Beitragvon Arno C. "Ludovico" Hofer » 24. Juli 2001, 09:00
Wunderschönen Guten Morgen aus Graz, das heute sehr bewölkt ist und auf ein baldiges Gewitter wartet!
Mit einem Zitat von Roman sind wir weiter unten auf die Frage nach "Original und Originalität" gestoßen. Diese Diskussion würde ich hier gern anleiern:
Im Anfang war ... und möchte daran erinnern, dass auf diese Art viele "Themenwellen" in der Spiellandschaft einzug gehalten haben: Trivial pursuit löste eine Lawine an Quizspielen aus (jeder Verlag mußte mindestens eines haben: Bunte-Quiz-Royal bei Ravensburger, Wissensspektrum bei Ass, Spiel des Wissens bei MB, etc.), danach kam die "Detektivspielwelle", noch nicht einmal ausgelöst vom SdJ Scotland Yard, auch nicht von Cluedo, denn das war schon viel früher (ich glaube 1951!) erschienen sondern von Tatort Nachtexpress (Jumbo)...
Dann kamen die kreativen Kommunikationsspiele: das Nilpferd auf der Achterbahn ermöglichte auch Activity, das Lexikonspiel wurde wiederentdeckt, etc., etc.
Im Anfang war ... welche Anfänge von "Wellen" konntet Ihr in den letzten Jahren feststellen - abgesehen von den "Besetz ein Gebiet und kassiere mit Deiner Mehrheit Siegpunkte dafür - Spielen", die für die letzten Jahre so charakteristisch waren.
Ganz im Anfang war natürlich der Mensch, der seine Welt im Spiel beschreiben wollte, Würfel und Karte als Schicksalssymbole erfand und Strategiespiele für seine "Führer" ersann - so weit wollen wir ja nicht zurückgehen. Aber: Im Anfang war ... wobei sind Euch erstmals "gleichartige Spielelemente" aufgefallen - wodurch zeichnen sich so geniale Kompostionen wie DSvC, Carcassonne etc. aus, die doch kaum "Neues" in sich enthalten: was macht dennoch ihre Originalität aus. Oder sind es Originale?
Im Anfang war ...
Viel Vergnügen