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Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

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Robert

Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Robert » 12. Februar 2001, 20:03

Hallo, habe eine Regelfrage zu Cäsar und Cleopatra:
Wenn sich ein Spieler entscheidet, aktiv zu werden, MUSS er dann am Ende seiner Runde die oberste Karte des Stapels "Vertrauensfrage" aufdecken, oder ist ihm dies freigestellt? Danke für Euren Rat!

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Wolfgang.Luedtke@t-online.de

re: Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Wolfgang.Luedtke@t-online.de » 12. Februar 2001, 20:09

Hallo Robert,
der Spieler *muss* am Ende seines Spielzuges immer die oberste Vertrauensfrage aufdecken, wenn er zuvor Karten gespielt - also nicht gepasst - hat.
Spiele Grüße
Wolfgang

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Robert

re: Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Robert » 12. Februar 2001, 22:01

Hallo Wolfgang!
Diese Antwort habe ich "befürchtet"! Was mir dann aber nicht einleuchtet ist folgendes: Durch dieses Muß ist es doch so, daß meist nur eine, zwei oder drei Karten an einer Patriziergruppe anliegen. Wo ist denn dann der taktische Reiz, mehrer Karten an eine Gruppe anlegen zu können? Und: Wie kann es denn dann zu einer Außerordentlichen Befragung kommen (8 Karten an einer Patriziergruppe), wenn bereits vorher schon immer Entscheidungen vorgenommen werden müssen!
Würde mich sehr über Deine Antwort freuen!

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Markus Nikisch

re: Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Markus Nikisch » 12. Februar 2001, 22:39

Hallo Robert,
ich bin zwar nicht Wolfgang, aber ich versuche mal dir trotzdem zu helfen (Wolfgang kann mich ja verbessern):
1. da nach einer Befragung ja nicht alle Karten entfernt werden, sammeln sich mit der Zeit immer mehr Karten an den einzelnen Gruppen an.
2. Auch durch den Einsatz der Sonderkarten kann es zu einer Anhäufung der Karten an einer Gruppe kommen.
3. Es ist ja nicht zwingend notwendig, dass alle Karten in jeder Runde aufgedeckt werden, da es ja immer zu einer vorzeitigen Mischung der Karten kommen kann...
Alles in allem kommt es bei unseren Spielen aber auch so des öfteren zu einer außerordentlichen Befragung. Je nachdem, wie "gefragt" die einzelnen Gruppen sind...
Ich hoffe, ich konnte etwas helfen
Grüße
Markus (der mal wieder eine Partie spielen sollte)

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Robert

re: Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Robert » 12. Februar 2001, 23:36

Vielen Dank für Deine Antwort!

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Robert

re: Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Robert » 12. Februar 2001, 23:41

Hallo Markus!
ÄÄhhem. Jetzt ist mir doch noch was aufgefallen (weil ich irgendwie immer noch nicht glauben mag, daß man nach jedem Zug eine Entscheidungskarte ziehen muß...): In der Spielanleitung steht über der aktiven Phase, daß ein Spieler vier AktionsMÖGLICHKEITEN hat.
Ich bin deswegen so hartnäckig, weil ich das Spiel als sehr langweilig empfand, wenn nach jedem Zug eine Entscheidung fällig wird (abgesehen von Orgien, na klar...). Bei uns war es dann nämlich häufig so, daß gleich zu Anfang auf jeder Seite nur je eine Karte lag, die ja dann beide der Regel gemäß entfernt werden mußten.
Um mir nochmals Klarheit zu verschaffen: Du bist Dir also sicher, daß nach jedem Zug eine Entscheidungskarte gezogen werden muß?
Viele Grüße, Robert

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Carsten Wesel

re: Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Carsten Wesel » 12. Februar 2001, 23:44

> Du bist Dir also sicher, daß nach jedem Zug eine
> Entscheidungskarte gezogen werden muß?
So wie Markus nicht Wolfgang ist, bin ich nun auch nicht Markus, aber mir trotzdem sicher, daß es so ist.
Gruß Carsten (War noch nie Cleopatra)

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Wolfgang.Luedtke@t-online.de

re: Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Wolfgang.Luedtke@t-online.de » 13. Februar 2001, 08:49

Ich bin Wolfgang und schließe mich den Äußerungen von Markus und Carsten voll und ganz an. Natürlich kommt es vor, dass gleich zu Beginn eine Vertrauensfrage gestellt wird an einer Gruppe mit nur einer Einflusskarten auf jeder Seite. Diese werden danach auch entfernt. Dafür gibt es dann aber schon eine zweite Gruppe, auf der auf einer Seite zumindest
2 Karten liegen(wenn verdeckt gelegt wurde). Wurde offen gelegt, können sogar schon 3 liegen. Sollte es dort auch sofort zur Vertrauensfrage kommen, bleibt immer noch eine Karte davon liegen. Außerdem hat mittlerweile der andere Spieler auch mindestens eine Karte gelegt.
Spiele Grüße
Wolfgang

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Robert

re: Regelfrage "CÄSAR UND CLEOPATRA"

Beitragvon Robert » 13. Februar 2001, 09:18

Hallo Wolfgang,
vielen Dank für Deine Antwort(en)!
Spiele Grüße (find ich klasse!)
Robert


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