Beitragvon Thomas Rosanski » 25. Februar 2001, 15:57
Varianten für 2 Spieler schön und gut, aber bitte nicht auf Biegen und Brechen. Es hat schon oft seinen Grund, warum Spiele entweder nur zu zweit oder eben erst ab drei Spieler vernünftig funktionieren. Meistens liegt es daran, dass die Handlungen im Spiel darauf ausgelegt sind, dass man entweder genau einen Gegenspieler hat oder eben (wie bei Siedler) durch mehrere Gegenspieler den einen mit dem anderen ausstechen kann.
Zu Bohnanza gibt es ja inzwischen eine 2-Spielerversion, nur denke ich, dass ist nicht mehr Bohnanza, sondern ein ganz anderes Kartenspiel, dass absichtlicherweise genau das gleiche Thema und oberflächlich betrachtet ähnliche Spielmechanismen hat. Wo aber bleibt der Spaß, den Bohnanza beim Tauschen von Bohnenkarten bot, bei der 2er-Variante Al Cabohne?
Nichts gegen 2er-Varianten, aber ich denke, um wieder ein gutes Spiel zu werden, müssen meistens wesentliche Regeln geändert werden und es entsteht ein neues Spiel mit ähnlichen Mechanismen und gleichem Thema. Und wenn dadurch ein schönes neues 2er-Spiel bei rumkommt, dann immer her mit den "Varianten"!
Ach ja, zu "Kardinal und König" gibt es von Matthew Baldwin eine schöne 2er-Variante (siehe Link unten), aber auch hier kommen neue Elemente ins Spiel und es gibt ganz andere Dinge, auf der man als Spieler achten muss.
PS: Was ist dir bei "Giganten" da so spontan eingefallen? Hast du eine gute Idee für eine 2er-Variante?