Beitragvon Chregi Hansen » 14. September 2001, 15:12
Roman Pelek schrieb:
>
> Hi Chregi,
>
> natürlich macht Alex' Haltung, die Regel so klar und einfach
> zu halten wie möglich durchaus Sinn. Und auch beim Spielen
> der Geister liegt es eigentlich auf der Hand, dass so
> gespielt werden soll. Dennoch bin ich der Meinung, dass mit
> einem klitzekleinen Satz "Die Gesinnung geschlagener Geister
> wird dem Gegner gezeigt." man die Spielregel nicht sonderlich
> aufblähen dürfte und Zweifel beseitigt. Was ist denn besser
> daran, dass einige Leute nun Regelfragen stellen müssen?
> Gerade beim ersten Spiel mag man noch nicht ganz erfassen,
> ob's Sinn macht oder nicht.
>
> Ich vertrete die Ansicht, dass Spielregeln so kurz wie
> möglich und so lange wie nötig sein sollen. Kurzum: alles
> drin, aber das so kurz und übersichtlich wie möglich. Und bei
> den Geistern ist "nicht alles drin" nach meinem Empfinden.
> Sie sind mir genau einen Satz zu kurz ;-) Wir diskutieren
> hier schließlich nicht drum, selbstverständliches auf 5
> Beispiele zu verteilen, wie in einigen Regeln, die in diesen
> Punkten übers Ziel hinaus schießen. Aber selbst da gilt:
> wenn's klar ist, muß man diese Passagen ja dann nicht lesen...
>
> Ciao,
> Roman
hi roman
natürlich hätte der von dir formulierte satz vielleicht die eine oder andere diskussion erübrigt. allerdings kommt es mir manchmal vor, dass gewisse spieler bewusst nach vergessenem oder ungenau formuliertem in den regeln ausschau halten und sich dann darüber aufregen, statt versuchen, den gesunden menschenverstand einzuschalten. was geister anbelangt, wäre es mir nie im traum in den sinn gekommen, das spiel anders zu spielen, und ich bekam es nicht erklärt, sondern ich habe es mir gekauft und selber beigebracht.
das erste spiel ist in diesem sinne immer ein herantasten, egal, ob die regel nun absolut perfekt ist oder nicht. und oft merkt man dann schnell, wo etwas gemeint ist, auch wenn es in den regeln vielleicht nicht oder falsch formuliert wurde (als beispiel fällt mir hier evo ein, wo bei einige genkarten das timing falsch formuliert war). bei anderen spielen hat sich herausgestellt, dass wir sie falsch gespielt haben, aber wir bleiben dabei, weil es uns so besser gefällt (z.b. can't stop).
im übrigen bin ich die meinung, dass es mindestens so schwer ist, eine gute regel zu schreiben, wie ein gutes spiel zu entwickeln. aber das ist ein ganz anderes thema.
gruss
chregi