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Rheinländer: 2 Regelfragen

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Volker Tietze

Rheinländer: 2 Regelfragen

Beitragvon Volker Tietze » 7. Januar 2001, 18:37

1) Muß der Herzog entfernt werden, wenn man in einem 2er Herzogtum einen Ritter mittels Bischof austauscht? (Die Regel fordert für den Besitz des Herzogtums 2 Ritter, fordert das Entfernen des Herzogs aber nur beim Verbinden von Herzogtümern)
2) Darf man EIGENE Herzogtümer durch Erweiterung verbinden?

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Spielmaus

re: Rheinländer: 2 Regelfragen

Beitragvon Spielmaus » 7. Januar 2001, 21:08

Hallo Volker,
Frage:
Muß der Herzog entfernt werden, wenn man in einem 2er Herzogtum einen Ritter mittels Bischof austauscht? (Die Regel fordert für den Besitz des Herzogtums 2 Ritter, fordert das Entfernen des Herzogs aber nur beim Verbinden von Herzogtümern)
Antwort:
Der Herzog muss nicht entfernt werden.
Frage:
Darf man EIGENE Herzogtümer durch Erweiterung verbinden?
Antwort:
Ja. Ob es sinnvoll ist weiß ich nicht, da jeder Herzog, der steht in der Endabrechnung viele Punkte bringt.
Gruß
Spielmaus

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Volker Tietze

re: Rheinländer-Antwort

Beitragvon Volker Tietze » 7. Januar 2001, 22:45

Danke

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Carsten Wesel

re: Rheinländer: 1 Antwort

Beitragvon Carsten Wesel » 8. Januar 2001, 08:41

Frage:
Darf man EIGENE Herzogtümer durch Erweiterung verbinden?
Antwort: Nein.
Gruß (Herzog von) Carsten

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Stephan Z.

re: Rheinländer: 1 Antwort

Beitragvon Stephan Z. » 8. Januar 2001, 12:32

> Darf man EIGENE Herzogtümer durch Erweiterung > verbinden?
> Antwort: Nein.
Meinung: Falsch!
Wieso sollte man nicht dürfen?
Stephan

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Carsten Wesel

re: Rheinländer: 1 Antwort

Beitragvon Carsten Wesel » 8. Januar 2001, 12:57

Weil man durch ERWEITERN nicht 2 Fürstentümer miteinander verbinden darf. Dabei ist es egal, ob es eigene oder fremde sind.
Definition ERWEITERN: "Eine bel. Karte spielen, um ein Fürstentum, an dem man selber am Rand liegt, in eben diese Richtung zu vergrößern."
Gruß Carsten (Hab das Spiel grad' nicht vorliegen)

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Spielmaus

re: Rheinländer: 1 Antwort

Beitragvon Spielmaus » 8. Januar 2001, 15:46

Warum soll man seine eigenen eigenen Herzogtümer nicht verbinden können? Das bringt doch Punkte? Wir haben das bisher immer so gespielt. Wo steht das Gegenteil?
Spielmaus
Silke

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Stephan Z.

re: Rheinländer: 1 Antwort

Beitragvon Stephan Z. » 8. Januar 2001, 18:12

> Das bringt doch Punkte?
Naja, fast nie!
Das bringt nur Punkte, wenn beide Herzogtümer mehr als 4 Punkte ohne den Herzog wert sind!
Beispiel:
2 Herzogtümer mit je 1 Burg bis zum Ende warten: 12 Pkt
2 Herzogtümer mit je 1 Burg gleich verbinden: 9 Pkt
2 Herzogtümer mit je 5 Pkt durch Gebäude bis zum Ende warten: 20 Pkt
2 Herzogtümer mit je 5 Pkt durch Gebäude gleich verbinden: 21 Pkt
Wie Du siehst, bringt das verbinden nur was wenn beide Herzogtümer sehr groß sind. Aber du mußt zusätzlich einkalkulieren, daß es einen Zug Kostet der sonst anderweitig Punkte bringt!
Stephan

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Stephan Z.

re: Rheinländer: 1 Antwort

Beitragvon Stephan Z. » 8. Januar 2001, 21:40

> Definition ERWEITERN: "Eine bel. Karte spielen, um
> ein Fürstentum, an dem man selber am Rand liegt, in
> eben diese Richtung zu vergrößern."
Privatdefinition ;-)
Die Regel sagt nichts dergleichen aus.
Da steht nur:
- Karte als Verstäerkung ausspielen
(-> da steht nichts von Verstärkung EINES Herzogtums)
und Ritter auf ein freis Landfeld setzen
geht nicht
- auf Fluß
- wenn Gegner angrenzt
Mehr steht da nicht. Auch nicht beim Verbinden von Herzogtümern.
Ciao, Stephan

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Carsten Wesel

re: Rheinländer: 1 Antwort

Beitragvon Carsten Wesel » 9. Januar 2001, 23:38

Hab' inzwischen nachgelesen und bin ob der Regel völlig verblüfft. Somit kann ich zwei Herzogtümer mit einander verbinden, indem ich sie einfach auf einander zuwachsen lasse.
Das kann doch nicht richtig sein, oder?
Gruß Carsten (vällt gerade föllig vom Glauben ab)

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Stephan Zimmermann

re: Rheinländer: 1 Antwort

Beitragvon Stephan Zimmermann » 10. Januar 2001, 08:08

Wieso sollte das nicht richtig sein.
Es gibt halt Übernahme und Vereinigung :)
Gemeinsam ist man stärker.
Wie schon geschrieben kostet das natürlich Züge und bringt von den Punkten her wohl meist nichts, so daß es sich nur lohnt um Stark gegen andere zu sein.
Stephan

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Carsten Wesel

re: Rheinländer: Theorie

Beitragvon Carsten Wesel » 10. Januar 2001, 08:46

Wenn ich den Faden weiterspinne komme ich dazu, daß ich sogar 2 Fremdreiche miteinander verbinden kann, wenn ich nur zufällig bei den beiden am Ende einen Ritter liegen habe - und SCHWUPS ist es nur noch ein Reich und mein Gegener hat einen Herzog (und somit 4 Punkte) weniger auf dem Plan.
Gruß Carsten (...das wird 'ne Brettspielmeisterschaft!)

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Stephan Z.

re: Rheinländer: Theorie

Beitragvon Stephan Z. » 10. Januar 2001, 15:43

Klar geht das. Da macht man sich sehr beliebt ;-)
Aber ein noch viel coolerer Zug ist, sich selbst mit
wem anders zu verbinden, so daß Gleichstand herrscht.
Dann werden beide ausbezahlt.
Dann mußt Du nur vorher absichern, daß dein Gegner das
Herzogtum danach nicht wiederbekommen kann (zB Bastei)
und du selbst musst das natuerlich schon koennen.
-> Gegner übernommen und selbst ausbezahlt worden
;-))
Stephan


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