Beitragvon Christian Schnabel » 8. April 2001, 15:17
Hallo,
ich surfe hier seit 3 Jahren. Bis vor kurzen auch "ohne irgendwelche Spuren" zu hinterlassen (also ein Lesender).
Auffällig finde ich inzwischen jedoch die Verrisse zu eigentlich allen Neuheiten von Queens seit diese ihre Schachtelformate umstellten.
Eine kleine Auswahl:
>Laguna: ... Vorschlag für die Goldene Himbeere...
Silberzwerg: ... langweiliges "Tausche Glasklicker gegen Pappscheibe gegen Siegpunkte". Zu teuer, zu uninteressant...
Metro: ... zu grüblerisch, ... nur Plättchen legen, ... langatmig..., schlecht...
Im Zeichen des Kreuzes: ... Im Zeichen des Kreuzes habe ich gestern zum ersten (und letzten) Mal gespielt. Es war seit langem das erste Spiel, bei dem ich nicht glaube, daß ich durch erneutes Spielen eine bessere Meinung davon bekomme oder noch irgendwas entdecke, was ich in der ersten Partie übersehen habe. ...
Pangea: ...unser Fazit am Ende des Spieles: "Eigentlich ziemlich langweilig" - Das Spiel ist auf alle Fälle nicht der Renner (schon gar nicht Spiel des Jahres verdächtig) - die Spielideen sind alle schon mal dagewesen und das Spiel plätschert nur so vor sich hin... das Spiel wirkt die ganze Zeit sehr konstruiert und Thema und Spielmechanik wirken sehr aufgesetzt ...>
In der Zeit vor Spielen wie "Die Händler" oder "Showmanager", gab es immer wieder Queensspiele, die auch mich nicht richtig überzeugen konnten (aber vielleicht gehörte ich auch gar nicht zur anvisierten Zielgruppe, bzw. Käuferschicht).
Im Falle von Metro, Silberzwerg, Laguna und Port Royal haben mich die hier geäußerten negativen Postings lange Zeit von einem Probespiel, bzw. einem Kauf abgehalten.
Auch wenn ich mich jetzt sozusagen "sehr weit aus dem Fenster lehne": Steckt hinter dieser Art von Kritik "Methode" oder ist alles nur reiner Zufall?
Schließlich gibt es m.E. nur einen weiteren Verlag, der hier im Forum regelmäßig "verrissen" wird, und zwar Eurogames. Auch dieser Verlag produziert Spiele ganz nach meinen Geschmack (Vinci, Evo, Castel, Seresnissima, Drachendelta...). In die Kritik gerät Eurogames jedoch nur aufgrund fehlerhafter Regelübersetzungen (in diesen Fällen auch völlig zu Recht), nicht aber weil die Spiele "mies sind" (was m.E. auch unberechtigt wäre).
Woher aber kommen die schon fast "planmäßigen" negativen Meinungen zu den Queens-Spielen:
1. Rache ehemaliger Mitarbeiter?
2. verärgerte selbsternannte Rezensenten, die keine Freiexemplare von Queens erhalten?
3. neidische Konkurrenz?
4. oder ... oder ... oder ...
Viele Grüße von einem ratlosen
Christian Schnabel
(der sich fragt, ob Venezia, Hexenrennen, Don und Danger schon in der kommenden Woche oder erst in der darauffolgenden "in die Pfanne gehauen" werden?)