Beitragvon Markus N. » 29. August 2001, 16:28
Hallo Uli,
ich habe nach vielen Partien die Erfahrung gemacht, dass ein Spiel mit dem erklären der Regeln steht und fällt.
Wenn die Regeln nicht ganz klar erklärt werden, kann das Spiel ganz leicht nach hinten losgehen.
Besonders wichtig ist die Betonung der Minuspunkte:
Jede falsch gelegte Karte und jede Karte die man am Schluß noch auf der Hand hat bringt einen Minuspunkt!!! Das muss allen Spielern klar sein (zur Nor mehrfach erwähnen).
Ganz wichtig für den Spielablauf ist die Erwähnung des "zu spät ablegen" der Karten
- wer seine Karte zu spät ablegt, hat einfach Pech gehabt!
(gute Erfahrung habe ich mit dem Countdown: 3,2,1 - aus! gemacht - gerade in großen Gruppen klappt soetwas ganz gut).
Wenn diese zwei Regeln den Spielern ganz klar sind, kann eigendlich nix mehr schiefgehen - als Erklärer kann man ruhig auch mal die Leute abfragen (kommt eigentlich immer ganz gut - besonders dann, wenn man jemanden auswählt, der garantiert nicht aufgepasst hat.)
Jetzt noch eine Spielvariante zum Schluß (so spiele ich den Maskenball fast immer):
Wenn man ein paar Leutchen zu sich nach Hause eingeladen hat, bekommt am Anfang jeder, wenn er zur Tür hereinkommt, eine Karte in die Hand gedrückt. Diesen Charakter verkörpert diese Person den ganzen Abend.
Die Karten selbst werden an einen, für alle gut erreichbaren, aber nicht zu auffälligen Ort platziert.
Den ganzen Abend hat man die Möglichkeit die Anderen zu beobachten und gleichzeitig seine Handbewegung zu machen. Sollte man jemanden erkennen, kann man sich eine der Karten holen.
Wenn am Ende des Abends alle langsam gehen wollen, kommt die Auflösung. Man muss versuchen, die gesamelten Karten den einzelnen Personen zuzuordnen.
Ich habe mit dieser Version eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht (auch wenn die Auflösung immer ziemlich chaotisch ablief "Was, ich soll diese Bewegung gemacht haben?" - "Jaaaaa! Wir haben dich alle gesehen!".
Viel Spass beim spielen...
Markus