Beitragvon Volker L. » 2. April 2001, 14:46
Mich nerven Neuerscheinungen nur in der Beziehung, dass
es langsam eng wird in meinem Regal, so dass ich bald
wieder anfangen muss, einige weniger gute Spiele in den
"Wegwerf-Wartesaal", im Volksmund auch "Keller" genannt,
auszulagern.
Das mit dem "Ich-wuerde-gerne-mal-wieder-Siedler-oder-
E&T-spielen" trifft zwar auch zu, liegt aber eher daran,
dass von der 6-Personen-Gruppe, in der ich ueber ein
Jahr lang jeden 2. bis 3. Sonnabend gespielt habe,
3 Leute ganz aus Berlin weggezogen sind und eine weitere
z.Z. nur noch an den Wochenenden hierher kommt (zu
ihrem Mann, dem einzigen ausser mir, der noch hier wohnt), so dass wir uns nur noch sehr selten zum
Spielen treffen. Es gibt auch noch andere Freunde, mit
denen ich gelegentlich spiele, aber da muss meistens
ich die Sache anleiern und entweder alle zu mir einladen
oder mich bei anderen einladen und Spiele mitbringen.
(na mal sehen, jetzt kenne ich ja Erhard, zu DEM
Spiele mitzubringen hiesse, Eulen nach Athen tragen)
Wenn wir uns haeufiger mit derselben Gruppe treffen
wuerden, blieben ausreichend Gelegenheiten, die alten(?)
Lieblinge mehrmals zu spielen und alle interessanten
Neuerscheinungen auch, DAS ist das eigentliche
Problem, NICHT die Menge der Neuerscheinungen.
Natuerlich muss man dazu sagen, dass ich mir nicht
jedes halbwegs interessant klingende Spiel kaufe bzw.
schenken lasse, sondern Kataloge, Spielbeschreibungen
und Meinungen hier im Forum sowie eigene Probespiele
in Essen als Kriterium nehme und mir nur das besorge,
von dem ich ueberzeugt bin, dass es mir gefallen wird.
Gruss, Volker