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Turmspiel von Hanoi und Halma

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Jochen Drechsler

Turmspiel von Hanoi und Halma

Beitragvon Jochen Drechsler » 28. Februar 2001, 12:04

1. Ich habe in dem Buch "Stein um Stein. Exotik der Brettspiele" von Heinz Machatscheck von einem Spiel mit dem Namen "Turmspiel von Hanoi" gelesen, das asiatischer Herkunft sein soll. Ich kann aber sonst nichts dazu finden und zweifele deshalb etwas an der Herkunft der Regeln. Kann mir jemand irgendetwas zu dem Spiel sagen?
2. In dem Buch "Brettspiele" von Theodor Müller-Alfeld wird eine Halmavariante beschrieben, die der Autor "Halma mit Weitsprung" nennt. Bei der Variante sind auch Weitsprünge möglich, bei denen vor dem übersprungenen Stein und hinter ihm genau gleich viele Felder liegen müssen, so dass der übersprunge Stein genau in der Mitte des Sprunges liegt. Mehrfachsprüne, bei denen diese Bedingung jeweils erfüllt sein muss, sind erlaubt.
Weiß jemand, ob diese Varinante von dem Autor stammt, ob sie Allgemeingut ist oder ob sie schon vorher (vor 1963) veröffentlicht wurde?
Vielen Dank für die Hilfe!

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Rainer Fieseler

re: Turmspiel von Hanoi und Halma

Beitragvon Rainer Fieseler » 28. Februar 2001, 13:24

Hi, Jochen!
1. Das TURMSPIEL VON HANOI ist ein Knobelspiel, sa weit mie bekannt, religiösen Ursprungs ist. Wenns dich interessiert kann ich dir genaue Regeln schicken - mail mich an.
2.Das Spielprinzip von HALMA MIT WEITSPRUNG findet sich auch in dem Spiel BILLABONG, dessen Autor Eric Solomon ist (s. Spielearchiv). Wann allerdings die amerikanische Urfasseung erschien, und ob Solomon wiklich der Erste war, der dieses Spielprinzip anwandte weiß ich nicht.
gruß rainer

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Stefan-spielbox

re: Turmspiel von Hanoi und Halma

Beitragvon Stefan-spielbox » 28. Februar 2001, 13:26

<<Ich habe in dem Buch "Stein um Stein. Exotik der Brettspiele" von Heinz Machatscheck von einem Spiel mit dem Namen "Turmspiel von Hanoi" gelesen, das asiatischer Herkunft sein soll. Ich kann aber sonst nichts dazu finden und zweifele deshalb etwas an der Herkunft der Regeln. Kann mir jemand irgendetwas zu dem Spiel sagen?<<
Wenn ich mich recht erinnere, handelt es sich um ein Knobelspiel. Die Aufgabe besteht darin einen aus 5(?) Scheiben unterschiedlicher Größe (pyramidenähnlich aufgebaut, die großen unten und nach oben kleiner werdend auf einer Stange gelagert) bestehenden Turm von der ersten Stange auf die dritte Stange umzupositionieren. Dazu können die Scheiben auf der mittleren, zweiten Stange zwischengelagert werden bzw. beliebig hin- und herbewegt werden. Es dürfen nur kleinere Scheiben auf größere gezogen werden. Die Zugweite ist glaube ich egal. Ob es jetzt tatsächlich aus Asien kommt kann ich weder bestätigen noch widerlegen.
Alles klar?
Stefan

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hannes ernst

re: Türme von Hanoi

Beitragvon hannes ernst » 28. Februar 2001, 13:48

Hi
Das Turmspielvon Hanoi wurde vom französischen Mathematiker Lucas erfunden und, so glaube ich, irgend an einer Weltausstellung in Paris publik gemacht.
Genaueres zur Entstehungsgeschichte und ein online-Turmspiel findet man unter dem angegebenen Link.
hannes

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Jochen Drechsler

re: Turmspiel von Hanoi und Halma

Beitragvon Jochen Drechsler » 28. Februar 2001, 15:22

Vielen Dank erst einmal für die Hinweise.
Leider ist es auch zu einem Missverständnis gekommen.
"Die Türme (oder Türmchen) von Hanoi" sind mir bekannt.
Das Turmspiel von Hanoi, um das es hier geht ist allerdings anders: Es ist ein Spiel für zwei Personen, das auf einem 12x12 Felder großen Brett mit je 24 Figuren gespielt wird. Gezogen werden können eine Figur zwei Felder oder zwei Figuren je ein Feld. Eine Figur kann auf eine gegnerische draufziehen; darauf dann wieder der Gegener usw. Nur wenn ein Spieler zwei eigene Figuren zu oberst hat, werden die gegnerischen Steine des Turms entfernt und geschlagen. Der Turm aus eigenen Steinen muss dann wieder abgebaut werden.
Hat von so einem Spiel jamand schon einmal gehört?
Jochen.

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Jochen Drechsler

re: Turmspiel von Hanoi und Halma

Beitragvon Jochen Drechsler » 28. Februar 2001, 15:22

Interessant das dieses Superhalma-Zugprinzip auch bei Billabong verwandt wird.
Aber Billabong ist ja deutlich jüngeren Datums als das angegebene Buch...
Jochen.


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