Anzeige

Risiko Ersatz

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Vötter Robert

Risiko Ersatz

Beitragvon Vötter Robert » 5. Dezember 2000, 13:29

Hallo !
Meine Freunde spielen gerne Risiko. Kennt Ihr vielleicht ähnliche Spiele, damit eine Abwechslung herscht ?
Vinci habe ich schon, Diplomacy kenne ich zu wenig
Danke
Robert

Benutzeravatar
Wolfgang Ditt

re: Risiko Ersatz

Beitragvon Wolfgang Ditt » 5. Dezember 2000, 13:31

Wie wär's mit Targui?

Benutzeravatar
Arne Hoffmann

re: Risiko Ersatz

Beitragvon Arne Hoffmann » 5. Dezember 2000, 14:00

Moin Robert!
Kings&Things halte ich auch fuer einen guten Risiko-Ersatz.
Weiter unten im Forum sind schon ein paar Meinungen zu K&T erschienen. Der schoenste Faktor in K&T sind die vielen Things, die die Armeen bilden (am schoensten sind immer noch die Killerpinguine). Daneben gibt es Artefakte und Zauber, die man geschickt einsetzen sollte. Das Spiel hat einen variablen Spielplan und spielt sich sehr schoen, allerdings in etwas laengerer Spielzeit (aber unsere Risiko-Partien frueher waren auch nicht unbedingt schnell zu Ende).
Viel Spass,
- Arne -

Benutzeravatar
Stefanie

re: Risiko Ersatz

Beitragvon Stefanie » 5. Dezember 2000, 14:42

Auf Flohmaerkten bzw. in ebay findet sich auch
"Marnon" des oefteren - so eine Art Risiko
mit Gimmick (Orcs, die per Tunnel sehr schnell
ueber den Spielplan ziehen koennen).
Auch nett: Lords of Creation von Warfrog (die 1998er Auflage ist die am besten ausgestattete). Man erobert mit Barbaren Terrain, aber die Barbaren koennen zivilisiert werden, dann greifen sie nicht mehr an, sondern verteidigen sich nur noch. Die Zivilisation breitet sich aus, so dass man sich hinter zivilisierten Ex-Barbaren ganz gut verstecken kann.
Weitere Daten und Rezensionen zu beiden Spielen findest Du in Luding (siehe Link).
Cheers
Stefanie

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

re: Risiko Ersatz

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 5. Dezember 2000, 14:53

MORNON kann ich auch als sehr gutes Spiel bestätigen. Besonders die "Orkvermehrung" in jeder Runde (neben dem genannten Tunnel, der geschickt "sichere" Entfernungen verhindert) bringt neue Emente in das Spiel. Ich fürchte nur, daß dieses Spiel nicht mehr lieferbar ist. Die Spieldauer ist (je nach Spielerzahl) mit Risiko vergleichbar.

Benutzeravatar
Michael Andersch

re: Risiko Ersatz

Beitragvon Michael Andersch » 5. Dezember 2000, 15:08

Eine gewisse Ähnlichkeit haben auch "Shogun" und "Axis & Allies" aus der MB Gamemaster-Serie, sowie "Anno Domini" von EG. Finde ich allesamt deutlich besser als Risiko.
Gruß,
Micha

Benutzeravatar
Robert Vötter

Danke

Beitragvon Robert Vötter » 5. Dezember 2000, 15:11

Danke für die guten Spielvorschläge !!!
Robert

Benutzeravatar
Michael Andersch

re: Risiko Ersatz

Beitragvon Michael Andersch » 5. Dezember 2000, 15:37

Schau mal in die Kleinanzeigen. Bei Players Auction Land wird gerade ein Shogun versteigert.
Ich kenne den Zustand des Spieles nicht, aber bei Interesse halte ich angesichts der Materialmenge einen Preis bis ca. DM 75,- für gerechtfertigt.
Gruß,
Micha

Benutzeravatar
cristinus
Kennerspieler
Beiträge: 348

re: Risiko Ersatz/Conquest und Zargos

Beitragvon cristinus » 5. Dezember 2000, 17:12

Hier meine 5 Pfennige zum Thema. Gut als Risiko-Surrogat sind auch:
"Conquest" von eg-Spiele. Nicht zu verwechseln, mit dem doch sehr schachartigem Namensvetter der Firma Hexagames. Conquest ist so eine Art High-Tech-Risiko mit feinen Miniaturen (Panzer, Flugzeuge, Schiffe) bei dem der Schwierigkeitsgrad so zwischen Risiko und Supremacy (dasselbe in Grün, nur noch mit wirtschaftlichen Elementen)liegt. Bilder vom Spiel kannst Du Dir unter folgendem Link betrachten:
http://kumquat.com/cgi-kumquat/funagain/05192?;;LUDI
Der zweite Tipp, ist ein Fantasy-Spiel namens "Zargos". Meines Erachtens schlägt es das bereits erwähnte "Marnon" (Gähn...)um Längen. Kurzinfo: Es geht um die Vorherrschaft auf einem imaginärem Kontinent. Die Spieler wählen eines von sechs Völkern (Barbaren, Amazonen, Spinnen, Echsenmenschen usw...) mit verschiedenen Spezialfähigkeiten. Dazu gibt es noch ein schönes Magiesystem und einen runden (!!) Spielplan.
Bilder hierzu auf:
http://www.descartes-editeur.com/cata/zargos/zargosde.html
Erstaunlich, daß diese zwei Spiele in Deutschland keinen Erfolg hatten! Beide sind wirklich würdige Risiko-Klone unsd machen viel Spaß.
Gruß
Christian

Benutzeravatar
Stefan-spielbox

re: Risiko Ersatz

Beitragvon Stefan-spielbox » 5. Dezember 2000, 17:48

Wenn Ihr Risiko gerne spielt, aber etwas Abwechslung sucht ohne das Genre zu wechseln, kann ich folgende Spiele empfehlen. Nachdem uns die x. Partie Risiko zu langweilig wurde und auch der Anspruch etwas höher sein durfte, sind wir bei folgenden Spielen gelandet: Supremacy, Axis&Allies und natürlich Shogun (bzw. Samurai Swords).

Benutzeravatar
cristinus
Kennerspieler
Beiträge: 348

re: Risiko Ersatz

Beitragvon cristinus » 5. Dezember 2000, 21:27

Zur Shogun/Axies & Allies-Reihe wären noch "Fortress America" und "Conquest of the Empire" hinzuzufügen. Beides hervorragende Spiele, nur leider in Deutschland ganz selten (e-bay) zu bekommen.

Benutzeravatar
Gustav der Bär

re: Risiko Ersatz - Condottiere

Beitragvon Gustav der Bär » 5. Dezember 2000, 21:52

"Condottiere" ist ein optisch sehr ansprechende militärisches Taktik-Spiel, dass im 15./16. Jahrhundert angesiedelt ist. Die Regeln sind nicht wesentlich komplexer als bei Risiko, man kann es also durchaus der selben Zielgruppe empfehlen.
Auf eine Oberitalien-Karte versuchen mehrer Söldner-Armeen, zusammenhängende Fürstentümer unter ihre Kontrolle zu bringen, um auf diese Weise ein Königreich zu gründen.
Das Spiel ist ein kombiniertes Brett- und Kartenspiel. Zusätzulich zu den aus "Risiko" bekannten Elementen der Aushebung von Soldaten in kontrollierten Landstrichen und dem gezielten Einsatz überlegener Truppen in Schlüsselpositionen gibt es in "Condottiere" noch weitere Handlungselemente wie Beeinflussung der Kampfmoral und Verrat.
"Condottiere" wird ab vier Spielern interessant, am besten spielt man zu fünft oder zu sechst.
Liebe Grüße
Gustav der Bär

Benutzeravatar
Kathrin

re: Risiko Ersatz/Conquest und Zargos

Beitragvon Kathrin » 7. Dezember 2000, 11:23

Mein Kommentar zu Zargos:
Uns hat es nicht gefallen. Wir empfanden es als zu willkürlich. Es ist ja so, dass man auf den Provinzen im äusseren Bereich des runden Spielplans beginnt und dann versucht, auf der mittleren Insel die Vorherrschaft in den Provinzen im mittleren Ring und der Hauptprovinz im Mittelpunkt zu erlangen. Sobald einer diese Hauptprovinz kontrolliert (hat er ja noch nicht unbedingt gewonnen, wg. der Provinzen drumherum), kontrolliert er aber auch alle Magie und ist damit noch schwerer zu stoppen.
Die Ähnlichkeit zu Risiko stimmt jedoch. Dadurch, dass die Landmasse aber aus vielen Inseln besteht und durch die Spezialfähigkeiten der Völker kann man sich aber viel schlechter absichern.
(Persönliches) Fazit: Wir würden Zargos als Fehlkauf bezeichnen.
Alles Gute von
Kathrin.

Benutzeravatar
Heiko Hartmann

re: Risiko Ersatz

Beitragvon Heiko Hartmann » 7. Dezember 2000, 15:36

Hallo!
Muß auch noch meinen Senf dazugeben (das folgende ist alles total subjektiv - wie könnte es auch anders sein):
Bisher hat noch keiner 'Empire' (History of the World) erwähnt, daß schon eine Ecke komplexer als Risiko ist, dafür aber auch die bekannten 'Würfelorgien' bietet. Von all den aufgeführten Spielen ist dieses in unserer fast schon legendären 'Risiko-Spielrunde' noch am besten angekommen.
Auch 'Twilight Imperium (2nd Edition)' ist ein sehr gut funktionierendes Spiel. Es spielt in der Zukunft, es müssen Planeten und keine Länder erobert werden und es ist erheblich komplexer als Risiko. Im Vergleich zu anderen Spielen (s.u.) tut dies dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Nur englisch sollte man können, denn auf deutsch ist es noch nicht erschienen.
Wer es historisch mag kann auch einmal 'Brittania' ausprobieren. Im Gegensatz zu Risiko wird das Spiel durch Zeittafeln gesteuert, die nach und nach verschiedene Völker auftreten lassen. Mehrfaches Spiel von 'Brittania' ist eher etwas für Optimierer und Tüftler, da doch vieles im Spielverlauf vorgegeben ist.
Conquest (von eg) erscheint mir zu militaristisch. Das Spiel leidet vor allem daran, daß eine effektive Defensive nicht möglich ist.
Condottiere ist gut, hat aber von allen genannten Spielen am wenigsten mit Risko gemein. In die gleiche Kerbe schlägt im übrigen auch 'Jeanne d'Arc' von Truant.
Kings & Things ist auch schön, aber auch schön chaotisch. Hat nur am Rande Ähnlichkeiten mit Risiko.
Axis & Allies (und Shogun) sind natürlich Risko hoch zwei. Das Thema in Axis & Allies und die kriegerische Aufmachung sind nicht jedermanns Geschmack. Außerdem gilt: komplexer ist nicht immer besser.
Marnon (oder engl. 'Wizard's Quest') ist eine schöne Fantasy-Risko-Variante. Auch hier gilt allerdings wieder: mehr Regeln bedeuten nicht immer mehr Spielspaß.
Ciao, Heiko.
(der Risiko sowieso nur nach den alten Regeln mag)

Benutzeravatar
Matthias Staber

re: Risiko Ersatz- wizard kings

Beitragvon Matthias Staber » 8. Dezember 2000, 10:08

Hallo zusamen,
Freunde würfelorientierten Metzelorgien sollten sich auch einmal das neue "Wizard Kings" von Columbia Games anschauen. Ich würde es mal als "Stratego meets Risiko" in einem Fantasyland bezeichnen. Der Pfiff dabei: Die Einheiten (Orks, Untote, Elfen, Zwerge) sind Holzblöcke, auf die die Einheitenwerte aufgeklebt sind, und von den anderen Mitspielern nicht zu jeder Zeit eingesehen werden können: Ein netter fog-of-war-Effekt. Durch drehen der Blöcke werden die Werte einer Einheit verändert (Stärke und Anzahl), wenn sie in Kämpfe verwickelt sind oder aufgerüstet werden. Ziel des Spiels ist das Erobern von Städten (mehr Städte=mehr Geld) auf einer in Hexfelder unterteilten Fantasylandkarte, die sich aus mehreren Plänen zusammensetzt, die beliebig kombiniert werden können. Das sieht richtig stimmungsvoll hübsch aus, auch wenn die Spielpläne nach deutschem Standard natürlich aus viel zu dünner, billiger Pappe bestehen. Der Kampf (Ein Würfelfest der gehobenen Sorte) ist in mehrere Phasen unterteilt, in denen die verschiedenen Einheiten (alle Völker haben unterschiedliche) bestimmte Kampfwerte erwürfeln müssen, um zu treffen (à la "Samurai Swords (Shogun)"). Durch Zaubersprüche kommen weitere strategische Elemente ins Spiel. Alles in allem spielt sich das Spiel flüssig und macht höllisch viel Laune. Gekauft hab ich mir's noch nicht: Für's Grundspiel mit zwei Armeen werden rund 100 Mark fällig. Für die weiteren zwei Armeen, die man unbedingt braucht, will man zu viert spielen, sind nochmal je 25 Mark zu berappen.
Der Empfehlung von "Twilight Imperium" kann ich mich nur anschließen: Mein Lieblingsspiel. Die 2nd edition hab ich rumstehen, aber noch nicht gespielt, macht aber einen sehr guten Eindruck. Was TI meines Erachtens über die Masse der Risiko-Derivate heraushebt, ist die "political phase": Soviel spaßige Spielerinteraktion gibt's in keinem mir bekannten anderen Risiko-Derivat.
Weitere Spiele, die ich grob im hier diskutierten Genre verorten würde:
-J.U.M.P. into the unknown (Evil Polish Brothers)
-Throneworld (Prism Games)
-Serenissima (Eurogames) Viele werden argumentieren, dies gehöre nicht hierher. Aber bei mir spricht es irgendwie meine Risiko-Ader an: Häfen besetzen, Schiffe versenken, dazu würfeln... Auf jeden Fall SEHR tolles Spiel
- Anno 1492 (Piatnik) Habe eher eine negative Meinung hierzu. Aber Gustav der Bär findet's toll, werde es also auf jeden Fall nochmal anspielen. Thema: Länder besetzen, Städte gründen, würfeln und kämpfen, Kaiser werden.
Gespannt blickt der Risiko-Freund nach Amerika, wo demnächst Avalon Hill ein Star-Wars-Spiel herausbringt: "Queen's Gambit": Kämpfen, Würfeln, und das auf vier Spielplänen. Mal schauen, ob's was taugt...
Matthias

Benutzeravatar
Matthias Staber

Nachtrag

Beitragvon Matthias Staber » 8. Dezember 2000, 12:58

Das Piatnik-Spiel heisst "Anno 1452" (nicht 1492)
Außerdem wäre noch "Battle Cry" von Avalon Hill/Hasbro zu erwähnen: Ein ausgezeichnetes 2-Personen-Spiel für Leute mit einem Risiko-Faible. Straffes Regelwerk, eine Partie unter einer Stunde Spielzeit: Zackiges Spielvergnügen. es lohnt sich jedoch, einige house rules zu implementieren und einen Blick in die FAQ zu werfen (beides von Walt Mulder erstellt und leicht im Netzt zu finden, habe die Fundstellen jetzt aber nicht im Kopf".
Matthias


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 65 Gäste