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'stratego legends' & 'cortez' ganz gut!

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ralph

'stratego legends' & 'cortez' ganz gut!

Beitragvon ralph » 17. Mai 2001, 10:25

hallo leute,
ich habe in den letzte tagen nun endlich das heiss ersehnte 'stratego legends' bekommen und auch 'cortez'. zum spielen bin ich ja noch nicht gekommen, aber laut anleitung scheint 'stratego' echt was herzugeben. allerdings is es sicher mühsam, jede einzelen eigenschaft der helden immer auf der tabelle nachzulesen. aber beim spielen weiss man dann sicher schnell über seine heros bescheid. clever ist ja die idee, 200 figuren zum sammeln herzustellen. man is mit dem spiel also so lange nicht zufrieden, bis man all sein geld für die ganzen booster packs ausgegeben hat.
'cortez' klingt auch sehr interessant. was mich an diesem spiel aber vor allem begeistert, ist dir überdurchnittlich schöne spielgestaltung, was bei piatnik nicht immer selbstverständlich ist. das thema finde ich sehr schön gewählt. bleibt abzuwarten, ob sich der preis von 70 dm beim spielen dann auch gelohnt hat.
is jemand von euch über das regelstudium hinaus schon zum spielen gekommen? wenn ja, wie gefallen euch die spiele?
tschüss
der ralph.

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Bernd

re: 'stratego legends' & 'cortez' ganz gut!

Beitragvon Bernd » 17. Mai 2001, 10:40

Hallo Ralph,
wir haben gestern zu viert zum ersten Mal Cortez gespielt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir haben das Spiel abgebrochen, nachem jeder ca. 3 Mal an der Reihe war.
Ich möchte jetzt nicht sagen, dass das Spiel total schlecht ist, aber wir fanden es alle einfach nur langweilig. Mein größtes Problem mit dem Spiel war, das es viel zu viele Möglichkeiten hat, etwas zu machen, und es zu wenig Beschränkungen gibt. Der Effekt, dass man eine Aktion durchführt und dann ein Vorankommen sieht, war irgendwie nicht da. Man kann Karten ziehen und sammeln (es gibt keine Beschränkung), Figuren fast beliebig auf dem gerasterten Plan verschieben, hat aber nie das Gefühl, dass das jetzt wirklich etwas brachte.
Ich hatte mir nach den Beschreibungen wesentlich mehr vorgestellt.
Bernd

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Harald Schrapers

Cortez

Beitragvon Harald Schrapers » 17. Mai 2001, 10:42

Mir persönlich ist es immer noch ein Rätsel, wie man - zumindest bei komplexeren Spielen - aus dem Regelstudium die Qualität eines Spieles herauslesen kann. Cortez ist da ein Beispiel. Die Regel verspricht ein interessantes Spiel. Doch der Spielablauf konnte dieses Versprechen in unserer Spielrunde nicht halten. Erster (und nur der erste) Eindruck: mittelmäßig.
Gruß aus Duisburg
Harald

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Carsten Wesel

re: Cortez

Beitragvon Carsten Wesel » 17. Mai 2001, 10:46

Selber mittelprächtiger Eindruck nach dem ersten Spiel. Der zweite Gedanke war, daß es als Zwei-Personen-Spiel interessanter sein könnte, da ein Großteil der Wartezeiten entfällt.
Gruß Carsten (der jemanden sucht um Cortez zu zweit zu spielen)

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Attila
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Beiträge: 4715

Spielregeln & gefallen eines Spieles (war Cortez)

Beitragvon Attila » 17. Mai 2001, 11:47

Also meine Eindrücke von den Spielregeln bestätigen sich i.d.R. im Spiel. Wobei ich versuchen alles drumherum (Story, Aussehen, etc) wegzulassen und nur das reine Spielprinzip zu durchleuten. "Hier ne Karte ziehen" und "dort Würfeln" sind schon gewisse Glückfaktoren (die ich nicht so gerne mag, wenn sie unberechenbar sind) - sowas schaue ich mir immer genau an. Die Zugregeln sind ja meistens sehr einfach. Und was natuerlich interessant ist, sind die Aktionen die man zur auswahl hat (welche u.U. von Karten, Würfeln, etc abhängen). Wenn das alles FÜR MICH stimmig ist, dann habe ich meistens an dem Spiel spass (nicht immer). Meistens kann ich nach dem lesen der Spielregeln auch gleich sagen was mir an dem Spiel nicht gefällt - und das bestägigt sich dann auch im Spiel !
Ich denke das hängt davon ab wie man die Spielregeln liesst.
Gruss
Atti

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Carsten Wesel

re: Spielregeln & gefallen eines Spieles (war Cortez)

Beitragvon Carsten Wesel » 17. Mai 2001, 12:01

Wir hatten uns gestern mit 6 Leute an Cortez gesetzt und die Regeln auf uns wirken lassen. Nachdem wir die Regeln durch hatten, haben 2 spontan gesagt, daß sie das Spiel nicht spielen werden. Die 2 haben sich dann Toscana und Wabanti zugewandt und scheinen damit den besseren Spieleabend gehabt zu haben...
Gruß Carsten (der weiß, daß das Leben schwer ist)

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Harald Schrapers

re: Spielregeln & gefallen eines Spieles

Beitragvon Harald Schrapers » 17. Mai 2001, 15:36

Ich habe nicht davon gesprochen, ob mir persönlich ein Spiel gefällt. Sondern ich habe von der Qualität eines Spiels gesprochen. Und die Qualität eines Spiels hängt überhaupt nicht davon ab, ob mehr oder weniger Glückselemente darin vorkommen. Entscheidend ist für mich eines: Funktionieren diese Glückselemente im Rahmen des Gesamtspiels? Und dies kann ich - trotz eines Jahrzehnts Übung als Spielekritiker - leider immer noch nicht aus einer Regel rauslesen (außer in Extremfällen).
Ich persönlich bevorzuge Spiele mit einem ausgewogenen Verhältnis an Glücks- und Taktikelementen. Ich habe aber auch nichts gegen Spiele, in denen mal die eine, mal die andere Seite überwiegt - die Spiele müssen sich eben einfach nur gut spielen lassen.
Gruß
Harale

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Attila
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Beiträge: 4715

re: Spielregeln & gefallen eines Spieles (war Cortez)

Beitragvon Attila » 17. Mai 2001, 21:11

Hört sich ja nach einem spannendem Spiel an. ;-)
Aber mal im ernst: Langsam werde ich echt neugierig !
Gruss
Atti

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Attila
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Beiträge: 4715

re: Spielregeln & gefallen eines Spieles

Beitragvon Attila » 17. Mai 2001, 21:14

Aber genau das sieht doch jeder anders. Die einen sagen die Qualitaet des Spieles ist schlecht, die anderen sagen es waere super, ausgereift und dazu noch tolles Spielmaterial. Und das ist einfach so wie einem das Spiel gefällt. Eine objektive Beurteilung gibt es da doch nicht !
Gruss
Atti

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Roman Pelek

Objektive Beurteilung / Kritiken

Beitragvon Roman Pelek » 17. Mai 2001, 23:02

Hi Atti,
man könnte es auch ganz kurz so formulieren: "Spiele sind und bleiben eine objektive Geschmackssache".
Um mal abzuschwenken vom Urteil über das Spiel zu einer echten Kritik/Rezension:
Ansonsten kann eine "Kritik" schon einiges leisten - einen Einblick in den Spielverlauf, Thema und Material geben, gepaart mit subjektiver Wertung. Eine gute Kritik ermöglicht es einem, auch anderer Meinung als der Autor der Kritik zu sein. Und trotzdem Spass beim Lesen derselben zu haben. Also die Eierlegende Wollmilchsau: subjektiv, objektiv und unterhaltend zugleich.
Das fehlt aber auch manchmal bzw. gelingt nicht immer, selbst geübten Kritikern. Sowas erfordert gute Spielekenntnis, mathematische sowie sprachliche Begabung, viel harte Arbeit und Testpartien - und letztendlich eine gute Tagesform...
Im übrigen empfehle ich zu dem Thema mal die köstliche und m.E. treffende Kritik von Michael Knopf zu "Flower Power", zu finden unter angegebener URL - um die Diskussion mal aufzulockern...
Ciao,
Roman

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Roman Pelek

URL wurde nicht übernommen

Beitragvon Roman Pelek » 17. Mai 2001, 23:07

Hi,
keine Ahnung warum: ich habe die URL eingetragen und sie erschien nicht. Die History-Funktion von IE5.5 zeigt mir aber als letzten Eintrag www.siegpunkt.de an. Nuja, falls es diesmal nicht klappt - sie steht jetzt ja auch im Text.
Ciao,
Roman

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Roman Pelek

Noch ein Versuch

Beitragvon Roman Pelek » 17. Mai 2001, 23:08

Erscheint jetzt die URL?
-Roman

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Philipp Klarmann

re: Cortez

Beitragvon Philipp Klarmann » 18. Mai 2001, 14:45

Und warum mittelprächtig? Mechanismen, Dauer oder anderes? Die Bemerkungen bis jetzt sind eher auch mittelprächtig, um sich wirklich ein Urteil bilden zu können...


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