Jahr sogar neu aufzulegen.
Danke Splotterspeelen!>
Ich habe das Spiel bereits, aber einige Freunde von mir, sind arg enttäuscht über den Preis und werden es sich nicht kaufen, obwohl sie eigentlich sehr interessiert waren. Den Autoren ein großes Lob für dieses Spiel, sonst würden wir hier ja gar nicht diskutieren.
Ich hätte es halt nicht gerne, daß es unter Insidern in zehn Jahren heißt: "Kannst Du dich noch an R & B erinnern? Dieses tolle Spiel von dem holländischen Kleinverlag? Wie war doch noch der Name?
ralf (der lediglich offen diskutieren und niemanden vor den Kopf stoßen wollte, vielleicht zeigt sich hier ja auch, daß einige Großverlage nur Halsabschneider sind - wer dazu genaue Informationen hat möge die bitte posten)

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beat

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon beat » 16. November 2000, 12:00

We've not been very active in promoting Roads & Boats to "real" publishers, as we worry that a publisher will simplify the game considerably. We are now looking for ways to publish the game over the coming summer in an edition of about 500 copies.
>> dies ist ein originalzitat von der sploetterspellen-homepage und ist wohl selbsterklärend.
gut wurf
beat

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ralf

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon ralf » 16. November 2000, 12:16

Ich behaupte ja nicht, daß man das Spiel zum Schleuderpreis herstellen kann. Aber etwas billiger würde es sicherlich schon kommen, daß sagte J. Wiersinga ja schon von Splotter Spellen bei einer 5000er Auflage hier im Forum.
Im übrigen gibt es einige Spiele auch bei deutschen Großverlagen, die diese Spieldauer haben oder diesen Preis. Man denke da an Die Macher (ca 4 - 5 Stunden), Tal der Könige (ca. 120 DM), etc. Und über die Unsitte, das Spiel des Jahres regelmäßig unter dem Einstandspreis zu verschleudern, will ich jetzt gar nicht diskutieren.
Klar, ein 1830 kostet im Laden ca. 65,- und ein 1835 ca. 75,- und das Material ist weitaus schlechter als bei R & B und in Kleinstauflage ist der Preis sicher gerechtfertigt, aber das Hauptproblem bleibt momentan das Porto. Vielleicht könnte Splotter ein paar Spiele irgendwo in Deutschland lagern und so da Porto auf DM 9,- drücken.
Ich habe das Spiel bereits, aber es hätten sicher noch viel mehr Leute, wenn es etwas erschwinglicher wäre (ich kenne persönlich einige und ein paar andere würden sich hier sicherlich auch finden).
gruß, ralf

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Joris Wiersinga

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon Joris Wiersinga » 16. November 2000, 12:25

Hi there!
WARNING: this message contains propaganda from SPlotter Spellen!
I'm glad to see so many people talking about our game... I agree that it would be good to sell the game to a bigger public. We're just not sure how.
We've made 500 copies, of which we sold about 400 so far; I guess we could sell 500 or so more if the price were lower. Maybe even more, I'm not sure.
We're not opposed to selling the game to another publisher. In fact, we've had discussions with a number of them; most shun from the fact that the game takes so long and contains so many counters.
I guess we could raise money (from banks or by selling stock to all of you guys) to produce a really big run of R&B. We would have to think of the size of the market though. I'm not sure how to convince a normal person of buying or playing a 4-hour game. Most shops require TV-commercial for toys/games that cost over 60 DM (at least in the Netherlands, US). I guess we cannot sell enough through small shops, but I'm not sure.
Luckily, none of us depends on Splotter for our livelyhood. All of us have normal jobs, which means we've no time, but we can invest if necessary.
If Splotter were to sustain one of us permanently, the number of games would have to increase drastically (5-fold or so) and/or we would have to find other sources of income.
Jeroen & I figure we could probably think up 3, maybe 4 games every year; but Splotter cannot possibly publish all of this, so we focus on getting 1 or 2 games published instead of thinking up more. An epic game like R&B probably takes about 4-5 years to develop though... we may start working on another big game this winter. Not sure about this, it takes up a hell of a lot of time.
We playtested R&B expansion kit last weekend; you will have to be patient for a while, but we think it's going to be good.
(also developed a nice idea, provisionally called `Bush vs. Gore', centering on tied elections and unfair ballot systems :-)
Kind regards,
Joris
Splotter Spellen

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beat

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon beat » 16. November 2000, 14:29

da bin ich eigentlich in allen punkten mit dir einig. die frage ist halt, ob sich von r&b 5000 stück verkaufen liessen. angesichts der countermenge und der spieldauer dürften wohl die gelegenheitsspieler mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit nicht zugreifen. und damit ist der käuferkreis schon ziemlich eingeschränkt (womit ich eigentlich nur wiederhole, was joris schon erwähnt hat).
das mit dem deutschen aussenlager finde ich eine sehr gute idee. schlag das doch den splotters mal vor! vielleicht finden die ja so eine möglichkeit (mit deiner hilfe?).
gut wurf
beat

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Adam

re: Roads & Boats in Großauflage

Beitragvon Adam » 16. November 2000, 21:51

>We've made 500 copies, of which we sold about 400 so far;<
Wie, nur 500 Kopien hergestellt? Schon 400 davon verkauft?
Dann mal fix noch eines rüberschieben (Bestellung ist unterwegs), ich will schließlich nicht erst auf die 3. Auflage warten.
Zwei Probleme habe ich noch, das eine ist Zeitmangel, das andere fehlende Mitspieler für ein 4h-Spiel. Das erste werde ich wohl ignorieren müßen, das zweite kann man überbrücken, schließlich kann man auch allein spielen.
Und das mache ich jetzt. Ich kaufe das Spiel und spiele es gaaaanz alleine. So, jetzt habe ich es euch aber gezeigt.
Spielt
Adam

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Frank Eisenhauer

Offizielle Entschuldigung

Beitragvon Frank Eisenhauer » 17. November 2000, 00:42

Moin Ralf!
So im Nachhinein betrachtet habe ich mich wohl ein wenig im Ton vgergriffen.
Dafür möchte ich mich hiermit offiziell entschuldigen!
Ich war wohl etwas zu aggitiert als ich meinen Beitrag schrieb. Ich finde es, wie Du, gut eine offene Diskussion um die Verbreitung eines solch guten Spieles zu führen.
Frank (Nichts für ungut!)

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Frank Eisenhauer

Shares in Splotterspeelen

Beitragvon Frank Eisenhauer » 17. November 2000, 00:57

Hi Joris!
If Splotterspeelen should ever seriously consider Shares, please note me down for some!
Judging by what games you published so far, I can see your company having quite some success.
About the addvertisment issue:
I'm surprised, that you note televised clips for games over 60,-DM ($25,-), since I live in the states and have never seen any spots for a game that would be even remotely interesting to boardgame enthusiasts!
Exspecialy since the common boardgame around hear starts at a min. of $ 30,-.
Also I think the infrastructure to sell your game to the surprisingly big enthusiast market is allready in place in Europe as well as the USA.
If I remember correctly you sold about 100 games to Funagain here in the States, I would be interested to see how they are doing.
Your problem arround here could be one of exposure to the clientel. There is a very good magazine in publication that might solve a bit of this problem, here is a contact address:
Lewis McLouth (info@gamesunplugged.com)
Managing Editor Games Unplugged Magazine
Phone: 262-249-1505
FAX: 262-249-9456
PO Box 221 Lake Geneva, WI 53147
www.gamesunplugged.com
I hope to see many more of your very good games!
Frank (can hardly wait for thet R&B expansion!)

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Gerald Rüscher

18xx Gamekits!

Beitragvon Gerald Rüscher » 17. November 2000, 13:49

Hey Beat,
Du schreibst:
> wenn ich ein neues 18xx gamekit bestelle, wende ich
> stunden auf um es zusammenzubauen und komme auf
> materialkosten von annähernd einem dreistelligen
> betrag.
Juhu, ein Seelengenosse :-) Welche Kits hast Du Dir denn gekauft? Ich habe mir das 1841 Kit bestellt und war begeistert. Das Zusammenbauen hat richtig Spass gemacht und war fast schon 'ne Spielrei für sich. Ich wollte dann erst noch andere Kits kaufem, habe dann aber wegen des exorbitanten Pfund-Kurses und der hohen Nebenkosten (Sprühkleber, Laminierfolie etc) von weiteren Bestellungen abgesehen.
Gruß,
Jerry ("ich kaufe einer 8er-Zug!")

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beat

re: 18xx Gamekits!

Beitragvon beat » 17. November 2000, 15:10

ah, ein conaisseur!
1841 hab ich auch (spielten wir übrigens am letzten sonntag - ich wurde nur 2. - pöh). ansonsten besitze ich noch 1899 (china), 1898 (frankreich) und 1837 (österreich-ungarn).
mir persönlich gefallen 1841 und 1898 am besten (sind ja auch von den regeln her praktisch identisch).
und mit dem pfundkurs hatte ich gar kein problem. chris lawson war ja vor 2 jahren in essen (dieses jahr habe ich übrigens wolfram janich und seine 1842 und 1847 getroffen) und da hab ich dann natürlich zugeschlagen (zu dm-preisen!)...
die anderen kits von cris konnten mich nicht so recht überzeugen (zu kleine spielpläne).
die nebenkosten sind allerdings ziemlich hoch. von der arbeit will ich schon gar nicht erst reden. aber schlussendlich ist's den aufwand wert denke ich. besitzen wir doch so ein paar faszinierende spiele von denen nicht gerade sehr viele im umlauf sind.
hast du 1841 schon oft gespielt?
beat

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Werner Bär
Kennerspieler
Beiträge: 450

re: 18xx Gamekits!

Beitragvon Werner Bär » 17. November 2000, 16:32

Ich habe
- 1849: wenig gespielt, hat ein paar Schwächen
- 1837: oft gespielt, schönes 'Bauspiel', auch zu siebt recht ok (ab 8 machen wir dann 2 Gruppen)
- 1851: Funktioniert gut, trotz nur ca. 3h Spielzeit mit erfahrenen spielern. Das ideale Spiel für Neulinge
(einfachere Regeln, kürzere Spieldauer)
- 1826: neu, daher wenig gespielt, aber vielversprechend
- 1899: 1830 Variante mit mail run und übertrieben hohen Einfahrergebnissen im Mittel- und Endspiel
Obligatorischer Hinweis: Es existiert eine (englischsprachige) 18xx Mailing List bei egroups. Dort hört man oft was über diese Gamekits.
Werner.

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Gerald Rüscher

re: 18xx Gamekits!

Beitragvon Gerald Rüscher » 17. November 2000, 16:41

< mir persönlich gefallen 1841 und 1898 am
> besten (sind ja auch von den regeln her
> praktisch identisch).
> [...]
> hast du 1841 schon oft gespielt?
Heul .. leider nein. Seit die Studienzeiten vorbei sind, wird es immer schwieriger, all die alten Cracks mal wieder zusammenzubekommen. Was die echten Freak-Spiele angeht, so schaffen wir 3, maximal 4 Spieltermine pro Jahr und da wird dann halt zwischen unseren 18xx Lieblingsvarianten rotiert: 1830, 1856, 1870 und 1841.
1841 habe ich leider erst einmal gespielt (naja, mit meinem Probe-Kurzspiel vielleicht 1 1/2 mal). 1830 und 1856 hatten wir schon weit häufiger auf dem Tisch; da ist ja auch die Spielzeit nicht ganz so hoch.
Tja ... da wird man ja glatt wehmütig und denkt an die alten Zeiten zurück, als alle noch reichlich Freizeit hatten :-) Aus genau diesem Grunde habe ich mir Roads & Boats auch nicht gekauft. Unsere Termine für komplexe Spiele sind so selten geworden, dass wir dann nur die echten Knaller spielen und das sind eben die 18xx Spiele (kann nicht glauben, das R&B besser ist als 1856 :-) )
Gruß,
Jerry ("ich lege einen Pöppel in New York")

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beat

re: 18xx Gamekits!

Beitragvon beat » 18. November 2000, 09:44

ne, also besser als 1856 finde ich r&b auch nicht unbedingt, aber der spielmechanismus ist noch unverbraucht (was man bei 18xx nun wirklich nicht mehr sagen kann!) und da mich interessante und originelle spielmechanismen faszinieren, nimmt r&b bei mir im moment eine spitzenposition ein.
was die 8 - 10 stündigen freakspiele angeht, so komme auch ich nicht mehr als auf 6 termine im jahr, schliesslich gibt's neben den spielen auch noch eine andere welt (ja wirklich, das ist so!). ich muss allerdings auch sagen, dass ein 1830 oder r&b bei mir nicht an einem solchen anlass hervorgeholt werden. mit einer spieldauer von ca. 4h kommen solche spiele in unserem wöchentlich stattfindenden club auf den tisch (beginnt um 19:00 uhr und da passen 4h gerade so rein).
an unseren wochenendtreffen nehmen wir dann wirklich nur die langläufer.
gut wurf
beat 'the merger'

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beat

re: 18xx Gamekits!

Beitragvon beat » 18. November 2000, 09:50

hi werner
du besitzt 1826? den kauf hab ich mir auch schon überlegt, da ich mit 1898 aber schon ein frankreichspiel besitze, konnte ich mich noch nicht dazu entschliessen. von der beschreibung her scheint mir 1826 mehr in richtung bauspiel zu gehen, während 1898 den schwerpunkt ganz klar bei der wirtschaft setzt. du schreibst 'wenig gespielt', trotzdem würde mich interessieren, was du bisher so für erfahrungen mit 1826 gemacht hast.
gut wurf
beat


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