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Renaissance

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Rudi

Renaissance

Beitragvon Rudi » 29. Juli 2001, 13:14

Hi Leute,
Bei Fortschritt A Sternenkunde sind wir uns über
die Auslegung nicht ganz klar.
Ermöglicht dir Überquerung EINES Meerfeldes als ob es
sich um eine Küstenprovinz handelt.
Frage: Kann man nur EIN Meerfeld überqueren oder behandelt man EIN Meerfeld als Küstenprovinz.
Das ist der Knackpunkt der deutschen Sprache wenn man
zwei Möglichkeiten hat, aber die Betonung auf das Wort EINES nicht in Schrift umsetzen kann. :-)
Gruß Rudi

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Kathrin Nos
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re: Renaissance

Beitragvon Kathrin Nos » 30. Juli 2001, 09:54

Hallo Rudi,
dies ist tatsächlich missverständlich. Man darf genau EIN Meerfeld wie eine Küstenprovinz überqueren. Quelle (gefunden in Luding zu "Age of Renaissance"): http://www.erols.com/mrboone/age
Diese FAQ bezieht sich aber auf die amerikanische Ausgabe, die sich etwas von der europäischen unterscheidet.
Viel Spass mit dem Zeitalter der Renaissance, das wir supergern, aber (auch wegen der Länge) leider nur selten spielen.
Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Holger Janssen

re: Renaissance

Beitragvon Holger Janssen » 30. Juli 2001, 13:43

>Dies ist tatsächlich missverständlich. Man darf genau EIN Meerfeld wie eine Küstenprovinz überqueren. Quelle (gefunden in Luding zu "Age of Renaissance"): http://www.erols.com/mrboone/age
Diese FAQ bezieht sich aber auf die amerikanische Ausgabe, die sich etwas von der europäischen unterscheidet.<
Das gilt in der Tat auch für die europäische Ausgabe.
Man kann das Problem noch etwas weiter differenzieren.
In jeder Ausbreitung darf eine Meereszone überquert werden. Dies darf aber je nach Ziel auch eine verschiedene sein.
Ich kann zum Beipiel in der gleichen Runde sowohl zu der Elfenbeinprovinz vor Afrika als auch über das westliche Mittelmeer nach Italien fahren.
Ich hoffe, das war jetzt nicht verwirrend. :)
Holger

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Rudi

Danke und direkt noch eine Frage

Beitragvon Rudi » 30. Juli 2001, 13:56

Danke für die schnelle Hilfe.
Tolles Forum, nette Leute und klasse Hilfen
und Lösungen. Wie haben wir das bloß früher ohne
Internet gemacht. Ach ja, mit Hausregeln. :-)
Zu meiner Frage.
Gestern haben wir es zum ersten mal geschafft, eine
Partie bis zum Ende zu spielen. Leider ist der Venice-
Spieler grausam untergegangen, der sich zwar ausgeglichen ausbreiten konnte, aber fast nie das Glück hatte bei den Warenkarten zu Geld zu kommen,
da wir sie ihm immer weg erobert haben.
In der letzten Spielrunde fällt ja die Phase 7
Spielreihenfolge aus. Folglich werden ja auch keine
Marker mehr gekauft und kein Geld notiert.
Gesetzt den Fall es wird in der letzten Kartenphase
noch eine Karte gespielt, ...verlert die Hälfte des
notierten Bargeldes oder die Hälfte der Marker.
Wie handhabt Ihr dann die Karte?
Rudi (der gestern mit 68 Punkten weniger 2. wurde)

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Kathrin Nos
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re: Danke und direkt noch eine Frage

Beitragvon Kathrin Nos » 30. Juli 2001, 17:13

Hi Rudi,
Du meinst den Bürgerkrieg? (bei der Alchimie muss man ja "nur" die Hälfte seines notierten Bargeldes abgeben - kann gemeiner als der Bürgerkrieg sein, man kann sich aber durch einen Fortschritt im Bereich Forschung (Anatomie?), davor schützen)
Gute Frage eigentlich... Spontan würde ich sagen, dass man kein Geld zahlen muss, da man Null Marker besitzt, obwohl man ja nicht wirklich gesetzt hat.
Was den Bürgerkrieg, den Krieg, die Piraten, die Alchimie und vielleicht noch eine oder zwei Karten angeht, so haben wir auch eine Hausregel, die besagt, dass man diese Karten in der ersten Runde nicht spielen darf. Zum Ausgleich darf man zu Beginn, wenn man aus drei Karten zwei auswählen muss, einmalig eine solche Karte weglegen und dafür eine neue ziehen. Hintergrund: Gerade in der ersten Runde kann eine der genannten Karten einen Spieler dermassen zurückwerfen, dass dieser gar nicht aufholen kann. Nachdem dies zweimal passiert war, haben wir diese Hausregel eingeführt - bei einem solch langen Spiel von Anfang an chancenlos zu sein, ist einfach zu frustrierend (nein, ich war nicht diejenige, die so verloren hat).
Im übrigen hat Holger recht, dass die Ausbreitung sich auf jeweils eine Schifffahrt bezieht.
Ansonsten unsere Einschätzung zu den Hauptstädten: Am mächtigsten finden wir Venedig und Barcelona. Genua ist dann gut, wenn es sich gegen Venedig durchsetzen kann zu Beginn und nach Tunis oder Griechenland vorstossen kann. Zu viert haben wir bisher vielleicht drei oder vier Mal gespielt, dabei war Paris nie erfolgreich. Beim einen Mal zu fünft bin ich mit London gnadenlos und wollreich untergegangen.
Alles Gute von
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Holger Janssen

re: Danke und direkt noch eine Frage

Beitragvon Holger Janssen » 31. Juli 2001, 08:31

>Du meinst den Bürgerkrieg? (bei der Alchimie muss man ja "nur" die Hälfte seines notierten Bargeldes abgeben - kann gemeiner als der Bürgerkrieg sein, man kann sich aber durch einen Fortschritt im Bereich Forschung (Anatomie?), davor schützen)
Gute Frage eigentlich... Spontan würde ich sagen, dass man kein Geld zahlen muss, da man Null Marker besitzt, obwohl man ja nicht wirklich gesetzt hat.<
Dem stimme ich zu. Da man aber meistens absehen kann, wann das Spiel zu Ende ist, sollte man solche Karten möglichst schon vorher spielen. Dann haben sie auch mehr Sinn.
>Was den Bürgerkrieg, den Krieg, die Piraten, die Alchimie und vielleicht noch eine oder zwei Karten angeht, so haben wir auch eine Hausregel, die besagt, dass man diese Karten in der ersten Runde nicht spielen darf. Zum Ausgleich darf man zu Beginn, wenn man aus drei Karten zwei auswählen muss, einmalig eine solche Karte weglegen und dafür eine neue ziehen. Hintergrund: Gerade in der ersten Runde kann eine der genannten Karten einen Spieler dermassen zurückwerfen, dass dieser gar nicht aufholen kann. Nachdem dies zweimal passiert war, haben wir diese Hausregel eingeführt - bei einem solch langen Spiel von Anfang an chancenlos zu sein, ist einfach zu frustrierend (nein, ich war nicht diejenige, die so verloren hat).<
Ich denke, das ist eigentlich nicht notwendig.
Erstens kann man ja beim Ausssuchen aus den drei Karten dirket auf eine solche verzichten.
Zweitens finde ich diese Karten besonders in der ersten Runde nicht besonders stark. Viel mehr fällt da eher ein Kreuzzug auf.
Aber jeder soll so spielen, wie er glücklich wird.
>Ansonsten unsere Einschätzung zu den Hauptstädten: Am mächtigsten finden wir Venedig und Barcelona. Genua ist dann gut, wenn es sich gegen Venedig durchsetzen kann zu Beginn und nach Tunis oder Griechenland vorstossen kann. Zu viert haben wir bisher vielleicht drei oder vier Mal gespielt, dabei war Paris nie erfolgreich. Beim einen Mal zu fünft bin ich mit London gnadenlos und wollreich untergegangen.<
Gerade Paris hat seinen besonderen Reiz beim vier-Personen-Spiel. Durch seine Festlandposition hat es häufig eine größere sichere Einkommensbasis als die anderen. Ich finde das Spiel zu viert oder fünft eigentlich am interessantesten. Hamburg ist doch eher etwas schwächer als die anderen Hauptstädte. Insgesamt spielen sich aber die drei nördlichen Hauptstädte etwas anders als die drei Mittelmeeranrainer und sind vielleicht auch etwas anspruchsvoller.
Holger

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Kathrin Nos
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re: Danke und direkt noch eine Frage

Beitragvon Kathrin Nos » 31. Juli 2001, 09:27

Hi,
>Zweitens finde ich diese Karten besonders in der ersten Runde nicht besonders stark. Viel mehr fällt da eher ein Kreuzzug auf.<
Was den Kreuzzug angeht, so schlägt der Verfasser der FAQ bei http://users.erols.com/mrboone/age_faq.txt (war der Link in meinem ersten Beitrag falsch? Sorry...) für den Kreuzzug die Hausregel vor, erst einen Marker auf der weissen Seite einzusetzen. Man kann dann in der Runde dort noch nicht expandieren. Das mildert den Kreuzzug ein wenig ab - wir fanden es eine gute Idee. Ist nicht der Kreuzzug bei den Startkarten aussortiert, ebenso wie Seide, Walter Ohnegeld und noch ein oder zwei andere?
Alles Gute von
Kathrin.
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Holger Janssen

re: Danke und direkt noch eine Frage

Beitragvon Holger Janssen » 31. Juli 2001, 12:41

>Ist nicht der Kreuzzug bei den Startkarten aussortiert, ebenso wie Seide, Walter Ohnegeld und noch ein oder zwei andere?<
Das ist schon richtig, ich wollte nur meine Meinung zu starken Karten am Anfang ausdrücken.
Die Ereigniskarten, die du genannt hast, würde ich in der zweiten Runde als viel störender empfinden. Dann muss man nämlich die ersten wirklichen Entscheidungen treffen und auf die Züge der anderen reagieren.
Zu Krieg möchte ich sagen, dass man schon recht risikofreudig sein muss, um den früh und ohne Bonus zu spielen.


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