Beitragvon Arno C. Hofer » 23. Juli 2001, 09:07
Liebe Berit,
möglicherweise kommt dieses Hilfs-Angebot zu spät, aber dennoch möchte ich Dir sagen: verwende nur Spiele, die Du selbst gern als "Einsteige-Spiele" hernimmst und deren Regeln Du sehr gut erklären kannst.
Zweitens ist es für alle Menschen günstig, wenn sie "dort abgeholt werden, wo sie sind", d.h.: wenn jemand gern gekniffelt hat, nimm ein Kniffel mit und lasse sie dort beginnen. Wenn jemand gern "Mensch ärgere Dich nicht gespielt hat" wird sie/er nach einer Partie MäDn eher bereit sein was neues zu lernen als wenn Du ihr/ihm gleich etwas Neues aufs Aug' drückst ...
Drittens: Erwachsene quizzeln gern. Versuch's mit einem Trivi - aber nicht mit Einzelspielern sondern mit Gruppen, die sich bei jeder Frage beraten können.
Wenn die Menschen erst einmal im Spielen sind (eine bei uns sehr bewährte Methode ist, sie einzuladen ihre alten Spiele mitzubringen [da ist dann manchmal ein Jockey dabei oder ein Acquire, etc.] und diese dann auch zu erklären ...) ist es ein Leichtes, ihnen "Neue Kost" anzubieten, z.B. mit den Worten: Wenn Sie XY verstanden haben und so gut spielen können, dann wird ihnen das mit XY-neu auch gelingen. Es kommt nur darauf an, MitspielerInnen die Angst vor dem "Versagen vor den anderen" zu nehmen und das Selbstwertgefühl ein wenig zu steigern.
Arno