Anzeige

Risiko und Co

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Carsten Wesel

Re: Realität und Spiel

Beitragvon Carsten Wesel » 14. September 2001, 14:31

Marten Holst schrieb:
>
> Marten (macht dieses Wochenende einen
> Jugendgruppenleiterfortbildungskurs "Spieleketten" mit unter
> anderem diesem Inhalt)

Hätte mir auch gefallen können.

Gruß Carsten (dann musst du eben berichten, was du gelernt hast ;-)[b][/b])

Benutzeravatar
Marten Holst

[OT] Dieses Wochenende

Beitragvon Marten Holst » 14. September 2001, 15:03

Moinle Carsten,

> Gruß Carsten (dann musst du eben berichten, was du gelernt
> hast ;-)[b][/b])

Gerne, wenn ich zum Ausgleich einen alternativen Fotoundfilmgucktermin bekomme (aber erst im November).

Tschüß
Marten (hat auch schon einmal einen Jugendgruppenleiterfortbildungskurs "ich erzähle eine Geschichte" gemacht, in dem er [i]nicht[/i] der Dozent war :-)[i][/i])

Benutzeravatar
Carsten Wesel

Re: [OT] Dieses Wochenende

Beitragvon Carsten Wesel » 14. September 2001, 15:17

Marten Holst schrieb:
>
> Gerne, wenn ich zum Ausgleich einen alternativen
> Fotoundfilmgucktermin bekomme (aber erst im November).

Wo bin ich im November?

Gruß Carsten (Noch 6 1/2 Wochen)

Benutzeravatar
Marten Holst

Re: [OT] Dieses Wochenende

Beitragvon Marten Holst » 14. September 2001, 15:44

Moin Carsten

> Wo bin ich im November?

2002? Woher soll ich das wissen. Dann eben Dezanuar.

Tschüß
Marten

Benutzeravatar
Hanno Schwede

Re: Realität und Spiel

Beitragvon Hanno Schwede » 15. September 2001, 07:50

Hallo Marten


natürlich ist mir die Existenz der Kooperativen Spiele und der anderen Spielkonzepte bewusst. Was ich mit meinen Worten zum Ausdruck bringen wollte, das es in unserem Kulturkreis eher ein Wettkampfsystem gibt. Dieses spiegelt sich natürlich auch in unserer Spielkultur wieder.
Ein Verzicht auf die Gattung der Wettkampfspiele käme in der heutigen Zeit einem Verzicht auf das gemeinsame Spiel gleich, da sich die kooperativen Spielkonzepte im Brettspielbereich nicht wirklich durchgesetzt haben.
Es gibt natürlich andere Bereiche dees Spiels, in denen diese Konzepte, wie Du auch schreibst, einen festen Platz haben. Vieleicht sollten wir alle mehr das kooperative Spiel fördern.

sigdmwwt ARBEITEN

Hanno

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Realität und Spiel

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 16. September 2001, 12:13

Ein wesentliches Element de Spielens ist es eben, daß es NICHT Realität ist, d.h. daß ich mich in eine Phantasiewelt begebe und dort etwas erlebe; daß ich abschalten kann. Da ich mich im Spiel mit dem Thema in gewisserweise indentifiziere, kann ich wirklih abschalten. So etwas geht sonst in einer Plauderrunde kaum. Setz mal ein paar Kollegen an einen Tisch. Über was werden sie nach kurzer Zeit reden? Anders an einem Spieleabend mit Kollegen: Der Beruf ist kein Thema. Das Abschalten und Entspannen funktioniert und man ist in Kommunikation und hat Spaß MITEINANDER (was z.B. beim gemeinsamen Kinobesuch kaum der Fall ist, wo sich die Kommunikation auf das Weiterreichen des Popcorns beschränkt, will man nicht unangenehm auffallen).

Kurz: Das Wesentliche des Spieles ist es eben, NICHT die Realität zu sein. Von daher habe ich auch wenig Probleme damit, Orks, Trolle, Drachen oder sonst etwas vom Spielplan zu fegen und dem Mitspieler die Grundlage seines spielerischen Daseins zu entreißen.

Probleme habe ich dann, wenn die Simulation der Realität so bedrückend ist, daß ein Abtauchen und Abschalten nicht möglich ist. Ich hätte z.B. ganz arge Probleme, im Spiel den Nazis zum Sieg zu verhelfen. Es würde mir schwerfallen, von den tatsächlich begangenen menschenverachtenden Verbrechen der deutschen Führung jener Tage zu abstrahieren. Diplomacy war noch akzeptabel, so manches CoSim im Bereich des 2. Weltkrieges ist es - zumindest für mich persönlich - nicht mehr.,


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste