Beitragvon Roman Pelek » 10. April 2001, 18:09
Hi KMW,
>Aber da gibt's noch einen anderen Punkt: Irgendwann früher hat man uns hier im Forum auch mal vorgeworfen, daß die Rezensionen in der spielbox zu oft die Regeln nacherzählen.<
Das war aber auch im Zusammenhang mit der Tatsache, dass im Gegenzug dafür bei der Beschreibung von Spielgefühl und Fazit gekürzt wurde, wenn ich mich recht entsinne.
>Für mich persönlich soll eine Rezension nicht die komplette Spielanleitung wiedergeben, sondern nur einen zusammengerafften Überblick geben und dabei auch das "Spielgefühl" vermitteln. Inwieweit das gelingt, hängt vom Spiel, aber auch von der Tagesform des Schreiberlings ab (das gilt zumindest für mich).<
Das hängt m.E. auch stark vom Spiel ab, bei manchen ist es viel leichter, Regeln oder Sinn des Spiels in kurze Worte zu fassen. Bei anderen hat man immer das Gefühl, nicht genug erwähnt zu haben und die Leser im Regen stehen zu lassen.
Gerade Vielspieler, so denke ich mir, sind ganz gut mit ein paar Details mehr bedient, um sich ihre eigene Meinung bilden zu können. Für mich ist die Spielregel ein wichtiger Anhaltspunkt für die Kaufentscheidung; andererseits muss natürlich bei platzbeschränkten Rezensionen eher an Regelnacherzählungsorgien gekürzt werden denn am Fazit oder Spielgefühl.
>Fotos können nur ergänzen, aber auch nicht alle Details im Bild zeigen. Das ist im Zweifel Aufgabe der Spielanleitung.<
Sicher. Aber da ist es wichtig, nicht die Pressefotos der Verlage zu nehmen. Die zeigen allzuoft vollkommen unrealistische Spielaufbauten, die sich der Fotograf in Unkenntnis zusammengepuzzelt hat, damit's "schön" aussieht.
Ciao,
Roman