Beitragvon beat » 13. Januar 2001, 02:41
hallo gerd
bis jetzt habe ich wyatt earp noch nicht gespielt; über die spielqualität kan ich also (noch) keine aussage machen. den thread weiter unten zu diesem thema habe ich allerdings aufmerksam verfolgt. soweit ich das sehe, wird weniger die fehlende komplexität des spiels kritisiert, sondern vielmehr die produktepolitik von ravensburger in frage gestellt. einmal mehr - und auch zu recht wie ich meine. würden die ravensburger nämlich all die ressourcen, die sie zum aufbau und schliessen ihrer tochtergesellschaften verbrauchen in neue spiele stecken würde das uns allen viel mehr bringen.
ganz offensichtlich wird der name alea mit 'anspruchsvollen' spielen in verbindung gebracht (wobei das label für mich schon mit adel verpflichtet dieses image verloren hat). die folge: hohe erwartungen an ein spiel, die dann nicht erfüllt werden und zu enttäuschungen führen, obwohl das spiel selbst nicht mal schlecht sein muss.
dasselbe ist mir auch schon passiert: da ich das alte it-spiel 'zargos lords' kannte (mittlerweile auch besitze) habe ich mir die neuausgabe namens 'zargos' von eurogames nach deren erscheinen blind gekauft. was war ich nach dem ersten spiel enttäuscht! das eurogames-zargos war um längen einfacher als das alte zargos lords; die regeln massiv abgespeckt worden! die folge: jahrelang staubte die schachtel in meinem spieleregal vor sich hin. erst vor ca. 2 jahren habe ich es wieder mal gespielt und siehe da: ich fand das spiel wirklich gut!
und das fazit? einfach = schlecht? sicher nicht. aber wenn ich ins gourmet-restaurant essen gehe, erwarte ich schliesslich auch etwas mehr auf dem teller als nur gerade einen big mac! selbst wenn ich sonst eigentlich big macs mag.
gut wurf
beat