Liebe Mitspieler(innen),
nach einem hübsch spielerischen Pfingstwochenende mit den obigen drei Spielen haben sich ein paar Fragen ergeben, die ich nicht aus den Anleitungen entnehmen konnte. Vielleicht wieß ja der eine oder andere Experte hier einen Rat. Vielen Dank schon mal für die Stellungnahmen.
Die guten und die bösen Geister:
- nachdem ein Geist geschlagen wurde, muß dann dem Mitspieler gezeigt werden ob`s ein Guter oder Böser war ? - oder spielt man das so, daß der geschlagene von sich aus sagt, wann er das Spiel ggf. verloren hat und dem schlagenden nicht gleich gezeigt wird, ob er einen Guten oder Bösen erwischt hat. Die zweite Variante würde mehr Platz für Bluffen lassen, weil das Spiel des Mitspielers bis zu letzt undurchschaubar bliebe.
- Ist man eigentlich an diese Startaufstellung gebunden. Ich könnte mir neue Taktiken mit anderen Aufstellungen, ggf gar mit einer Zug um Zug Aufstellung (wie bei SvC) gut vorstellen.
Bongo:
- angenommen es tritt wieder mal der Fall ein, daß jemand das Falsche vorschreit. Laut Regel wird dieser bestraft, indem er ein Hölzchen an die Mitspieler abgeben muß. Bekommt der spätere richtige Schreier dennoch ein Hölzchen, obwohl er nicht mehr der erste war und zumindest im Spiel zu zweit dann doppelt durch die Bestrafung des anderen profitiert? Falls ja sind die Spiele zu zweit durch mehrmaliges Falschausrufen dann schnell uneinholbar entschieden....
- Ich verstehe nicht, warum dieses hübsche aktionsgeladene Spiel nur auf 5 Mitspieler durch die geringe Anzahl der Hölzchen begrenzt ist. Man hätte doch ohne größeren Kostenaufwand sagen wir mal zusätzliche 6 Hölzchen für ein Spiel zu sechst und z.B. zusätzliche 9 Hölzchen für ein Spiel zu siebt beilegen können. Die einzigen Handicaps, mit denen man bei einer großen Runde zurechtkommen muß, sind doch die, daß alle die Würfel gut sehen und noch klar ist wer was wann gerufen hat.
Isis & Osiris:
hierzu habe ich keine Frage sondern eine Anregung. Was haltet ihr von der Regeländerung, daß abweichend von der Normalregel, daß jeder der einen Zahlenchip auslegt und diesen vorher allen Mitspielern offen zeigen muß, in zwei Fällen je Spieler ohne vorheriges offenes Zeigen je ein Zahlenchip auf Spielbrett abgelegt werden darf. Auf diese Weise kommt noch ein hübscher Bluffaspekt dazu und man ist den anderen in bestimmten Situationen nicht so gnadenlos ausgeliefert.
Gruß sonne
PS: Alle drei Spiele halte ich für recht angenehm, locker, leichte und unterhaltsame Kost und kann sie sehr weiterempfehlen. Man ist ja auch mal in einer Verfassung, da man spielen möchte, aber zu geistigen Höhenflüge weniger in der Lage ist.