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Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

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G´Ork

Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon G´Ork » 2. März 2001, 16:21

So viele Köpfe, so viele Meinungen!
Seit ungefähr 12 Jahren beobachte ich nun die Spieleszene und ich habe nichts gegen negative Kritiken, nur etwas gegen schlechte. Und genau das wird in der Diskussion "Brauchen wir Verrisse" meiner Meinung nach nicht so richtig auseinandergehalten. Eine "gute" Kritik kann durchaus negativ sein. Sie unterscheidet sich aber in ihrer Form zu einer "schlechten" Kritik zum selben Produkt dadurch, daß sie fair und neutral ist.
Fair, das bedeutet, der Rezensent hat sich eingehend mit dem Produkt beschäftigt. Geben wir es doch zu, in unserer schnellebigen Welt ist doch gar nicht mehr die Zeit, ein Spiel zigmal zu testen in allen erdenklichen Mitspielerzahlen. Und bei Redaktionsdruck und Abgabeterminen - wie soll ein Rezensent dann vernünftige Arbeit leisten. Im Sinne fairer Kritik also: Liebe Redakteure: Lasst euren Testern mehr Zeit, ein Spiel ausführlich zu testen, bevor ihr eine schlechte 08/15-Kritik veröfftlicht - egal ob sie nun positiven oder negativen Inhalts über das Produkt ist.
Neutral, das bedeutet, der Rezensent muß seine eigenen Vorlieben und Aversionen bei der Bewertung zurückstellen, und nicht nur dies - auch die Urteile seiner Testrunde sind schließlich geprägt von persönlichen Vorlieben. Wer ein Spiel wie "Bluff" in einer Runde von Taktikern und Strategen testet, muß sich nicht wundern, wenn er negative Response erhält.
Aber ist eine derartige Zurückstellung des eigenen Geschmacks bei der Verfassung einer Kritik überhaupt möglich? Ich glaube eher nicht. In Deutschland gibt es meines Erachtens nach derzeit nur ein gutes Dutzend ernsthafter Kritiker, die dies für sich in Anspruch nehmen können.
Und das führt mich nun zur Überschrift zurück: "Wer kritisiert die Kritiker?"
Wem ist damit gedient, wenn - ich formuliere das absichtlich so scharf - "Hinz und Kunz" ihre persönliche, von Vorlieben und Aversionen gefärbte Meinung verbreiten? Vor einem Jahrzehnt wäre das noch nahezu unmöglich gewesen - im Zeitalter von Internet, wo jedermann alle Bevölkerungsschichten mühelos erreichen kann, sieht das deutlich anders aus. Leider fühlen sich viele zu Kritikern berufen, die in Wirklichkeit keine sind, sondern lediglich ihre persönliche, von geschmacklichen Eindrücken erzeugte und keineswegs sachbezogene, Meinung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Für mich bleibt es daher dabei, es macht einen deutlichen Unterschied, wer was zu einem Produkt sagt. Und damit wären wir an einem Punkt angelangt, an dem es Zeit wird, einmal die Kritiker zu kritisieren und zu veröffentlichen, wer zu welchen (Spiele-)Themen überhaupt entsprechende "Ahnung" hat und sich in der Vergangenheit mit sachlichen, fairen und neutralen Kritiken beweisen konnte.
Mehr darüber gern demnächst auf der Homepage http://www.afs-rheinland.de.
Nicht das wir uns mißverstehen: Nichts gegen freie Meinungsäußerung im Internet. Ganz im Gegenteil. Aber nennt solche "Verrisse" aus persönlicher Aversion gegen eine Spielmechanik oder ein Spielgefühl dann bitte nicht "Kritik" - sicher gibt es andere Menschen, die das genau anders sehen und nur zufällig ihre Meinung nicht verbreiten. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild, die in der Diskussion angesprochenen Titel sind der schlagende Beweis, welche Diskrepanzen es in der geschmacklichen Meinung geben kann und gibt.
Mit spielerischen Grüßen
G´Ork
(H.-Georg Rausch)

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Brigitte Ditt

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon Brigitte Ditt » 2. März 2001, 17:42

"Neutral, das bedeutet, der Rezensent muß seine eigenen Vorlieben und Aversionen bei der Bewertung zurückstellen, "
Ich bin der festen Überzeugung, dass es keine absolut neutrale Kritik eines Spieles gibt.
Eine Kritik spiegelt immer die Meinung des Schreibers wieder. Dies hat den Vorteil, dass ich, wenn ich mehrere Rezensionen eines Schreibers gelesen habe, bei weiteren daraus schließen kann, wie mir ein Spiel gefällt, dass er dann bespricht.
Nicht funktionierende Mechanismen kann man allgemeingültig feststellen, doch schon der Bereich der Grafiken ist Geschmacksache. Wieviel Streit gab es um die pastellfarbenen Kamele in durch die Wüste, für die es eine spieltechnische Begründung sogar in der Spielregel gab.
Schon die ewigen Diskussionen Glück contra Strategie oder die neue Fragestellung "Was ist ein Spiel?" machen klar, dass ein Spiel immer Geschmacksache sein wird.
Brigitte

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Erhard Portner,

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon Erhard Portner, » 2. März 2001, 17:55

Hallo,
tut mir leid, aber allmählich kommt mir das Thema hier echt aus den Ohren raus!
Mit echt verspielten Grüßen
Erhard

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Roman Pelek

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon Roman Pelek » 3. März 2001, 11:56

Hallo G'Ork,
meiner Meinung nach ist eine Spielekritik immer subjektiv - die Qualität einer Kritik liegt aber darin, wie ein Kritiker es versteht, Spielinhalt, -material und -gefühl dem Unkundigen so zu vermitteln, dass dieser sich auch unabhängig von der subjektiven Meinung des Autors ein Bild machen kann (also vielleicht: objektiv zu "berichten", aber dennoch subjektiv zu werten)
Nichts ist nebenbei langweiliger zu lesen als eine "rein objektive" Kritik, ein bisschen Emotion muss man dem Autor schon anmerken.
Ich persönlich kaufe auch Spiele mit schlechten Kritiken, wenn ich aus diesen herauslese, dass mir das Spiel gefallen könnte.
Im übrigen habe ich nichts gegen Leute, die sich im Internet dazu berufen fühlen, ihre Meinung zu äussern. Natürlich ist nicht jeder in der Lage oder gewillt, eine ausführliche "professionelle" Kritik zu schreiben. Dennoch sind einige dabei, die dies können oder mit deren Schilderungen ich recht viel anfangen kann. Und die anderen brauche ich mir ja nicht zu Herzen zu nehmen.
Ich persönlich sehe da jedenfalls keinen Anlass zur Mäkelei, erstens ist es ein kostenloser Service von - zumeist - reinen Hobbyisten, zweitens hat man meines Erachtens kaum je genug Meinungen zu Spielen. Mir ist das Internet zur Informationsquelle Nummer 1 geworden, zumindest was ganz aktuelle Spiele oder Raritäten angeht. Zumal man dort auch "professionelle" Kritiken finden kann ;-)
Ciao,
Roman

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Markus Barnick

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon Markus Barnick » 3. März 2001, 16:25

Diese Gedanken beschäftigen mich auch schon seit einiger Zeit. Besonder seit dem Jury-Streit.
Sind Spielekritker irgendwann zu alt?
Müssen sie irgendwann ausgewechselt werden?
Geht es irgenwo nur noch ums Geld? (Jury???)
Gut, daß es im Netz relativ viele "Kritiker" gibt. Ich frag auch immer mehrere Leute und lese manche Beschreibung - nicht nur eine.
Objektiv kann eine Kritik eigentlich nicht sein, denn es muß ja auch ein "feeling" rüberkommen. Ich z.B. mag gerne RoboRally, Atlantis, El Grande... Spiele mit einem gewissen Flair oder Tiefgang, auch wenn einfach das Material schön ist, wie bei Tikal oder das Spiel interaktiv ist, wie Adel verpflichtet.
Dummerweise habe ich jemanden in meinem Spielkreis, der halt dauernd Shogun, Axis and Allies, Fief2 - halt Dinge aus dem "Giftschrank" + Mercant of Venus spielen will und alle Spiele, die ich mag, doof findet. Umgekehrt gehts mir halt mit ihm genauso.
Da läuft die Kritik auch nicht objektiv ab.

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Gerhard Passler
Kennerspieler
Beiträge: 554

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon Gerhard Passler » 3. März 2001, 17:10

Hallo Roman!
>> Im übrigen habe ich nichts gegen Leute, die sich im Internet dazu berufen fühlen, ihre Meinung zu äussern. Natürlich ist nicht jeder in der Lage oder gewillt, eine ausführliche "professionelle" Kritik zu schreiben. Dennoch sind einige dabei, die dies können oder mit deren Schilderungen ich recht viel anfangen kann. <<
Da bin ich ganz Deiner Meinung.
Zu jenen, die eine ausführliche "professionelle" Kritik schreiben können und mit deren Schilderungen ich recht viel anfangen kann, zählst mit Sicherheit Du.
Deshalb warte ich schon gespannt auf Deine nächsten Kritiken.
Verspielte Grüße
Gerhard

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Günter Sauberbier

Fishing for compliments?

Beitragvon Günter Sauberbier » 3. März 2001, 22:42

Romans "fishing for compliments" hat anscheinend gut funktioniert. Immerhin ist er so schnell mit seiner (oft nachvollziehbaren) Meinung bei der Hand, daß ich bislang noch nicht die Möglichkeit hatte, sie zu überprüfen.

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Günter Sauerbier

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon Günter Sauerbier » 3. März 2001, 23:09

Hach, vor etwas längerer Zeit bin ich mal über einen Artikel von Heike Passarge mit ähnlichem Tenor gestolpert (siehe http://mitglied.tripod.de/daVinci_Spiele/Kritik.html), die sich in köstlicher Weise über Kritiker ausgelassen hat. So etwas ausgefallenes uns schräges habe ich selten gelesen, aber im Netz ist alle möglich. Eigentlich waren die Ausführungen eine Steilvorlage für alle angesprochenen Kritiker, die Autorin anhand ihrer Argumente vorzuführen. Aus Höflichkeit hat sich damals anscheinend niemand getraut. War ihr Text nicht nur eine Retourkutsche auf die vielen schlechten Kritiken von Esperanca?
Jetzt wird Hans Geor Rausch aktiv, von dem ich weiß, daß er in Essen selbst Spiele aus eigener Produktion verkauft. Seine Spiele finden aber kaum Niederschlag in den Fachmagazinen, selbst im Netz findet man so gut wie nichts darüber. Ich habe dananch allerdings auch noch nicht gesucht und seine eigene Homepage ist sicherlich nur eine Parodie.
Das bestimmte Spiele verschwiegen werden, trifft nicht nur für ihn zu, da wären auch ein paar andere Kleinverleger zu nennen. Irgendwie wird auch Valentin Hermann geschnitten, Herr Scholles, ebenso Jean de Poel, von ihren Spielen liest man erstaunlich wenig. Damit will ich nur fragen, ob die Kritiker Lieblinge haben und andere Verleger mobben? Unter anderem auch Spiele von H.G. Rausch ? Als Lieblinge dürften Karl Heinz Schmiel, Doris Matthäus und Frank Nestel gelten, deren Spiele immer irgendwo beschrieben werden. Natürlich positiv.
Woran liegt das?
Sind die Spiele von H.G. Rausch & Co. so schlecht und die Spiele von Schmiel & Co. so gut?
Geben H.G. Rausch & Co. keine Rezensionsmuster kostenlos ab und die anderen tun es sehr wohl?
Vor allem interessiert mich, warum ein Verleger über Kritiker urteilen will? Deshalb meine Frage an H.G. Rausch. Fühlst du dich mißverstanden und Deine Spiele falsch bewertet?

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Roman Pelek

re: Fishing for compliments?

Beitragvon Roman Pelek » 4. März 2001, 01:03

Hi Günter,
>Romans "fishing for compliments" hat anscheinend gut funktioniert.<
Wenn die Mitspieler hier schnelle Informationen suchen, trage ich gerne meinen Teil der Erfahrungen dazu bei. Schliesslich lese ich selbst Neuheitenbesprechungen & Messeberichte der Anwesenden mit grossem Interesse.
>Immerhin
ist er so schnell mit seiner (oft nachvollziehbaren) Meinung bei der Hand, daß
ich bislang noch nicht die Möglichkeit hatte, sie zu überprüfen.<
Mach's und schreib, was Du dazu denkst. Bis dahin hat sich meine Meinung evtl. auch noch korrigiert.
Ciao,
Roman

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Roman Pelek

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon Roman Pelek » 4. März 2001, 01:17

Hi Günter,
>Das bestimmte Spiele verschwiegen werden, trifft nicht nur für ihn zu, da
wären auch ein paar andere Kleinverleger zu nennen. Irgendwie wird auch
Valentin Hermann geschnitten, Herr Scholles, ebenso Jean de Poel, von
ihren Spielen liest man erstaunlich wenig.<
In einer der letzten Spielbox-Ausgaben wurde recht ausführlich auf das Spieleschaffen von Jean du Poel eingegangen. Zudem kann man in bezug auf Carabande z.B. ja nicht behaupten, dass er nicht auch schon öffentlichkeitswirksame Lorbeeren eingeheimst hat.
>Damit will ich nur fragen, ob die
Kritiker Lieblinge haben und andere Verleger mobben? Unter anderem auch
Spiele von H.G. Rausch ? Als Lieblinge dürften Karl Heinz Schmiel, Doris
Matthäus und Frank Nestel gelten, deren Spiele immer irgendwo
beschrieben werden. Natürlich positiv.<
Doris&Franks Ursuppe-Erweiterung wurde gelegentlich auch schon schön zerrissen. Ebenso war Zoff im Zoo nicht jedermanns Fall. Zu "Attila" von Karl-Heinz Schmiel gehen die Meinungen auch recht weit auseinander. Im übrigen sind o.g. Autoren auch bei Vielspielern scheinbar sehr populär...
Natürlich schliesst sowas persönliche Vorlieben (oder Sympathien oder Antipathien) von Kritikern für bestimmte Autoren oder Verlage nicht aus, pauschalisieren würde ich das aber nicht. Schliesslich sind Kritiker per se ja keine "verschworene Gruppe", sondern eher Einzelgänger, deren Artikel sich ab und an irgendwo zusammenfinden (in Zeitschriften, auf Internetseiten etc.).
Ansonsten kenne ich natürlich auch einige Autoren oder Verlage, denen ich mehr Präsenz wünschen würde (z.B. den exzellenten Zweier-Spielen vom Siebenstein-Verlag).
Ciao,
Roman

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peer

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon peer » 5. März 2001, 10:12

Hi
Roman hat schon recht, besonders was die Einzelgänger betrifft (Gerade die kritiken hier sind ja eher von uns Spielern).
Vielleicht liegt es eher an der geringen Verbreitung von Spielen aus dem Siebenstein-Verlag, von Rausch oder Poel. Man kann nur kritisieren, was man kennt und ich z.B. kenne einfach auch nichts von Poel (ausser Carabande und Baumeister).
Zudem stellt dies gerade für "Hobbykritiker" wie uns hier im Netz eine Katze dar, die sich in den Schwanz beisst: Wir rezensieren, was wir kaufen und wir kaufen, was irgendwo als gut beschrieben wird. Wird etwas nicht beschrieben, übersehen wir es eher einmal (ausser vielleicht in Essen).
ciao,
Peer

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H.-Georg Rausch (G´Ork)

re: Spielekritiken: Wer kritisiert die Kritiker?

Beitragvon H.-Georg Rausch (G´Ork) » 6. März 2001, 11:57

Hallo,
nur eine kurze Antwort auf deine Fragen...
>>> "...Jetzt wird Hans Geor Rausch aktiv, von dem ich weiß, daß er in Essen selbst Spiele aus eigener Produktion verkauft. Seine Spiele finden aber kaum Niederschlag in den Fachmagazinen, selbst im Netz findet man so gut wie nichts darüber. <<<
Liegt eher daran, daß meine Spiele eine gewisse Komplexität besitzen und 5 Stunden Spieldauer in der Regel die Untergrenze. Welcher Rezensent hat schon die Zeit, sich damit auseinanderzusetzen. Darüberhinaus gibt es auch Rezensionen und Beschreibungen meiner Spiele im Internet. Zum Beispiel bei Brett & Board. Dies kommt meiner Intension entgegen, da meine Spiele aufgrund ihrer Thematik und Produktionstechnik eh eher einen Markt in Übersee haben als in Kontinental-Europa.
>>> "Ich habe dananch allerdings auch noch nicht gesucht und seine eigene Homepage ist sicherlich nur eine Parodie. <<<
Da fragt sich nur: Parodie - worauf?!
"Sind die Spiele von H.G. Rausch & Co. so schlecht und die Spiele von Schmiel & Co. so gut?"
Kaum. Schmiel, Doris & Frank und andere produzieren nach europäischen Standards. Ich nicht. Ich produziere Kleinstauflagen ab 100 Stück. Da ist kein Raum für Hochglanzproduktionen. Meine Spiele sind Bausätze. Wer sich damit nicht anfreunden kann, sollte sie nicht kaufen. Meine Spiele mit den Standards von Ravensburger zu messen, hieße also Äpfel mit Kartoffeln vergleichen, und so bin ich nicht undankbar, wenn statt einer schlechten, dahingewurschtelten Kritik über meine Spiele eher keine erscheint. Da ich meinen Markt eher in Übersee sehe, tangiert es mich also persönlich eher peripher, ob in der Pöppel Revue eine Rezi von meinen Spielen steht oder nicht. Ärgerlich ist es nur für die, die für den deutschen Markt produzieren und ignoriert - oder schlimmer: unsachlich verrissen - werden.
>>> Geben H.G. Rausch & Co. keine Rezensionsmuster kostenlos ab und die anderen tun es sehr wohl? <<<
In der Tat halte ich mich mit Mustern sehr bedeckt, weil ich nicht glaube, daß sich ein Rezensent die für meine Spiele erforderliche Testzeit nehmen kann.
>>> Vor allem interessiert mich, warum ein Verleger über Kritiker urteilen will? Deshalb meine Frage an H.G. Rausch. Fühlst du dich mißverstanden und Deine Spiele falsch bewertet? <<<
Ich fühle mich weder mißverstanden noch meine Spiele falsch bewertet. Ich bin nur der Meinung, daß ein unbedarfter Neuling in der Szene die Möglichkeit haben sollte, sich schnell und unkompliziert Klarheit zu verschaffen über den Aussagewert einer Kritik, ohne erst selbst jahreweise Bände mit Altkritiken zu studieren. Diese Kritik sollte dann durchaus aus Spielersicht - und weniger aus Verlegersicht - erfolgen.
Man sieht sich in Essen?!
Mit spielerischen Grüßen
G´Ork.


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