Beitragvon Peer » 3. April 2001, 18:31
Hi Roman,
deine Mailadresse hat irgendwie nicht funktioniert - angeblich akzeptiert sie keine Hotmail-Mails.
Ich hänge sie einfach hinten dran:
ciao
Peer
Spiel: Jean d´Arc
Autor: Pascale Bernard
Firma: Tilsit
Anzahl Spieler: 3-6
Erscheinungsjahr: 1998
Genre: Strategie
AbstraktO O O X O Thema
Glück: O O X O O Taktik,
Schwere:klein O O X O Ogroß
Aufwand:klein O O O X Ogroß
Noten (Aufmachung / Spielspass)
Peer 5/4 Jörn 5/4 Nils 5/4 GuGo 4/4
(1= Schlecht, 5 = Hervorragend)
Kurzbeschreibung:
Jeder Spieler übernimmt eine der Parteien, die im hundertjährigen Krieg um die französische Krone kämpfen. Der Spielplan zeigt dann auch logischerweise Frankreich, das in zahlreiche Provinzen geteilt ist, die Widerrum aus jeweils 1-3 Städten bestehen. Strassen verbinden diese Städte, genauso wie die an den Küsten gelegenen Städte mittels Häfen verbunden sind. Einige Gebiete sind gebirgig, was sich auf die Verteidigung der dortigen Orte positiv auswirkt. Doch wie geht nun das Spiel? Als erstes gibt es in jeder Runde Einkommen, wobei jede eigene Stadt Geld je nach Ausbaugrad abwirft. Dann stimmen die Spieler geheim ab ob Krieg oder (unsicherer) Frieden herrschen soll. Je nach Zustand gibt es 4 oder 6 Kampfkarten. Anschließend dürfen weitere Karten (bis zu einem Maximum von 12) gekauft werden oder Städte zu Burgen oder Burgen zu Festungen hochgerüstet werden., was natürlich auch Geld kostet. Nach dem die Reihenfolge der Spieler neu per Los bestimmt wurde, greifen Zufallsereignisse und das neutrale Ausland mit einem Angriff ins Spiel ein. Und jetzt kommt der Punkt wo die Spieler so richtig loslegen können: Erst einmal darf in zwei umliegende, neutrale Städte expandiert werden, bevor es zum Kampf zwischen Städten kommt. Dabei darf jeder Spieler im Frieden nur einmal, im Krieg aber beliebig oft angegriffen werden, Dabei ist aber zu beachten, dass jede Stadt nur einmal Ziel und einmal Ausgangspunkt eines Angriffes sein darf. Ein Angriff läuft wie folgt ab: Der Angreifer legt zwei normale Kampfkarten (Werte zwischen 3 und 6) aus und, wenn er kann und will eine Zusatzkarte (die Festungen überwindet oder einen Kampfbonus bringt). Der Verteidiger antwortet mit einer Karte und dem Festungsschutz der Stadt. Die Entscheidung folgt per Würfelwurf. Der Verlierer verliert seine Karten und als Verteidiger die Stadt. Zusätzlich können in dieser Runde noch Städte geplündert und Botschafter gespielt werden – Entsprechende Karten vorrausgesetzt. Der Botschafter sorgt für einen positiven Effekt, z.B. aktiviert er den Kampfbonusbringenden Helden. Waren alle Spieler an der Reihe bekommen die Spieler für ihre Provinzen Thronpunkte, die ihnen bei Spielende, nach der Runde 8-10 (ab Runde 8 wird gewürfelt, ob das Spiel endet) den Sieg bringen, wenn sie am meisten davon haben.
Empfehlung:
Trotz der vielen Regeln spielt sich Jean d´Arc recht flüssig und locker. Es ist keines dieser superkomplexen Spiele, sondern vielmehr ein nettes Prügelspiel. Es ist aber komplex genug, als dass man durch aus taktieren kann. Der Glückseffekt durch Karten und Würfeln ist so bemessen, als dass man einen Sieg seiner Taktik, eine Niederlage auf s Glück schieben kann. Und das ist doch nicht schlecht, oder?