Anzeige

Einstiegsspiele?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Berit Kamb

re: Einstiegsspiele! Vielen Dank, Arno!

Beitragvon Berit Kamb » 23. Juli 2001, 14:32

Lieber Arno,
Deine Hilfe-Angebote kamen bei mir noch nie zu spät an!
Du hast vermutlich recht: Wenn ich erst einmal die vertrauten Spiele mitspiele, kann ich wahrscheinlich am ehesten das Eis schmelzen und anschließend einen Vorstoß wagen hin zu besseren Spielen.
Erstaunlich war für mich die Erfahrung, daß auf diesen Artikel hin in erster Linie ältere Leute reagiert haben. Die wollen auch noch spielen. Ich hatte ja als meine Zielgruppe eigentlich immer nur die Jugendlichen und Kinder gesehen.
Nun denn, als "Botschafterin der Spiele" will ich keine Gruppe ausschließen, also arbeite ich mich von Kniffel und MÄDN hoch.
Liebe Grüße,
Berit

Benutzeravatar
Berit Kamb

re: Einstiegsspiele! Vielen Dank!

Beitragvon Berit Kamb » 23. Juli 2001, 14:46

Lieber Hanno,
ich wohne in keiner Stadt, sondern in der tiefsten Provinz im Saarland. Und ich würde gerne mit jedem hier aus dem Forum tauschen, der in seiner Gruppe öfter mal den Siedler-Wunsch erträgt. Hier gilt es noch echte Pionierarbeit zu leisten, denn die Leute _KENNEN_ ja die Siedler nicht einmal!
Hier fängt das Spielen bei Kniffel und MÄDN an und hört bei Monopoly auf! Das ist starker Tobak, das darfst Du mir glauben.
Wenn ich mir nicht meine (Stief-)Tochter und ihren Freund langsam zu Mitspielern herangezogen hätte, würde ich alle meine 350 Spiele überwiegend in Solovarianten spielen. Jetzt entwickelt sich mein Sohn zum Glück langsam zu einem ernstzunehmenden 4. Mann am Spieltisch, so daß wir auch zwischendurch schon mal ein 4-Personen-Spiel angehen können.
Ich wünschte, ich könnte in einer Stadt leben, wo ich jederzeit Mitspieler finde, eine Stadt mit Uni wäre noch besser, da dort ja auch die spielwütigen Mathematiker anzutreffen wären.
Also, besser kein Neid!
Liebe Grüße,
Berit

Benutzeravatar
Hanno Schwede

re: Einstiegsspiele! Vielen Dank! Auch von den Verlagen?

Beitragvon Hanno Schwede » 23. Juli 2001, 14:59

Bei Ursuppe kann man sich das ja noch erklären, es gibt Karten, Würfel und man sammelt Rohstoffe, halt wie bei Siedler.
Also wenn Du es hast dann erklär mir doch an meinem Beispiel die Ähnlichkeit: Scrabble
Hanno

Benutzeravatar
Volker L.

Was ist gemeint???

Beitragvon Volker L. » 23. Juli 2001, 15:12

> Aus dem Spielplan, ein in einem schlichten Design
> gehaltenes Teil aus Kunststoff gilt es relativ
> schnell die dort verankerten Augen zu lösen. Dabei
> kann man auf die Hilfe der Mitspieler bauen, die
> durch lösen der anderen Augen auf dem Plan, eventuell
> einem die Chance auf bereits gelöste Augen eröffnen.
> Spannende Momente gibt es dann nochmal in der
> Endphase, wenn es um das letzte Auge geht, dort gibt
> es meist die option so lange zu warten bis ein
> Mitspieler dieses letzte Auge löst, man kann es dann
> unter umständen noch selbst erobern.
OK, an dieser Stelle war ich ueberzeugt, Du meinst
Toffifee. Aber der naechste Absatz hat mich dann doch
wieder verwirrt:
> Das Augenspiel ist in verschiedenen Ausführungen im
> Gutsortierten Fachhandel zu erhalten. ...
Also, von welchem "Spiel" redet Ihr???
Gruss, Volker (naschsuechtig)

Benutzeravatar
Berit Kamb

re: Vielen Dank! Auch an die Verlage!

Beitragvon Berit Kamb » 23. Juli 2001, 15:12

Lieber Riemi,
ich fühle mich nie als Vertreter eines Verlages, da ich ja Spiele aus verschiedenen Häusern anpreise.
Es ist doch wie bei guten Büchern, man begeistert sich und gibt diese Begeisterung dann weiter. Wenn es gut läuft, legen sich die "Infizierten" das Spiel (oder Buch) auch selbst zu. Das ist in meinem Interesse, denn nur wenn viele Spiele gekauft werden, können die Verlage neue ins Programm aufnehmen.
Natürlich hoffe ich, Viele zu infizieren, aber in erster Linie, weil ich Spielen als eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung für mich entdeckt habe, die so vielfältig ist wie die Literatur, aber viel kommunikativer. Und das macht mir Spaß! Es gibt ja auch tolle Spiele für den PC. Ich bin Fan des Klassikers Underworld, mag aber auch andere, neuere Spiele. Aber viel lieber spiele ich in der Gruppe am Tisch. Und das, obwohl ich gar nicht oft gewinne...
Spielen ermöglicht mir, in andere Rollen zu schlüpfen, andere Welten zu entdecken, ohne ernsthaft Schaden zu nehmen über die eigenen Fehler zu scheitern und manchmal sogar zu SIEGEN, was gibt es Schöneres?
Daher kann ich sagen: Vielen Dank! Auch an die Verlage!
Liebe Grüße,
Berit (die sich übrigens fast alle 350 Spiele vom Taschengeld selbst gekauft hat, zum Glück aber inzwischen zum Geburtstag und zu Weihnachten nur noch Spiele geschenkt bekommt.)

Benutzeravatar
Berit Kamb

re: Was ist gemeint???

Beitragvon Berit Kamb » 23. Juli 2001, 15:21

Lieber Volker,
Du liegst schon richtig. Kennst Du etwa nicht die Sonderausgaben, die regelmäßig zu Ostern oder Weihnachten erscheinen? Meist tragen sie zusätzlich eine aufgedruckte rote Schleife. Und sie enthalten mehr Lagen!
Mmmmh!
Liebe Grüße,
Berit(auch eine Naschkatze, sonst eher Hundefreundin)

Benutzeravatar
Hanno Schwede

re: Was ist gemeint???

Beitragvon Hanno Schwede » 23. Juli 2001, 15:39

Es gibt auch eine Lizenzausgabe bei Aldi, die ist auch grösser als die normale....
Hanno

Benutzeravatar
Carsten Wesel

[OT]: Siedlerähnlichkeiten

Beitragvon Carsten Wesel » 23. Juli 2001, 16:22

Wo ist denn das Problem?
Du mußt die Buchstaben aus Scrabble nur richtig sortieren und schon hast du die Spielregeln von Siedler vor dir. Sozusagen die Taschenausgabe - oder nennt man das "Merchandising", wenn ich Spiel A für Spiel B Werbung gemacht wird.
Gruß Carsten (sollte mal wieder "Die Scrabbler von Catan" spielen)

Benutzeravatar
Carsten Wesel

[OT]: Siedlerähnlichkeiten

Beitragvon Carsten Wesel » 23. Juli 2001, 16:28

Wo ist denn das Problem?
Du mußt die Buchstaben aus Scrabble nur richtig sortieren und schon hast du die Spielregeln von Siedler vor dir. Sozusagen die Taschenausgabe - oder nennt man das "Merchandising", wenn ich Spiel A für Spiel B Werbung gemacht wird.
Gruß Carsten (sollte mal wieder "Die Scrabbler von Catan" spielen)

Benutzeravatar
Hanno Schwede

re: [OT]: Siedlerähnlichkeiten

Beitragvon Hanno Schwede » 23. Juli 2001, 17:18

Hallo Carsten
aber das ich das Verkaufsgespräch nicht fortsetzen konnte musst Du mir schon zugestehen, auch wenn Deine Erklärung logisch ist.
Hanno

Benutzeravatar
Hanno Schwede

re: Passendes Eröffnungsspiel für den Spieleabend

Beitragvon Hanno Schwede » 23. Juli 2001, 17:44

Hallo Berit
ich hab da noch ne Variante zum eröffnen. Als erstes braucht man ein ganz normales Malefitz oder Mädn. Und den frei verkäuflichen Spielzusatz, allerdings kann man den nur mit Kaffee....(und was ist mit Tee?) spielen.
das Normale Spiel wird aufgebaut.
Nun versucht man mit dem Spielzusatz durch aufreissen und durch herausrollenlassen die Pöppel auf dem Plan umzuschiessen, passt wunderbar zu Cappuchino (und was ist mit Tee??)
Derjenige der es schafft neben dem Espresso (und was ist mit Tee?) die meisten Pöppel umzuschiessen erhält noch einen Kaffee seiner Wahl (und was ist mit Tee?)....
mmmmmmm da ging das schreiben von der Augenspielanleitung leichter.

HANNO

Benutzeravatar
Frank "Riemi" Riemenschneid

re: Vielen Dank! Auch an die Verlage!

Beitragvon Frank "Riemi" Riemenschneid » 24. Juli 2001, 12:41

ich fühle mich nie als Vertreter eines Verlages, da ich ja Spiele aus verschiedenen Häusern anpreise.
>>>>Aha, ein Freak :o)
Spielen ermöglicht mir, in andere Rollen zu schlüpfen, andere Welten zu entdecken, ohne ernsthaft Schaden zu nehmen über die eigenen Fehler zu scheitern und manchmal sogar zu SIEGEN, was gibt es Schöneres?
>>>Genau da liegt das Problem. Man macht es gerne und freut sich über jeden den man mit seinem Hobby anstecken konnte.
Ich bin mir natürlich im klaren das die Verlage (was auch überhaupt kein Problem darstellt) Geld verdienen müssen und da habe ich mit meiner Frage ansetzen wollen.
Kann man unsere "Arbeit" in irgendeiner Form messen oder bewerte ich unseren "Einfluss" einfach nur über?
Daher kann ich sagen: Vielen Dank! Auch an die Verlage!
>>>>An manche bestimmt. Ich denke da an diverse Umtausch Aktionen.
Gruß
Riemi (Der einfach nur gerne spielt)

Benutzeravatar
Roman Pelek

Multiplikatoren; SdJ + DSP; die Zukunft des Brettspiels

Beitragvon Roman Pelek » 27. Juli 2001, 04:23

Hi Frank,
>Nichtspieler bekehren ist echte Basisarbeit und manchmal komme ich mir vor wie ein Vertreter von dem Spieleverlag XY.<
Von "bekehren" würde ich nicht reden. Es geht hier nicht um einen Glauben, sondern um einen Spass jenseits üblicher vorherrschender zeitgenössischer Spasskonventionen. Aber bleiben wir mal beim Terminus "bekehren", schon alleine um der Selbstironie willen ;-) "Bekehren" zum Spiel lassen sich die meisten Menschen, indem man ihnen angemessene Kost serviert, und sie weder unter- noch überfordert. Der Rest kommt von alleine, auch der anfangs anspruchlose Spieler wird evtl. später zum knallharten Strategiespieler, wenn ihm (okay, ich kann auch "ihr" sagen, aber diese stete, explitzite Trennung der Geschlechter ist genauso albern und ich verzichte der Einfachheit halber deshalb darauf) nur der Weg geebnet wird, der Spass vermittelt.
>Um es deutlich zu sagen, du kauftst (ok, Du vielleicht nicht :o)), liest die Regel, probierst es gegebenenfalls alleine aus (damit ja keine von diesen Fragen kommt wo man dicke Backen macht)und gibst natürlich (unbewusst) eine entsprechende Kaufempfehlung wenn das Spiel einschlägt. Der Vielspieler in Spee gibt seine Erfahrung weiter und der Ball läuft.<
Nur - wie weit läuft dieser Ball? Über die Mittellinie? In den Elfmeterraum? Ins Tor gar? Natürlich geben wir Erfahrung weiter, und viele engagierte Spieler und Spieleläden tun dies. Nur lohnt sich das, erreicht es genug Kunden? Ein "Wer wird Millionär" verkauft sich von alleine 750.000 Mal, und ein "Medina" selbst durch Mund-zu-Mund-Propaganda vergleichsweise kaum.
Engagierte Spieler können viel tun, aber hier geht es auch um Werbewirksamkeit. Das Spiel an sich braucht mehr Präsenz in den Medien. Vielspieler sind wichtig als Erstkäufer, als Kritiker/Tester, als Multiplikatoren in neuralgischen Punkten (Kindergärten, Tageszeitungskritiken, Jugendzentren), aber sie machen _nicht_ das Gros der Käufer aus. Hier muss mehr getan werden, und dies ist auch eine der Hauptaufgaben, die ich der SdJJ zuweisen würde.
>Mich würde es interessieren ob wir Vielspieler/innen, die den Verlagen quasi Kunden zuarbeiten, bei den Verlagen (außer als Kunden) eine Rolle spielen.<
Als Kritiker: ja. Als Erstkäufer: auch. Als Wirtschaftsfaktor: nein. Wir leisten vielleicht viel Basisarbeit, aber diese genügt nicht. Interessant wird es erst, wenn Multiplikatoren weitere Multiplikatoren erzeugen, und sich der Effekt potenziert. Wir brauchen viel mehr Aussenwirkung, die die geeigneten Stellen leisten müssen. Oder, notfalls, Verlage, Autoren und Spieler selbst in verstärktem Masse - all dies erfolgt jedoch bisher nicht. Im Detail:
Wünschenswert in aller Sinne wäre jedoch ein Kritikerpreis, der sich im öffentlichen Bewusstsein als Massstab manifestiert und die Gratwanderung zwischen Viel- und Seltenspieler schafft. Den gibt's schon? Das SdJ? Ja, seit diesem Jahr wieder. Denn dieses Mal hat die SdJJ zum ersten Mal wieder die Wende zum massentauglichen Kulturgut Spiel geschafft. Ich hoffe, dass es so bleibt. Denn ohne Massentauglichkeit gibt es auch keine anspruchsvollen Spiele, keine Kultur mehr.
Alles Jammern um Verfall von Werten ist nämlich m.E. gänzlich obsolet, sollte die wirtschaftliche Basis fehlen. Alleinig Finanz erlaubt die Extravaganz, die Spieler sich so gerne leisten. Und parallel zum SdJ gibt's ja auch noch den DSP, die eigentliche Richtschnur für Vielspieler. *Der* sollte m.E. die wirklich exzellenten Spiele auszeichnen, nicht das SdJ, nicht die Auswahlliste. Diese haben als Aufgabe die Kommunikation, den Zugang zur Öffentlichkeit. Gute, einfache Spiele, verbunden mit der entsprechenden Werbung. Die Arroganz, die besten Vertreter des aktuellen Jahrgangs zu küren, nutzt leider niemandem jenseits angenehmer Selbstbeweihräucherung. Wenn "Kultur" zu etwas wird, was fernab der normal arbeitenden Bevölkerung geschieht, dann ist es nicht Kultur, sondern "Underground". Vielleicht lobenswert, innovativ, genial - aber unbeachtet. Damit keine Missverständnisse aufkommen: absurde, geniale, nutzlose, ausufernde Ideen sind verdammt nötig, um die Entwicklung voranzutreiben, sie sind sicherlich die Krone des Ganzen. Aber ohne eine Basis sind sie schlichtweg nicht zu finanzieren!
Ich denke, wir sollten einmal so ehrlich sein und eingestehen, dass unser Anspruch nicht Massstab ist. Und jeder von uns hat auch den Zugang zu anspruchsvollen Spielen nur durch die einfachen Vertreter gefunden. Und letztere haben wir eigentlich schon und müssen sie nur entsprechend vermarkten.
Was wir dazu brauchen? Eine SdJJ mit zusätzlichen neuen, frischen und kritischen Gesichtern, mit einer Entflechtung der finanziellen Zweideutigkeiten, mit gutem Marketing, mit für jeden zugänglichen Kritiken, mit dem Gespür für die Gratwanderung zwischen Anspruch und Massentauglichkeit. Ich hoffe, dass dieser Weg gegangen wird, denn jenseits liegt eine finanzielle Brache, die niemandem Spass bereiten wird.
Es wird sicherlich ein steiniger Weg, und einige unschöne Worte werden in der Zukunft noch fallen. Aber ein Verzicht auf solche Massnahmen wird unweigerlich ein Zurückstehen des Brettspiels in bezug auf Computerspiele, DVDs und andere Unterhaltungsmedien als Folge nach sich ziehen. Und das will niemand hier wirklich.
So gesehen sind ein paar kritische Worte sicherlich harmloser als die bevorstehenden Konsequenzen unveränderten Handelns.
Ciao,
Roman

Benutzeravatar
Hanno Schwede

re: Multiplikatoren; SdJ + DSP; die Zukunft des Brettspiels

Beitragvon Hanno Schwede » 27. Juli 2001, 07:09

Hallo Roman
dieser Beitrag wäre einen eigenen Thread Wert.
zu 100% meine Meinung.
Hanno

Benutzeravatar
Rainer Fieseler

re: Multiplikatoren; SdJ + DSP; die Zukunft des Brettspiels

Beitragvon Rainer Fieseler » 27. Juli 2001, 09:01

Bravo, Roman!
Dieser Beitrag ist das Beste, was ich in der letzten Zeit hier gelesen habe!

Benutzeravatar
Arne Hoffmann

re: Multiplikatoren; SdJ + DSP; die Zukunft des Brettspiels

Beitragvon Arne Hoffmann » 27. Juli 2001, 12:55

Hallo Roman!
Dein Beitrag trifft auch genau meine Meinung. Ueber die Verflechtungen in der SDJJ koennen wir jetzt wieder diskutieren, wie schon vorher auch. Diese muessen natuerlich entwirrt und am besten nachvollziehbar aufgeloest werden. Auch muss, und wird, sich die Jury im Laufe der Zeit verjuengen. Dies alles muss aber nicht sofort geschehen (kann es auch meist nicht, was ich aus anderen Vereinen auch nur zu gut weiss).
Die Jury hat dieses Jahr wieder ein _sehr_ familientaugliches Spiel zum SDJ gewaehlt und ist, wie Du sagtest, damit wieder auf dem richtigen Weg. Wenn also die momentan 9 Jurymitglieder diesen Weg konsequent weitergehen, so kann man ihnen keine neuen Vorwuerfe mehr machen. Allerdings muessen sie zeigen, dass ihnen an einer Veraenderung der Jury-Verhaeltnisse, oder besser: an einer Steigerung der Akzeptanz der Jury in der Szene (will uns mal so bezeichnen) gelegen ist und sie die bekannten Probleme kritisch angeht und sich mit uns darueber auseinandersetzt. Wie auch schon haeufiger gesagt wurde, interessiert es ausserhalb der Szene kaum einen, wie die inneren Verhaeltnisse der SDJJ sind (wieviele wissen und interessiert es denn, wenn sie als Geschenk so ein bepoeppeltes Spiel kaufen, wer dem Spiel wie diesen Poeppel verschaffen hat?).
Viele von uns stoerte doch auch die Art Arroganz, mit der man Antworten auf kritische Fragen bekommen hat (wenn man Antworten erhielt). Erste Schritte sind fuer mich hier in der Arbeit von Dorothee Hess zu erkennen, die hier ja ab und an zu der SDJJ Stellung nimmt und ja auch schon im Chat fuer Fragen zur Verfuegung stand. Es muessen ja nicht gleich alle Jury-Mitglieder den Dialog mit uns suchen, aber ein Dialog mit der Jury sollte schon zustande kommen koennen.
Im Vordergrung sollte momentan bei der SDJJ (auch wenn sie sich momentan mal vom Probespielen erholen kann) die Bewaeltigung der Finanzverflechtung sein mit einer Offenlegung der Verhaeltnisse (nicht unbedingt der Mittelhoehe). Ferner sollte sie wieder versuchen ihre Akzeptanz zurueckzugewinnen, indem die Mitglieder oeffentlichkeitswirksam auftreten (durch Rezensionen, durch Diskussion hier oder in den Fachzeitschriften). Danach kann auch an einen Zuwachs der Jury gedacht werden, damit zum einen das langfristige Bestehen gesichert ist und evtl. neue Ideen und Impulse in die Jury eingebracht werden.
Jetzt koennte ich mich noch zum DSP auslassen, aber nur soweit, dass ich den dort eingeschlagenen Weg fuer die richtige Richtung halte und erst einmal abwarte, wie denn die Abstimmung in diesem Jahr verlaufen ist (primaer in Bezug auf die abgegebenen Stimmen).
Tschoe,
- Arne - (der jetzt doch viel mehr geschrieben hat, als er urspruenglich wollte)

Benutzeravatar
Frank "Riemi" Riemenschneid

re: Multiplikatoren; SdJ + DSP; die Zukunft des Brettspiels

Beitragvon Frank "Riemi" Riemenschneid » 27. Juli 2001, 13:09

Hi Roman,
Danke das Du so ausführlich auf meinen Beitrag eingegangen bist. Es zeigt mir, dass man in diesem Forum auch ruhig einmal seine kritischen Gedanken schweifen lassen kann.
Gruß
Riemi


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 18 Gäste