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San Marco

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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ralph

San Marco

Beitragvon ralph » 11. Februar 2001, 14:39

Hallo Leute,
Gestern habe ich zum ersten mal San Marco gespielt und war sehr angenehm überrascht. Das Spiel läßt sich aufgrund der einfachen Regeln schnell erklären und spielt sich verflixt taktisch. Ich bin vorerst leider nicht wirklich hinter den Trick mit dem Verteilen gekommen. Immer hatte ich die höchsten Limitkarten in der Hand, auch wenn das Angebot noch so verlockend war. Sicherlich ist es von großem Vorteil, am ende einer Runde die wenigsten Limitpunkte zu besitzen. Das bringt doch enorm viele Punkte! Auf jeden Fall hat unserer Runde dieser Alan Moon sehr gut gefallen und wird bald wieder gespielt werden.
tschüß ihr
der Ralph.

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Ralph Hänsel

re: San Marco - endlich wieder ein TOLLES Spiel...

Beitragvon Ralph Hänsel » 11. Februar 2001, 16:53

Hallo Leute,
fast hätte ich schon den MUt verloren (nach einer Reihe Gurken wie: San Francisco, Herr der Ringe, Java etc.) Aber siehe da, Allan Moon hat es wieder einmal geschafft!!
> Das Spiel läßt sich aufgrund der einfachen Regeln
> schnell erklären und spielt sich verflixt taktisch.
GEnau das gefällt auch uns so gut daran! (El Grande light)
> Ich bin vorerst leider nicht wirklich hinter den
> Trick mit dem Verteilen gekommen. Immer hatte ich
> die höchsten Limitkarten in der Hand, auch wenn das
> Angebot noch so verlockend war.
Na ja, kann auch an deinen MItspielern liegen - wenn da einer dauernd Fehler macht, stört das für ALle das Spiel. Wichtig ist auch, öfter mal extreme Vertelungen zu machen (am besten teilt mans so, das man mit beiden glücklich wird)
(Übrigens spielt es sich auch zu dritt wirklich hervorragend!)
> Sicherlich ist es von großem Vorteil, am ende einer
> Runde die wenigsten Limitpunkte zu besitzen. Das
> bringt doch enorm viele Punkte!
Nicht unbedingt, kommt immer auch auf die GEsamtsituation an und auf die Spielweise der anderne. Die wenigsten Limitpkt. zu besitzen kann sehr vorteilhaft sein (besonders weil man dann auch einen "Verweiser" bekommt!).
Viele Punkte bringt:
- gute Brückenverbindungen für die Wertungen
- alleine in einem Gebiet werten (od. wenn die 2. Gleichstand haben)
- viele Steine auf dem Brett (gut verteilt)
- in vielen Gebieten 2. sein
- die Abschlusswertung!!!
gut Spiel :)
Ralph

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Helmut
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Beiträge: 1529

re: San Marco - endlich wieder ein TOLLES Spiel...

Beitragvon Helmut » 11. Februar 2001, 20:45

Hallo Ralph,
was bitte meinst du mit: nach einer Reihe Gurken wie: San Francisco, Herr
der Ringe, Java etc.)?
Gruß Helmut

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Erhard Portner

re: San Marco - endlich wieder ein TOLLES Spiel...

Beitragvon Erhard Portner » 11. Februar 2001, 22:10

Lieber Helmut,
wenn ich hier vielleicht Ralph 'mal kurz interpretieren und Dir - Du gestattest - ein wenig Nachhilfe erteilen darf:
Mit "Gurken" meint Ralph, dass ihm die bezeichneten Spiele nicht so recht gefallen haben; heute würde man vielleicht auch sagen, sie haben ihn nicht so recht "angeturnt"; vielleicht hat er sie auch als langatmig und langweilig empfunden, ohne den rechten Spaßfaktor; wäre er Lehrer hätte er ihnen vielleicht maximal die Note "ausreichend" gegeben. "San Marco" - was ich wiederum ganz gut verstehen kann - hat ihm dagegen offenbar ganz gut gefallen. Im Übrigen muss ich Ralph auch insoweit beipflichten, als die von ihm als "Gurken" bezeichneten Spiele auch nicht gerade zu meinen persönlichen Spiele-Higlights gehören.
Mit verspielten Grrüßen
Erhard

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Roman Pelek

re: San Marco - endlich wieder ein TOLLES Spiel...

Beitragvon Roman Pelek » 11. Februar 2001, 23:54

Hi Helmut,
>was bitte meinst du mit: nach einer Reihe Gurken wie: San Francisco, Herr der Ringe, Java etc.)?<
Tja, was er mit Java als Gurke meint, weiss ich auch nicht. Für mich das beste Spiel für Strategen mit dennoch moderater Spieldauer und Komplexität seit langem. Herr der Ringe ist für Leute, die mal was anderes wollen oder das Buch lieben, insofern: verständlich. San Francisco hat mich von Thema und Regel her nicht gereizt, insofern: kann sein, dass es nicht doll ist, für mich isses jedenfalls schon vom ersten Eindruck her nix.
San Marco haut halt in die Kerbe zwischen glücksbetontes, kurzes Familienspiel und anspruchsvolles, langwieriges Strategiespiel - und das ziemlich gut. Wer sowas sucht, ist mit San Marco hervorragend beraten, ist durchaus El Grande light mit neuen Ideen. Beinharten Strategen sei allerdings das Original empfohlen - oder eben Java. Ich find' San Marco insofern auch hervorragend, als dass es auch mit Gelegenheitsspielern viel Spass macht, und man trotzdem auf seine taktischen (wenn schon nicht richtig strategischen) Kosten kommt.
>Gruß Helmut<
Ciao,
Roman

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Ralph Hänsel

re: San Marco - endlich wieder ein TOLLES Spiel...

Beitragvon Ralph Hänsel » 12. Februar 2001, 11:00

Hi,
(Erhard: Danke für deine Antwort - besser hätte ich es selber nicht hingekriegt! :-))
Warum X eine Gurke ist:
San Francisco - schaut nach wesentlich mehr aus, als es ist! Käsekästchen mit Versteigerung kombiniert, wobei wir auf 3 verschiedene Arten versteigern (Modern Art lässt grüssen) + eine Menge Aktionskarten. langwierig, langweilig und total konstruiert
Herr der Ringe - das ist kein Spiel! Mir reichts eigentlich schon, wenn mir ein Teil der Spielvorbereitung als Simulation der Ereignisse nach dem Buch verkauft wird und danach dieser beliebige Spielverlauf ohne jede SPannung.
Kommentar s.o.
Java - ich mag Tikal nicht und auch nicht Java! (Torres hingegen finde ich sehr gelungen) Und hier: möglichst schnell die Gewässer umkreisen, bei den Städten so hochabauen das keiner mehr dazukommen kann, Aktionspkt. herumgetüftel und Boni, na ja.
Kommentar: s.o.
Übrigens ist für mich Strategie nicht: WIr grübeln stundenlang über den bestmöglichen Zug! :-)
Wen's interessiert:
Ich mag: El Grande, Torres, X-Pasch, Carcassonne, Friesematenten, Anno 1452, Britannia, Battle Cry, Löwenherz, 6 nimmt!, Ursuppe, Tadsch Mahal, Vinci, Ra etc.
Ich mag nicht: Big City, Siedler, Tikal, Java, Herr der Ringe, Frischfleisch, Morgenland, CArolus Magnus, Krieg & Frieden, Lost Cities etc.
:-)
Ralph

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Roman Pelek

Geliebte & gehasste Spiele

Beitragvon Roman Pelek » 12. Februar 2001, 11:38

Hi Ralph,
>Übrigens ist für mich Strategie nicht: WIr grübeln stundenlang über den bestmöglichen Zug!
:-)<
Kommt halt auf die Mitspieler an, notfalls Teeuhr bei Java. Aber wenn man viel und deutlich voraus planen kann und will, bedingt das eine gewisse Bedenkzeit. Gestern bei "La Citta" hatten wir teilweise auch erhebliche Bedenkzeiten, Java ist da nicht schlimmer ;^)
Aber da wir schon bei den Pros und Kontras Spiele waren:
Ich mag:
Java, Euphrat & Tigris, El Grande, Tadsch Mahal, Torres, San Marco, La Citta, Fürsten von Florenz, Condottiere, Ursuppe 3+4, Carcassonne, Ra, Tal der Könige, Serenissima, Union Pacific, Bausack, Tokami, Carabande, Carrom, Minarett, Ta Yü, Abalone, Lost Cities, Zatre, Bohnanza.
Ich mag gar nicht:
Edison & Co. (nahezu das schlechteste Spiel, das ich kenne), Silberzwerg (immer dasselbe 1,5h und 6 Umrundungen um die Wertungsleiste lang), Ursuppe 5+6 (unsäglich zäh & chaotisch und das bei Spieldauer von 3h), Metro (Plättchenlegen, die 500. - gähn. Da nehm ich lieber Ta Yü oder Carcassonne), Tikal (langatmig ohne wirklich strategische Grundlage), Top Quark (konstruierte, verwirrende und unübersichtliche Kugelschieberei für zwei), Iron Dragen (4-6h lang Strecken malen und abfahren ohne jegliche Interaktion), Kampf der Geschlechter (wenn schon Quiz-/Partyspiele, dann richtig gut, aber nicht so halbherzig), Carolus Magnus (auf den ersten Blick ein Hammer, auf den zweiten Blick ein Spiel, dass zu glücksabhängig ist, un d bei dem sich Pattsituationen Stunden hinziehen können).
Tja, und zwischendrin tummeln sich dann Spiele wie Doge, Drachendelta, Zapp Zerapp, Morgenland, Krieg & Frieden, Cartagena, Attila, Elfenland, Sternenfahrer, Kings & Things, Stephenson's Rocket und zig weitere, die ich hier gar nicht aufzählen kann und will.
Ciao,
Roman

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ralph

Geliebte & gehasste Spiele

Beitragvon ralph » 12. Februar 2001, 12:19

hallo hallo,
ich find's immer sehr interessant, wem welche spiele gut und weniger gut gefallen. da will ich euch meine lieblinge und sorgenkinder natürlich nicht vorenthalten!
top 5:
1. torres
2. andromeda
3. laguna
4. die fürsten von florenz
5. san marco
flop 5:
1. frischfleisch
2. time pirates
3. pfeffersäcke
4. hero quest
5. hotel
ich hoffe, jamanden interresierts!
tschüsss
der ralph.

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Ralf Abilgaard

re: Geliebte & gehasste Spiele

Beitragvon Ralf Abilgaard » 12. Februar 2001, 12:36

Hallo Roman,
Wieso liebst Du Ursuppe original und frisch abgemeckt nicht? Bezieht sich eine Kritik bei frisch abgeschmeckt auf die Spieleranzahl oder auch auf die neuen Gene? Wir spielen die Erweiterung fast immer zu viert und die neuen Genen sorgen ehre für zusätzliche erheiterung und hemmen den Spielfluß in keiner Weise. Die Dauer beträgt dann nie länger als 2h. Ich habe es erst einmal zu fünft gespielt un da dauerte es ca eine viertel Stunde länger. wurde aber nicht langatmig. Wo liegen Eure Probleme.
Top x
Ursuppe, Händler, Roborally, La cittá, Bohnanza, Fürsten von Florenz, E&T, Carcasonne, Junta, Anno Domini, Zap Zerapp, El Grande, Kardinal & König, Roads & Boats, Erben von Hoax, Versaille, Carrom, Tal der Könige, Drachendelta, OFuA, Tantrix und nach erstem probieren: Africa
Gruß,
Ralf

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Helmut
Kennerspieler
Beiträge: 1529

Danke für "Gurken-Klarstellung"

Beitragvon Helmut » 12. Februar 2001, 16:42

Danke, Erhard, für Deine Definition von Ralphs "Gurken". Ich kann solche ubervollen "Freak"-Spielabqualifikationen nicht abhaben. Wenn einem manche Spiele nicht liegen - müssen sie ja nicht alle -, kann man sie nicht gleich als "Gurken" bezeichnen. Eine "Gurke" ist für mich z.B. Randolphs "Dilemma" (FX 2000), Spiele, die auch Normal-Spielern keinen Spaß machen!
Gruß
Helmut

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Roman Pelek

re: Geliebte & gehasste Spiele

Beitragvon Roman Pelek » 12. Februar 2001, 17:24

Hi Ralf,
>Wieso liebst Du Ursuppe original und frisch abgemeckt nicht? Bezieht sich eine Kritik bei
frisch abgeschmeckt auf die Spieleranzahl oder auch auf die neuen Gene?<
Auf die Spielerzahl. Man ist selbst zu fünft schon ewig damit beschäftigt, Klötzchen abzuzählen, zu setzen, und dann überlegen da auch noch 5 Mitspieler, welche Genkarten sie wollen. Und, nicht zuletzt, ist der Spielplan viel schwerer einzuschätzen ob der höheren Mitspielerzahl. Bei uns hat's 3h gedauert, bis wir fertig waren, und während die anderen überlegt haben, haben wir zu dritt parallel noch "Pusher" gespielt... Soviel zu Wartezeiten ;-)
>Wir spielen die
Erweiterung fast immer zu viert und die neuen Genen sorgen ehre für zusätzliche
erheiterung und hemmen den Spielfluß in keiner Weise.<
Die neuen Genkarten habe ich gar nicht erst ausprobiert, da ich mir dachte, dass einige Strategen dann noch länger überlegen, welche sie nehmen... Mir reichen 2h Spieldauer für Ursuppe im Standardformat vollkommen aus, alles andere erscheint mir lästig und spielflußhemmend... Aber vielleicht probieren wir mal die Genkarten, aber garantiert nie wieder, das mit 5 oder 6 Spielern zu spielen. Gerade neue Spieler brauchen ewigst bei dem Spiel, und da nur meine Freundin Claudia und ich halbwegs erfahren sind - nuja.
>Die Dauer beträgt dann nie länger
als 2h. Ich habe es erst einmal zu fünft gespielt un da dauerte es ca eine viertel Stunde
länger. wurde aber nicht langatmig. Wo liegen Eure Probleme.<
Darin, dass mit unseren Mitspielern das ganze 3h dauerte, und man sich in den Wartezeiten wirklich Kaffeekochen und was anderes spielen konnte... Aber vielleicht habt Ihr ja genug Ursuppefreaks, damit das ganze zügig geht. Mich haben jedenfalls schon alleine die zusätzlichen Farben auf dem Plan irritiert und die Austeilerei wird noch nerviger. Sprich: lange "Verwaltungszeit" + lange "Bedenkzeit" machen das Spiel mit Erweiterung für mich und meinen Bekanntenkreis ungeeignet. Ich hatte nicht gedacht, dass es so chaotisch wird schon zu fünft, auch wenn ich beim Kauf der Erweiterung mir schon dachte, dass es zu sechst auf jeden Fall ausartet.
Ciao,
Roman

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Roman Pelek

re: Geliebte & gehasste Spiele

Beitragvon Roman Pelek » 12. Februar 2001, 17:33

Hi Ralf,
In Deinen Top-x:
>Erben von Hoax<
Hm, das ist so ein Spiel, das man wahrscheinlich als Trinkspiel spielen sollte, aber bei der ersten Runde schon für Nüchterne zu chaotisch ist. Kann man das jemals lernen? Und dann noch als Trinkspiel irgendwie durchhalten?
Ich hab's nach der ersten Partie, bei der mir der Kopf dermassen schwirrte (obwohl ich beim Spieleverstehen normalerweise nicht so lahm bin - die Übung macht's) für mich als zu unübersichtlich gecancelt. Ähnlich wie Ligretto, da ich's nie schaffe, die Karten schnell genug aufzuheben und eh immer nur unser Ligretto-King gewinnt ;-)
Irgendwie mag ich Hektik-Spiele nur dann, wenn sie einen leichten Einstieg geben, und man nicht als Anfänger noch nichtmal die Regeln beim Nachdenken & Handeln gebacken bekommt. Schliesslich sind Hektikspiele auch Partyspiele, und die sollten nicht allzu fordernd sein für Anfänger...
Ciao,
Roman (abgesehen von diesen zwei Spielen sonst nicht so lahmarschig oder ungeschickt)

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Ralf Abilgaard

re: Geliebte & gehasste Spiele

Beitragvon Ralf Abilgaard » 13. Februar 2001, 13:29

Hi Roman,
vielleicht solltet ihr Eure Verwaltungsarbeit besser koordinieren. Sämtliche Nährstoffe, Schadens- und Biopnkte kommen bei uns immer in kleine Salatschälchen, aus denen sie sich schnell und gut greifen lassen. Derjenige der in Phase eins dran ist, bewegt seine Amöbe, kontrolliert ob sie sich irgendwie ernähen kann (evtl. durch Einsatz von Genen) und die Nährstoffe werden von dem Spieler ausgetauscht, der gerade das Schälchen in der Hand hat. Spielverzug kommt so nur auf, wenn Kettenreaktionen auftreten wie z. B. beim Platzen, wo schon mal zwei - vier weitere Amöben mit drauf gehen können :-)
Bei den Phasen 3 und vier (Zellteilung und neue Gene) gibt es bei uns kein Pardon: Der Spieler konnte eine ganze Runde über in seinem Heftchen nach neuen Genen Ausschau halten und hatte genug Zeit sich überlegen ob er sich teilt oder und auch was er kaufen möchte, da soll er sich gefälligst entscheiden. Zur Not nimm Deinen Kurzzeitwecker aus dem Tikal heraus. Wenn man mit den neuen Genen spielt, hat man mit der größeren Auswahl auch den Vorteil, daß es in allen Preisklassen immer genügend Gene zur freien Verfügung gibt. Das erleichtert oft die Entscheidung, wenn das gewünschte Gen schon ausverkauft ist.
Am ehesten kommt es bei uns noch in Phase zwei zu Verzögerungen, wenn plötzlich eine sehr niedrige Strahlungskarte in einer späten Spielphase, in der alle Spieler schon sehr hoch entwickelt sind, aufgedeckt wird und man jetzt schweren Herzens sofort Gene abgeben muß, da fällt die Entscheidung schon mal schwer. Aber das kommt nur ein- höchsten zweimal im ganzen Spiel vor.
Wenn es jedoch soweit kommt, daß man während der Überlegungen anderer Spieler ein komplett anderres Spiel spielen kann, dann spielt man entweder das falsche Spiel oder mit den falschen Leuten. Die einzige einzige Unterbrechung, die bei uns zu Spielverzögerungen führen kann und von allen toleriert ist, heißt Ellen (die Tochter unserer Mitspieler) und ist eineinhalb Jahre alt und selbst die ist zeitweise recht geduldig.
Aber wenn ich mich recht entsinne, hattet Ihr das Problem mit den Dauergrüblern ja öfter :-(
Gruß,
Ralf

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Ralf Abilgaard

re: Geliebte & gehasste Spiele

Beitragvon Ralf Abilgaard » 13. Februar 2001, 13:43

Also als Trinkspiel würde ich es nicht nehmen (ich mag ohnehin keinen Trinkzwang). Zugegebener Maßen muß man für diese Spiel mindestens fünf oder sechs Spieler haben und es müssen die richtigen Leute sein. Dann macht es aber einen Heidenspaß zu kombinieren, verdächtigen, lügen, stehlen und hoaxen. Ich verstehe gar nicht wieso Dir dabei so der Kopf schwirrte, die einzige Frage ist doch: "lügt der gerade oder nicht?"
Mit Hektik hat das Spiel doch gar nichts zu tun, es fällt eher in die Kategorie von Schraumen und Mixtur - die ganz nebenbei auch sehr gute Spiele für eine Runde mit eher theatralisch spielenden Leuten sind. Zugegeben, der Anspruch ist nicht allzu hoch, aber das Spiel hat was. Natürlich ist es nicht so brilliant wie OFuA, das man mit der gleichen Spieleranzahl Spielen kann, aber weniger kommunikativ als Hoax ist.
Mein Tip: Probier's noch mal aus - aber ohne Hektik
Gruß, Ralf (letzmaliger König von Hoax - lang möge ich leben)


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