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Brett oder Schirm ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Werner

Re: Brett oder Schirm ? (lang)

Beitragvon Michael Werner » 31. August 2001, 18:16

Hallo Timi,

Echt? Also bei uns in München ist es egal, ob wir zu Karstadt oder Kaufhof oder sonst was gehen, die Auswahl ist enorm.

Von reinen Spielzeugketten wie Obletter oder Fischer (falls es bei euch im Norden so was gibt) ja mal ganz abgesehen.

Grüße
in der Hoffnung auf bessere Auswahl für Dich

Michael

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Timmi

Re: Brett oder Schirm ? (lang)

Beitragvon Timmi » 31. August 2001, 21:40

Wir haben jetzt schon unseren Spaß mit Ihr - vor allem nachts!

Liebe Grüße
Timmi

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Timmi

Re: Brett oder Schirm ? (lang)

Beitragvon Timmi » 31. August 2001, 21:46

Wie gemein! Hier gibt's höchstens Toys're us, und da hasse ich diese unsortierten Regale. Kleine Spielzeugketten sind lange ausgestorben, zumindest ist mir keine bekannt. Also bleibt nur der Gang zu Karstadt...

Bis denn und gute Nacht!

Timmi

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Sven

Re: Brett und Schirm !

Beitragvon Sven » 31. August 2001, 22:17

Hallo Sönke!
Du bist wahrlich nicht der einzige.Ich lasse mich auch gern von einem Adventure (PC oder Konsole) fesseln,bin aber sofort für jede Brettspielrunde zu haben.Beides zu seiner Zeit.
So mußte ich meiner Tochter heute den Sieg bei "Vier zu mir" überlassen,meine Frau (die jetzt leider arbeiten muß) ließ mir bei "Wyatt Earp" keine Chance und bevor ich nachher schlafe,werde ich sicherlich noch kurz auf Argilus ("Schizm - Mysterious Journey") vorbeischauen.
Aus meinem Verwandten und Bekanntenkreis weiß ich aber auch ,daß für das Thema Brettspiel im familiären Rahmen wenig oder gar keine Zeit erübrigt wird.Meist liegt es am Desinteresse der Eltern und nicht der Kinder.Diesen bleibt meist nichts anderes übrig,als sich am PC oder der Konsole virtuelle Spielpartner zu suchen.Wenn wir ein Brett-/Kartenspiel auspacken hat die Konsole eigentlich immer verloren.
Gruß Sven (der sich auf "Sternenschiff Catan" genauso freut wie auf ein eventuelles "Outcast II")

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peer

Re: Brett oder Schirm ?

Beitragvon peer » 1. September 2001, 13:43

Hi,
stimmt, an Konsolen hatte ich nicht gedacht! Ich erinnere mich, an einige begeisterte TEkken-Runden... Aber Konsolen sind mir einfach zu teuer, dafür dass man nur damit spielt... (Mit ´nem PC kann man ja ein bisschen mehr ;-)
Aber auch Konsolen sind in erster Linie Sologeräte. Zu zweit mags auch noch gehen, aber mit mehreren spielt man doch eher selten, oder?

Stimmt es gab früher ein paar Brett-Computer-Verknüpfungen, aber ich warte noch auf eine wirklich stimmige Komposition vom besten beider Welten (So eine Art "Die Siedler von Dungeon Master" mit der Graphik von Black & White oder so :-)
ciao,
Peer

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Marten Holst

Spieleläden in Hamburg

Beitragvon Marten Holst » 3. September 2001, 14:33

Moinle Timmi,

kennst Du "Das Spiel", Ecke Grindelallee/Rentzelstraße? Eine Mark dreißig teurer, aber gute Auswahl und kompetente Beratung.

Sonst kenne ich in HH allerdings leider auch nur SportKarstadt Mö und Toys'R'Us mit so etwas ähnlichem wie Auswahl :-(

Tschüß
Marten (der studiert und daher öfters in der Rentzelstraße gesichtet wurde)

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Wo sind die Schlicht-Spieler?

Beitragvon Ralf Arnemann » 3. September 2001, 17:52

> aber die breite Masse an Wenig- bzw. Gelegenheitsspielern hat
> doch sicherlich stark abgenommen und sich dem PC zugewandt.
Weiß nicht.
Die Absatzzahlen der Spielefirmen sind doch über die Jahre kontinuierlich gestiegen.
"Mensch ärgere Dich nicht" verkauft sich immer noch, und außerdem halt Siedler oder komplexere Spiele.
"Nur PC-Spielen" ist vielleicht doch eher was für Leute, die früher nur vor der Glotze hingen.

Ich fürchte, es gibt keine statistischen Erhebungen darüber, wieviele Leute früher gespielt haben und wieviele das heute tun.

Aber im Zweifelsfall würde ich eher darauf wetten, daß diese Zahl gestiegen ist.

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Udo Möller

Re: Brett oder Schirm ?

Beitragvon Udo Möller » 4. September 2001, 00:12

Nein, das Brettspiel wird nicht aussterben! Ich glaube sogar, dass es auf dem Vormarsch ist. Probleme treten dann auf, wenn man unerfahrene Spielwillige mit "Strategiehämmern" (EL Grande) oder "Wartespielen" (Tikal) überfordert! Dies sind Top-Spiele, aber ob man der Allgemeinheit damit einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. Da springen Carcassone, Zapp Zerapp oder Cartagena in die richtge Bresche!
Brettspiele habne vor allem den Vorteil der direkten Interaktion mit dem Gegner - was besonders dann reizvoll ist, wenn es bei Spielen wie Bohnanza oder Händler von Genua voll ausgenutz wird.
Ein nicht zu unterschätzender Aspekt: du hälst "Spielmaterial" in den Händen. Das gibt einen Reiz, den dir der Computer noch nicht bieten kann.

Dass die Verkaufszahlen der meisten Brettspiele nicht riesig sind, ist klar. Geh doch mal in ein Kaufhaus und frag die Mitarbeiter nach einem empfehlenswerten Spiel für xyz. Da bekommst du eine Standardantwort, mit der man nichts anfangen kann. Da müsste man alos schon anfangen...
Das zweite Problem stellen nichtspielende Eltern da: der Spieltrieb des Kindes wird im Keim erstickt, weil die Eltern nicht mit-/vormachen. Und Eltern dienen ja immer als Vorbild...

Trotzdem: ausrotten wird man das Brettspiel nicht!

LUdo ergo sum [Gestern beim Cartagena-Turnier auf Rang 2]

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Timmi

Re: Spieleläden in Hamburg

Beitragvon Timmi » 16. September 2001, 18:33

Tach!

Vielen Dank! Werde ich unbedingt mal ausprobieren! Sorry, für die späte Antwort, war 2 Wochen in Urlaub!

Nochmal Danke und Tschüß!

Timmi


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